Beiträge von Samojana

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    ?

    Wenn ich hier im Forum nach Wobenzym suche stoße ich auf superviele die das ihren Hunden bei endzündlichen Gelenksbeschwerden geben etc., die BSD dieser Hunde stellen ja anscheinend auch bei langen kurmäßigen Gaben nicht die Funktion ein (und die der Menschen besonders Sportler wohl auch nicht) ?

    Aufsichtsbehörden wollen Medikament aus dem Verkehr ziehen

    Schon 2005 hatte das Bundesinstitut für Arzneimittel entschieden, dass Wobenzym N nicht mehr verkauft werden darf. Das Urteil der Prüfer war vernichtend. In dem Ablehnungsbescheid hieß es: „Dem Arzneimittel fehlt die von Ihnen angegebene therapeutische Wirksamkeit.“ Nach einem jahrelangen Rechtsstreit musste die Firma im September 2009 den Verkauf einstellen. Nun sollen auch Wobenzym P und Wobenzym Plus vom Markt verschwinden. Stattdessen soll aus Wobenzym ein Nahrungsergänzungsmittel werden. Im vergangenen November wurde Wobenzym immun eingeführt. Statt Entzündungen sollen nun Erkältungen bekämpft werden.

    http://www.fr-online.de/wirtschaft/wob…80,6604476.html

    http://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/archiv/j…-aufgepasst.php

    http://www.arznei-telegramm.de/html/1990_05/9005048_01.html

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    Die Natur hat vorgesehen, dass alle Lebewesen einen großen Teil der Enzyme, die sie u. a. für die Verdauung brauchen, mit der Nahrung aufnehmen. Das Kochen vernichtet alle Enzyme in Lebensmitteln und zwingt somit die Bauchspeicheldrüse, weit mehr Enzyme zur Verfügung zu stellen als sie es von Natur aus bräuchte. Diese Vorgänge machen krank, Mensch wie Hund. Auch hier ist die beste Prophylaxe eine naturbelassene Nahrung mit frischen, unbehandelten Lebensmitteln, die alle ihre lebenswichtigen Stoffe noch im vollen Umfang enthalten. Leider findet das Thema Enzyme im prophylaktischem Sinne kaum Beachtung im Veterinärbereich. Vermutlich hat das mit der engen Beziehung zwischen Fertigfutterindustrie und Veterinärmedizin zu tun.

    Text: Swanie Simon (http://www.barfers.de/barf_pankreas.html)

    Nicht das ich pauschal alles für richtig halte was da so verfasst wird, besonders nicht den Teil, das alles durchs Kochen "tod" wird :roll: aber generell die Idee Enzyme zu geben klingt so nicht unlogisch

    Mein Hund ist " leider " total kochkostgeschädigt und braucht trotzdem keine Enzyme.
    Was Swanie S. dort schreibt, zeigt klar und deutlich, das sie wenig bis gar keine Ahnung von Ernährung hat.

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    Ich dachte immer dass sowas jeder in chemie lernt dass Natrium und kalium Gegenspielrr sind und dass man bi sowas nicht auch noch quellenangaben braucht. das ist in etwa so als würdest du mich nach einer quellenangabe für die behauptung bitten dass die erde eine kugel ist. aber bitteschön:

    http://www.onmeda.de/lexika/naehrst…%29-2281-5.html

    Intravenöse Versuche sollten eigentlich nicht als Fallbeispiel dienen. ;)
    Wer weder die arttypische Nahrung, ( Blut) noch die fertigen Futtermittel der Industrie verfüttern möchte, hat automatisch mehrere Probleme, wenn er auf Salz verzichtet.
    Fakt ist: NaCl ist eines der wichtigsten Mineralstoffe überhaupt, und spielt beispielsweise bei der Bildung der Magensäure eine tragende Rolle. Ist die Bildung von Magensäure gestört, ist auch die Verwertung (Zerlegung) der Aminosäuren gestört.

    Stellt sich für mich immer noch die Frage, wie du deinen eigenen Natriumbedarf deckst, wenn Salz doch so gefährlich ist.

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    Würden wir einen Hund untersuchen (egal welcher Rasse) und würden nichts von dem Wolf wissen würden wir anhand mehrfach genannter Merkmale feststellen, dass es sich eindeutig und ohne Zweifel um ein vorwiegend fleischfressendes (eben Beutetierfressendes) Lebewesen handelt.

    so viel zum Thema Fleischfresser und Verdauungstrakt.

    Fleischfresser-Gene vollständig vorhanden
    Obwohl die Riesenpandas nahezu ausschließlich Bambus fressen, fehlt ihnen eigentlich die genetische Ausstattung für diese Ernährungsweise. „Der Panda ist von Natur aus ein echter Bär und ein Carnivore“, erklärt Mike Bruford von der Cardiff Universität. „Auch er besitzt die für einen Fleischfresser nötigen Gene und trotzdem ist seine Nahrung fast ausschließlich vegetarisch

    http://www.g-o.de/wissen-aktuell-11338-2010-03-09.html

    Dieser ständig immer wieder an den Haaren herbeigezogene Vergleich mit dem Verdauungstrakt des Wolfes,seine Fress-und Lebensgewohnheiten bringt uns bei dieser Diskussion wirklich nicht weiter.

    Wenn ihr eure Hunde wie Wölfe ernähren wollt, dann setzt sie tagsüber zum Jagen im Wald aus. Dann seht ihr ja, was passiert. Immer wieder wird in verschiedenen Artikeln zu diesem Thema, die ungesunde Ernährung der Hunde angeprangert und die Fressgewohnheiten unsere Haustiere mit denen der Wölfe verglichen .
    Erstens , wir füttern keine Wölfe , sondern Hunde , die durch selektive Züchtung zu verweichlichten Haustieren geworden sind.

    Und genau deshalb ist Ernährung immer ein Kompromiß zwischen Vor-und Nachteilen auf den Hund als " Individium " zu sehen. Hund A verträgt nicht automatisch das Futter von Hund B.
    Beim Menschen ist es auch nicht anders.
    Wer Vollwert-oder Rohkost in Mengen verträgt, soll sich nicht davon abbringen lassen, derjenige der sich regelrecht zwingen muss, ein Vollkornmüsli allein wegen der gesundheitlichen Vorteile zu essen, soll es lassen.

    ernähren sich die Barfanhänger eigentlich auch wie ihre Vorfahren (die Affen) mit Rohkost?
    Macht der regelmäßige und ausschließliche Verzehr von Rohkost intolerant und gar fanatisch? Oder verhält sich die Ursache-Wirkungs-Beziehung eher umgekehrt - ist Rohkost eine Diät, die intolerante Fanatiker besonders anzieht.

    Anders lässt sich diese eingeschränkte Sichtweise echt nicht erklären.