Beiträge von Samojana

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    Laut Meyer/Zentek habem meine Hunde (9kg) einen Proteinbedarf von ca. 25-27g.

    Hunde haben auch einen Energiebedarf . Die tierärztlichen Hochschulen rechnen folgendermaßen:

    Als Anhaltspunkt: 9 kg Hund , normal aktiv, benötigt ca. 500 Kalorien am Tag.
    Mit diesem Rechner kannst du u.a. auch den Kalorienanteil eines Dosenfutters errechnen.

    http://www.futtermedicus.de/futterrechner.html

    Beispiel: 100 Gramm von einem Dosenfutter folgender Deklaration:
    RP 8 %, Rohfett 4 %, Rohasche 2 %, Feuchtigkeit 80 % enthält lt. Rechner 87 Kalorien.

    Bei einer angenommenen Verdaulichkeit des RP von 70 % enthält ein Dosenfutter ca. 5,25 g verdauliches RP pro 100 g Futter.

    Du siehst an diesem Rechenbeispiel, dass ca. 500 g Futter von diesem Beispiel-Futter zur Deckung des Energiebedarfes+Proteinbedarfs benötigt werden. Auch wenn dir diese Menge jetzt als sehr hoch erscheint.
    Dosenfutter enthält auf 100 g gesehen 80 % Wasser. Wasser enthält NULL Kalorien.

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    Öhm, ich verstehe offen gesagt die Frage nicht ganz. Natrium ist in Blut enthalten; woher es das Beutetier bezieht - da muss ich passen. :???:


    Natriumchlorid ist eines der wichtigsten Mineralstoffe bzw. Salze überhaupt, und spielt u.a. bei der Bildung der Magensäure eine tragende Rolle. In dem Buch "Wild Health" ( Wie Tiere sich selbst gesund erhalten und was wir von ihnen lernen können) berichtet Cindy Engel, dass Pflanzenfresser, die sich in Küstennähe, in Sümpfen oder im Marschland auf die Suche nach besonders salzhaltigen Pflanzen begeben, oder ihren Bedarf auch über das Fressen von Erde decken.

    In der Natur finden Tiere Salz in Form von salzhaltigem Gestein und mineralhaltiger Erde vor.
    Wildtieren werden als Hegemaßnahme Salzquellen angeboten, auch in Deutschland, weil weil das Salzbedürfnis der Tiere sehr groß ist. Ein Link dazu:
    http://www.salzpaste.com/files/bericht_gaertner.pdf

    Salzmangel kann sehr viele verschiedene schwerwiegende Symptome auslösen, weil ein Mangel auch in direktem Zusammenhang mit dem Kaliumhaushalt steht.

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    Noch mal wegen den Bifidobakterien.

    soweit ich informiert bin sind nur Enterococcus faecium und Lactobacillus acidophilus DSM 13241 für den Hund zugelassen. Ganz zu Anfang waren in Symbiopet weitere Bakterienstämme u.a. auch Bifidobakterium enthalten.
    Die Rezeptur mussten sie wohl ändern.
    Hier ein Link:
    http://natascha-koch.eugp.org/probiotika.html

    Nutzen Bifidobakterium & Co. überhaupt? Vor allem: Sorgen sie für eine gesündere Darmflora? Soweit Untersuchungen seitens der Hersteller selbst vorliegen, heißt die Antwort nein. Das bestätigt eine französische Studie und sogar eine Firmenschrift, die Nestle an Ärzte verteilte. Demnach verdrängen die probiotischen Bakterien vor allem die "guten" körpereigenen Bifidobakterien. Nach dem Absetzen erholt sich die Darmflora nur noch teilweise, die Zahl der körpereigenen Bifidobakterien ist nach den "Fütterungsversuchen" an Freiwilligen weitaus niedriger als vor dem Verzehr der Produkte.

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    Das heißt also brauche ich mir wegen dem Vitamin A keine Sorgen machen?

    übertreiben würde ich es trotzdem nicht. ;)
    Lebertran enthält ausser Vitamin A zusätzlich noch Vitamin D und ein zu viel davon kann zum Tode führen.
    So wie hier vor ein paar Wochen:

    http://translate.google.de/translate?hl=d…%26prmd%3Dimvns


    Ja nach M/Z würd ich eigentlich auch gerne barfen,aber ich hab da leider überhaupt keine Ahnung davon wie ich da einen Futterplan erstelle.

    Meyer/Zentek Empfehlungen und Barf sind vergleichbar wie Tag und Nacht. ;)
    Vielleicht kommen dir die Empfehlungen von der Dillitzer mehr entgegen.
    Siehe: Futterplan für erwachsene Hunde

    http://www.tierbistro.de/Hund/Mineralfu…timix-500g.html