Beiträge von Samojana

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    Zum Anfang ja klar.
    Ich wollte ihm nicht ab morgen jeden Tag ein komplett neues Menue vorsetzen ;)
    Aber letztlich liefe es darauf hinaus, oder?

    es würde schon reichen, wenn du den Speiseplan etwas erweitern könntest. Es müssen nicht unbedingt 5 komplett verschiedene Mahlzeiten sein.

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    Dann habe ich aus 30 g feinen Haferflocken mit heißem Wasser übergossen und knapp 5 Stunden ziehen lassen, superschleimigen Haferbrei gemacht und um 14:00 und eben gerade gabs davon jeweils so 4 dicke EL voll.

    Zum Thema Getreidefütterung bzw. Zubereitung stärkehaltiger KH kopiere ich einen Beitrag von mir aus einem anderen Thread zur Info mal hier rein.

    Die optimale Zubereitung entscheidet über die Verdaulich-und Verträglichkeit, sonst heißt es hinterher immer , der Hund ist allergisch gegen Getreide,er verträgt keinen Reis oder er kotzt die Nudel oder Kartoffeln aus bzw. kriegt schleimigen Durchfall. Der Reis muss mit besonders VIEL Wasser ( Verhältnis 1:5 oder 1:6) ganz durch und sogar überkocht werden, bis er richtig butterweich ist. Vollkornreis ist deshalb nur etwas für den robusten Hundemagen und Darm.

    Der Hund kaut auch nicht wie wir. Deshalb müssen Kohlenhydrate für den Hund genauso zubereitet werden, wie für ein zahnloses Kleinkind.
    D.h. keinen körnigen Reis wie Vollkornreis, Nudeln al dente, grobe Flocken oder Kartoffeln am Stück etc.
    Amaranth und Quinoa sind für den Hundedarm ebenfalls eine große Herausforderung. Wer genau hinschaut, wird die Körner im Kot sehr oft wiederfinden.
    Beim Reis erfüllt Basmatireis von der Verdauung her am besten diese Voraussetzungen. Von den verschiedenen Getreiden, die in Hundenährung verwendet werden, ist weißer Reis die faserärmste Zerealie und gilt als die Stärkequelle mit der höchsten Verdaulichkeit.

    Je besser der Reis im Herstellungsprozess gegart wird, desto verdaulicher ist die Stärke.
    Der Reis muss für den Hund mit besonders VIEL Wasser ( Verhältnis 1:5 oder 1:6) ganz durch und sogar überkocht werden, bis er richtig butterweich ist. Ist der Kochvorgang zu kurz, kann der
    Stärkeaufschluss unzureichend sein, und die Hunde bekommen Durchfall.

    Empfehlenswert für den Anfang sind auch Schmelzhaferflocken, Buchweizenflocken, Reisflocken oder wenn´s mal schnell gehen muss, die Getreidebreie für Kleinkinder z.B. von Alnatura eignen sich ebenfalls sehr gut.
    Schmelzhaferflocken müssen nicht großartig erhitzen werden. Sie zerfallen ähnlich wie die Matzingerflocken , wenn sie in Kontakt mit warmen Wasser kommen.
    Die Konsistenz der Matzinger Flocken sind beispielhaft dafür, wie stärkehaltige Kohlenhydrate für den Hund aufgeschlossen sein müssen, um auch in größeren Mengen optimal verdaut werden zu können.

    Aufgrund meiner eigenen Erfahrungswerte kann ich sagen, die besten Ergebnisse erziele ich mit dem Dampfgarer bzw. geschlossener Einsatz im Schnellkochtopf . Die Kohlenhydrate kommen nicht in Kontakt mit dem Topfboden, brennen nicht an und werden zusätzlich schonend gegart.

    https://www.dogforum.de/barf-allgmeine…77037-5160.html

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    da meintest Du aber, ich solle das lieber (noch?) bleibenlassen.

    weil ich deine Angst vor jedem Fitzelchen Schleim im Kot mittlerweile kenne. Ich kann´s ja nachvollziehen, bei mir
    war´s damals auch so. Erst wenn ich den Haufen genau inspiziert und für gut befunden habe, war der Tag perfekt. ;)
    Wie schon im Pottkiekerthread erwähnt, meine "Geheimwaffe Myrrhinil " war immer stets einsatzbereit und hat mir und Justus viel Stress erspart.
    Stichwort: orale Toleranz schau mal
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/595673/
    http://www.barfers.de/upload/file/welpenbarfseite22.pdf

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    Leider klappt außer Reis und Pferd bei Henry praktisch gar nichts über mehr als ein paar Tage.

    ob es sich dabei wirklich immer um eine echte allergische Reaktion handelt, bezweifle ich. Bei Justus war es eine
    ( das weiss ich heute) Nahrungsmittelunverträglichkeit. Enzymmangel bzw. Defekte spielen hier eine große Rolle. Der Körper hat einfach aufgrund einer jahrelangen falschen Ernährung Intoleranzen gegen einzelne Nahrungsmittel ausgelöst und die Fähigkeit verloren bestimmte Stoffe zu verdauen. Die Intoleranz muss nicht immer vollständig sein, so dass geringe Mengen einen Nahrungsmittels ohne Probleme verdaut werden. Erst Mengen, die über der eigenen Toleranzschwelle liegen, lösen Symptome aus. Mittlerweile verträgt er fast alles , wenn ich diese bzw. seine Toleranzschwelle nicht überschreite.