Beiträge von Samojana

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    Wo genau liegt denn der Unterschied im Verdauungstrakt?

    Die Vorfahren vom Hund waren Wölfe . Nicht mehr und nicht weniger. Seitdem haben zahlreiche anatomische und Verhaltensänderungen beim Hund ( intensive Zucht) stattgefunden . Das Ergebnis des Zusammenlebens mit den Menschen und die gemeinsame Nutzung der Nahrung.
    Die durchschnittliche Lebenserwartung von Wölfen in der Wildnis ist deutlich niedriger als die von in Gefangenschaft gehaltenen Wölfen .Krankheiten, Parasiten und Unterernährung sind wichtige Faktoren in der Sterblichkeit von wildlebenden Tieren . Wölfe in der Gefangenschaft leben am längsten und gesündesten, wenn gefüttert wird?? -. Dreimal darfst du raten. Kommerzielles Hundefutter! http://www.markusmuehle.de/de/images/beri…kWZ310807kl.jpg :D

    Sicherlich kommen auch rohes Fleisch und Knochen als zusätzliche Bereicherung in den Futternapf , aber niemals primäre Ernährung.

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    Vor welchem Hintergrund hast du beschlossen dass „angepasst“ bedeutet dass der Hund mehr Kohlenhydrate braucht als der Wolf? Welche logik steckt dahinter?

    diese Diskussion hatten wir schon. Diese Schlussfolgerung kommt immer dabei raus, wenn Blinde
    ( Barf-Ernährungslaien) den Tauben (Ernährungsoberlaien) das Licht erklären sollen.
    Im Klartext: Hunde sind keine Wölfe !!!

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    Das ist ja wohl auch jedem klar, dass der Hund mineralien benötigt. Die braucht er aber in ausgewogenem verhältznis und das liegt nunmla in NACl nicht vor.[/b][/b]
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    deiner Meinung nach kommt dafür nur Blutwurst infrage . Ich gehe daher davon aus, dass du deinen Natriumbedarf auch ausschließlich über Blutwurst deckst. :D

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    Ich frage mich wann man sich endlrich davon verabschiedet für alles dubiose studien heranzuziehen und einfach mal dem vertraut was logisch ist und was man sieht...

    du meinst wohl, was dir persönlich als logisch erscheint und den Autoren, die sich low carb und no carb auf die Fahne geschrieben haben.
    Ich setz noch einmal diesen Link der Deutschen Krebsgesellschaft.

    Tumorzellen können sich prinzipiell mit allen Substraten ernähren, auch mit
    Eiweiss bzw. Aminosäuren, Fett bzw. Fettsäuren, Laktat und sogar Ketonkörpern
    (Sonveaux P. et al.J Clin Invest 2008;118:3930-3942; Kallinowski F. et al., Cancer
    Research 48, 1988).

    http://www.krebsgesellschaft.de/download/stell…et_18_03_10.pdf

    Ich glaube, dass ich eher auf fliegende Kühe in unseren Breitengraden treffe ,als auf Hunde mit einem Eiweißmangel.
    Du bist offensichtlich ,eine von denen, die auf den Proteinzug aufgesprungen sind, was alles andere als originell ist.
    Ich plädiere auch nicht für viel KH um jeden Preis, mir geht es um eine bedarfsgerechte an den Hund angepasste Ernährung. Jeder kann und darf seinem Hund so viel Fleisch füttern wie er wie er will.
    Ob der Konsum von Tierleidprodukten glücklich macht, mag ich zu bezweifeln....

    Zum Gluten: Anscheinend können manche Individuen Gluten tatsächlich nicht vollständig verdauen.
    Aber****** Eine glutenfreie/glutenreduzierte Ernährung macht nur Sinn, wenn eine entsprechende Erkrankung vorliegt, die auf Gluten reagiert. Oft stecken hinter diesen Aussagen zum Thema Gluten nur Außenseitermeinungen oder aus dem Zusammenhang gerissene Einzeldaten. Ich bin immer gerne bereit, über bestimmte Wahrscheinlichkeiten zu diskutieren, aber irgendwo ziehe ich eine Grenze und schere nicht alle Hunde dieser Welt über einen Kamm.

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    Ich habe hier grade keine parat, sollte man aber beim googeln finden. Das ist schon seit ca. 100 Jahren erwiesen. Und bei Herzproblemen soll man deshlab kein Salz geben weil es das wasser in die Gefäße zieht und somit den Blutdruck erhöht. Allerdings gilt das v.a für die i.V Gabe und für übermäßige Salzmengen.

    Ein Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Natrium und dem Auftreten von
    Hypertonie, Nierenversagen und Herzerkrankungen bei Hunden ist nicht erwiesen,
    jedoch kann das Vermeiden einer übermäßigen Natriumzufuhr mit der Nahrung für
    Patienten mit Herzerkrankungen von Vorteil sein.

    http://www.vet-impulse.com/fileadmin/user…fice_Writer.pdf

    Zitat: Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin

    http://www.transanimal-editor.de/index_d_buecher.htm

    Das Kochsalz und die Gewürze.

    Das Kochsalz-Bewusstsein in der Veterinärmedizin und bei den Hundehaltern ist weiterhin recht schwach ausgeprägt. Einige Produkte auf dem Markt enthalten zwar Natriumchlorid ( Salz), nur wird in der Fütterungspraxis kein Unterschied zwischen großen und kleinen Hunden, Schoß-und Gebrauchshunden, gesunden und kranken Hunden sowie heißen und kalten Tagen gemacht.

    Viele Besitzer und Züchter sind auch derzeit noch überzeugt, das Salz und Gewürze für den Hund schädlich sind und insbesondere Nierenerkrankungen verursachen.

    Dass aber das Gegenteil der Fall ist und sogar bestehende Herz-und Nierenerkrankungen sich durch den Entzug von Salz noch verschlimmern können, ist sogar in der Tierärzteschaft nicht allgemein geläufig.

    wie bereits erwähnt, ich halte die 1/3 Regelung für falsch. Undzwar aus folgendem Grund:
    Beispiel 1 : 100 g Fleisch/ 100 g Gemüse/ 100 g Kartoffeln = ca.182 Kalorien
    Beispiel 2: 100 g Fleisch/ 100 g Gemüse/100 g Haferflocken= ca.480 Kalorien

    Das bedeutet : ein Hund , der über einen längeren Zeitraum Kartoffeln als Energieträger bekommt, mutiert zum Magermodel und ist dauerhungrig. ;)

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    Rohasche: Wie hoch ist denn zu hoch? Denn auch da gibt es von TroFu zu TroFu Unterschiede...

    Das kann man so nicht beantworten weil es darauf ankommt woraus die Rohasche besteht.

    Rohasche besteht aus allen nicht brennbaren Bestandteilen, incl. Magnesium, Calcium, Phosphor und Natrium-Chlorid ( Salz). Ein hoher Rohaschegehalt im Trockenfutter ist nur günstig, wenn er aus einem hohen Salzgehalt stammt, weil die Hunde dadurch angeregt werden, mehr zu trinken.

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    Also einen der ersten Links die ich zum Thema "Krebs Getreide" finde ist Folgender: http://www.focus.de/gesundheit/rat…aid_664516.html

    auf den Hund bezogen: Mammatumoren beim Hund - Risikofaktor Ernährung?

    Als besonders signifikante Risikofaktoren erwiesen sich eine fleischreiche Ernährung und Übergewicht am Ende des ersten Lebensjahres, wie auch eine spanische Untersuchung bestätigt(Perez Alenza, D. et al.(199cool : Relation between habitual diet and canine mammary tumors in a case-control study. In: J.Vet.Intern.Med. 12 (3): 132-139)
    http://www.vetcontact.com/de/art.php?a=1969&t.

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    und die alternativen kohlenhydrate hast du ja schon genannt: Leber, Gemüse, Obst und auch Fleisch enthält teilweise kohlenhydrate

    du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass diese Kohlenhydrate in o.g. Nahrungsmitteln den Insulinspiegel über mehrere Stunden am Tag konstant halten. Im Fleisch ist der Anteil an Kohlenhydraten wirklich sehr gering
    ( Ausnahme Leber) ausser das Fleisch unterliegt einer längeren Fleischreifung. ( gut abgehangenes Steak)
    Obst und Gemüse sind kein Ersatz für Getreide oder stärkehaltige Kohlenhydrate, sie tragen nicht zur Energieversorgung bei, sondern lieferndem Hund nur verdauungsfördernde Pflanzenfasern

    dem einen hilft das weil rohes fleisch= lebende enzyme.

    um was für Enzyme soll es sich dabei handeln? Auch wenn Enzyme in Lebensmitteln reichlich vorhanden sind,
    gehen sie im Magen den Weg jeder Eiweißverbindung. Im Klartext: sie werden von der Magensäure zersetzt.
    Die einzige Ausnahme stellt das Verdauungsenzym Pepsin dar, dem kann die Magensäure nichts anhaben.
    Nur so nebenbei: im gefrorenen Fleisch und Gemüse ist kein einziges Enzym mehr vorhanden. Kälte und Hitze tötet alle Enzyme schon vor der Magensäurezersetzung ab.

    nochmal: ich bin kein mensch der meint alle fallen von Getreide tiot um. Problematisch ist einfach nur die Menge und das hohe allergiepotential.



    auch das stimmt nicht. Die Hauptauslöser, die hauptsächlich Futtermittelallergien auslösen, sind fast ausschließlich tierische Proteine, in ganz seltenen Fällen Kohlenhydrate. Allergieauslöser sind: Rind, Lamm, Huhn,Eier, Milchprodukte, Soja und Weizen. Fisch und Reis sind eher seltene Allergieauslöser.