Beiträge von Samojana

    Mein heutiger Nahrungsergänzungstipp: ;)

    Trinkmoor: Moor ist in der Lage, Magensäuren zu binden und Sodbrennen zu lindern. Bei kurmäßiger Einnahme normalisiert sich die Magensäureproduktion. Trinkmoor enthält natürliche Aktivstoffe des Heilmoors, die entzündungshemmend wirken, und so genannte kolloidale Substanzen, die einen Schutzfilm im Darm bilden.
    Trinkmoor bindet und eliminiert im Darm Produkte, die durch zu viel Gärung entstanden sind, und reguliert den Bakterienhaushalt des Darmes durch Unterstützung der natürlichen Darmflora.
    Weitere Infos dazu:
    http://www.dr-krist.de/html/palsaneu.htm
    http://www.myheimat.de/meitingen/ratg…ink-d15956.html

    Zitat

    Ich weiß, daß z.B. eine ketogene Diät über Monate und Jahre durchgeführt werden muß um überhaupt zu greifen und eigentlich gibts auch so unterschiedliche Formen von Epilepsie, daß selbst die Wissenschaft keine genaue Auskunft geben kann.

    soweit ich informiert bin, funktioniert die ketogene Diät nur bei Kindern, aber auch nicht immer.
    Die Hundestudie war dagegen weniger erfolgreich. Der Grund: Hunde sind im Vergleich zu Menschen widerstandsfähiger gegen Ketose, weil sie sich wesentlich besser an Hungerphasen anpassen können.
    Deshalb bringen Diäten, die eine Ketose bei Menschen auslösen relativ wenig bei Hunden.
    Obwohl es ja immer heißt, dass Hunde aussergewöhnlich viel Fett komplikationsfrei vertragen können, sind in besagter Studie drei von neun Hunden an Pankreatitis erkrankt. Die ketogene Diät bestand aus 57 Prozent Fett, 5,8 Prozent NFE, 28 Prozent Eiweiß.
    Grundsätzlich würde ich bei Epilepsie " versuchsweise" eine glutenfreie Ernährung antesten.
    Studien dazu:

    1944 WAGNER u.
    ELVEHJEM
    Gluten; Vermutung, im Gluten (Weizenkleberprotein) sei eine für Junghunde
    toxische Substanz enthalten; 4 von 9 käuflichen Hundefuttermitteln lösten bei
    Hunden Hundehysterie-Symptome aus, wobei die betroffenen Proben durch
    einen hohen Gehalt an Weizenprodukten gekennzeichnet waren

    1946 PARRY Gluten; experimentelle Auslösung der typischen Symptome der Hundehysterie
    (epileptische Krämpfe) bei Junghunden durch die Verfütterung von kommerziell
    produziertem Weizengluten


    1947 MELLANBY Gluten aus gebleichtem Mehl; sein Gliadinbestandteil;
    Gluten

    das aus agenisiertem Mehl hergestellt worden war, verursachte experimentell
    Hundehysterie; Gluten aus ungebleichtem Mehl konnte hingegen zur Therapie der
    Erkrankung eingesetzt werden; die Toxizität des Glutens ging nicht auf seinen
    Fettgehalt (auch fettfreies Gluten wirkte toxisch), sondern auf seinen Alkohollöslichen
    Bestandteil „Gliadin“ und seinen Alkohol-unlöslichen Bestandteil „Glutelin“
    zurück, wobei das Gliadin toxischer wirkte


    1949 MABEE u.
    MORGAN
    Gluten; Verfütterung von Gluten erzeugte bei heranwachsenden Hunden
    Krampfanfälle

    Schlusswort:

    http://www.ajcn.org/content/66/5/1264.full.pdf
    Insulinindex von Lebensmitteln
    Der Insulin-Index beschreibt die typische Auswirkung verschiedener Lebensmittel auf den Insulin-Spiegel .

    Fisch, Rindfleisch, Hühnerfleisch, Eier und hatten größere Insulin Reaktionen pro Gramm als viele der Lebensmittel, die überwiegend aus Kohlenhydraten bestehen.
    Haferbrei und Vollkorngetreide produziert relativ niedrige Insulin-Reaktionen, trotz ihres hohen Kohlenhydratanteils.

    Zitat

    willst du mich vereimern? die insulinmengen die man zum Einbau von proteinen braucht sind im gegensatz zu denen für den Zuckerinbau so verschwindend gering dass das überhaupt nichts zur sache tut.

    weißt du was? Genau an dieser Stelle ist diese Dikussionsrunde für mich zu Ende. . Erst behauptest du, zur Verdauung von Protein ist Insulin nicht notwendig, dann aber doch, aber nur sehr wenig. Leute wie du, können und dürfen offenbar nicht logisch denken.

    Zitat:

    dass aber einige Nahrungsmittel mit sehr viel Protein oder hoch raffinierten Kohlenhydraten einen unverhältnismäßig hohen Insulinanstieg erzeugen. Unerwarteterweise hat Fleisch (praktisch ohne Kohlenhydrate) einen Insulin-Index von 51 und Käse von 45 zur Folge.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Insulin-Index
    Diabetes:Riskanter Mix aus Protein und Fett

    Bemerkenswertes:

    Bemerkenswert ist, dass sich auch Fleisch auf einer solchen Skala einordnen lässt, da durchaus Insulin-Antworten erzeugt werden. So hat Fisch im Schnitt eine höhere Insulin-Antwort als Rindfleisch, und Rindfleisch eine höhere als Käse oder Eier.
    http://michlsberrig.de/News/35/insuli…kaemischer-last
    http://www.focus.de/gesundheit/rat…aid_388132.html

    Zitat


    1.
    2. aber für die proteinverdauung
    3. braucht man kein insulin,

    dein Ernährungswissen ist ziemlich lückenhaft. Googel mal nach dem Begriff Insulin Score.
    Viele tierische Proteine führen zu einem sehr hohen Insulinausstoss und in Verbindung mit Fett sogar u.U. zur Insulinresistenz.

    Zitat

    Hallo,
    also wir füttern Getreidefrei und zwar wegen Arthrose.Uns wurde geraten ein Getreidefreies Futter zu nehmen da Getreide eben viel Klebereiweiß enthält und sich das schädlich auf die Arthrosen und ich glaub auch auf die Gelenkschmiere auswirkt.

    ich überleg gerade , ob wir nicht mal einen Thread eröffnen sollten, mit der Überschrift:
    Die populärsten Ernährungsirrtümer in der Hundeernährung. ;)

    Zitat

    Zudem der Verzicht auf langkettige KH, also in erster Linie Vollkorngetreide, bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse absoluter Quatsch ist, diese (Erkrankungen)

    genau so ist es. Wer was anderes behauptet, sollte gut aufpassen, dass er nicht im Auffangbecken der Futtermittelindustrie für barfgeschädigte Hunde landet. :D

    Zitat

    weder der hund mit fertigfutter noch der gebarfte hund noch der mensch in unseren breitengrade braucht zusätzliches salz. wir brauchen das salz nur für den Geschmack weil sich unsere Geschmacksknospen schon an den viel zu hohen Salzgehalt gewöhnt haben.

    ganz ehrlich, das sind Schrottaussagen von Leuten, die völlig unwissenschaftlich extreme Einzelmeinungen vertreten und polemisieren.

    Zitat

    wenn man davon ausgeht dass viel arbeit ein organ schädigt (was ihr ja immer als Argument dafür nehmt dass man weniger proteine füttern soll) schädigen Kohlenhydrate die Bauchspeicheldrüse weil: 1. die Bauchspeicheldrüse Insulin produziert und 2tens die Bauchspeicheldrüse beim Hund das einzige organ ist was für die kohlenhydratzersetzung zuständig ist.

    Leider liegen dieser hübschen Theorie gleich mehrere Irrtümer zu Grunde.

    1. der Hund hat weder kohlenhydrat-noch eiweissspaltende Enzyme im Speichel ( was sagt uns das?)
    2. die Bauchspeicheldrüse ist auch für die Eiweissverdauung zuständig
    3. Insulin wird auch bei der Verdauung von Proteinen ausgeschüttet

    Ich denke auch, dass es ein großer Fehler ist, dass man bei Eiweiß immer nur an Fleisch denkt.. also an tierisches.
    Tierisches Eiweiß ist bei vielen Krankheiten problematisch, die einen Bezug zum Immunsystem bzw. Eiweißstoffwechsel haben .

    Zitat



    Seit zwei Jahren füttere ich jetzt roh ohne Kohlenhydrate.
    Das einzige was sie zusätzlich bekommen sind ca. 50 g kaltgepresstes trofu morgens zu ihrer Fettsuppe. Und in dem trofu sind Kartoffeln drin. Ihre Hauptmahlzeit ist dann Rohfütterung.

    Kartoffeln sind Kohlenhydrate! Undzwar ein relativ schneller Energielieferant.