Deiner Beschreibung nach hört sich das eher nach einer Refluxösophagitis an.
Bei einer Gastritis ist typischerweise Erbrechen von Magensaft , unverdautem Futter oder Schleim ein wichtiges Symptom zur Früherkennung.
http://www.sodbrennen-welt.de/gastro/200804-…-bei-Hunden.htm
Beiträge von Samojana
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Jemand der ein Trockenfutter empfiehlt, weil er damit gute Erfahrungen gemacht hat und jemand der für ein Futter nur Werbung macht (weil er vielleicht von dem Hersteller gesponsert wird ) sind für mich schon verschiedene Paar Schuhe. Denn damit verliert man einfach ein gutes Stück seiner Glaubwürdigkeit.
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3 Tierärzte haben mir bestätigt, dass ihnen kein besseres ohne große Recherche einfallen würde.
wer´s glaubt.
Eine purinfreie Ernährung gibt es übrigens nicht, höchstens eine purinarme.
Und ob dieses Futter wirklich purinarm ist, lässt sich nur doch eine Analyse ermitteln. -
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Mein Futtermittel enthält genau 0 chemische Zusätze, wird nicht haltbar gemacht und hat einen Fleischgehalt von 65%.
dein " Futtermittel " enthält sage und schreibe 8,5 % Rohfaser.
Mehr als 3 höchstens 4 % sollten es bei einem normalen Futter in keinem Fall sein.
Ein so hoher Faseranteil macht nur Sinn bei Abspeckdiäten. In jedem Fall wird dadurch die Gesamtverdaulichkeit negativ beeinflusst. Das ist nicht nur allein in der geringen Verdaulichkeit der Rohfaser zu erklären, sondern auch die Vitamine und Mineralstoffe können dadurch nur eingeschränkt aufgenommen werden.
Noch ein Wort zum Fleischanteil: 65 % Frischfleisch liefert auf TS umgerechnet ca. 10-11 % Protein, d.h. die restliche Proteinmenge stammt aus pflanzlichen Anteilen. -
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Begründung hierfür war unter anderem, dass Kohlenhydrate nicht auf den Speiseplan von Hunde gehören würden.Der größte Denkfehler ist der " Glaube" , man müsse nur stärkehaltige Kohlenhydrate komplett als Nahrungsmittel vom Speiseplan streichen und durch mehr Fleisch ersetzen , damit die Hunde automatisch gesünder werden.
So simpel funktioniert eine ausgewogene Hundeernährung nicht. Sehr populäre Studien zur Proteinversorgung werden von einer bestimmten Gruppe von Leuten ( keine Fachleute ! )völlig falsch interpretiert, damit sie in ihr eingeschränktes Denkchema passen. O-ton: hohe Proteinmengen schaden nicht! -
Die wichtigsten Energielieferanten sind und bleiben Fette und Kohlenhydrate.
Entscheidend für die Energieversorgung beim Hund ist immer Verwertbarkeit der Energieträger. Malikas verträgt wenig Fett und benötigt deshalb verständlicherweise dafür mehr Kohlenhydrate ( Reis).Eiweiß wird zum Aufbau von Körpersubstanz benötigt. Nur in Ausnahmefällen, das bedeutet in längeren Hungerphasen, sehr starker körperlicher Belastung ( Arbeitshunde) und fehlenden Nährstoffen ( Kalorien) wird Eiweiß auch zur Energiegewinnung herangezogen.
Eiweiß ( Protein) ist ein schlechter Energielieferant und nicht nur allein aus Kostengründen ist es sinnvoll eine übermässige Eiweißzufuhr zu verhindern. Sie kann im Laufe des Lebens zum vorzeitigen Altern der Nieren/Leber beim Hund führen, da jedes Gramm Eiweiß, das der Hund für den Aufbau und Erhaltung seiner Körpersubstanz nicht benötigt, für die Energiegewinnung eingesetzt wird, ganz gleich, wie viel Energie
( Kalorien) schon anderweitig zugeführt wurde. Selbst dann wenn das Energiesoll beim Hund bereits erfüllt ist. Es bringt also rein gar nichts, dem Hund viel Fleisch zu füttern.Andersrum kann nur bei ausreichender Energiezufuhr Eiweiß auch zum Aufbau herangezogen werden.
Eine proteinlastige Ernährung, die mit einer deutlichen Reduktion von Kohlenhydraten und Fetten einhergeht, lassen den Körper auf seine körpereigenen Reserven zurückgreifen.
D.h. viel Protein (Fleisch) und zu wenig Kohlenhydrate führt bei Hunden zum Gewichtsverlust . Dazu exisitiert sogar eine Studie:
http://translate.googleusercontent.com/translate_c?hl…Oa3kiwfNhNlQJvgDas bedeutet, diese Diäten machen echt nur Sinn bei übergewichtigen Hunden und hier auch nur für eine begrenzte Zeit, bis das Idealgewicht erreicht ist.
Deshalb erscheinen mir die neuerdings herausgegebenen Empfehlungen einiger tierärztlichen Hochschulen ( viel Fleisch/ wenig Kohlenhydrate als Dauerlösung) mehr als suspekt. Das war in der Vergangenheit nicht immer so und steht im krassen Widerspruch zu den Empfehlungen im M/Z. Vielleicht haben diese Hochschulen ihre Meinung aufgrund des aktuellen Trends geändert, der eigentliche Grund dafür erschließt sich mir nicht.
250 g Fisch für einen 8,2 kg schweren Hund liegt schon deutlich über diesen tatsächlichen Bedarfsempfehlungen. Umstritten sind diesen proteinlastigen Diäten auch deshalb, weil die Nieren ein Zuviel an Eiweiß nicht immer gewachsen sind. Auslöser sind ausscheidungspflichtige Stoffwechselendprodukte ( Harnstoff).
Viele Hunderassen sind damit langfristig gesehen einfach überfordert. -
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Finde ich auch gut. Ist nicht so lang und schließt alles ein

dazu passt sogar dieser Link:
Häufige Erkrankungen des Verdauungsapparates
Die Rolle der Diätetik -
Mein Vorschlag: Erkrankungen des Verdauungssystems
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@
bestfriendWelche Studien belegen, dass ein zu viel an tierischen Proteinen keinen negativen Einfluss auf die Nierenfunktionen hat? Ich kenne sie nicht.
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Dir muss aber alles aus der Nase ziehen
, was genau gibst du denn und welche Mengen ? diese hier:

http://apotheke.sanicare.de/de/a-Gesunde+E…ink+Pur+Kapseln
Justus bekommt davon 1 Kapsel zwischen den Mahlzeiten. Enthalten sind darin 12 mg Zink in einer relativ gut verfügbaren Verbindung. Zinkgluconat. Nur Zink-Histidin kann auch mit dem Fressen verabreicht werden.
Das bedeutet, der Hund benötigt von dieser Zinkquelle weniger Zink.
Siehe Link Bioverfügbarkeit von Zink: