Beiträge von Samojana

    Die Empfehlungen lauten:75 i.E. pro kg Körpergewicht
    40 i.E. = 1 ug

    Hunde bzw. Caniden nehmen beim Vitamin A Stoffwechsel eine Sonderstellung ein. Sie sind in der Lage das fettlösliche Vitamin A über den Harn ausscheiden zu können. Echte Überdosierungen treten daher bei Hunden erst in unglaublichen Konzentrationen auf.

    M/Z schreibt dazu: Nach 15000 - 30000 IE pro Kilogramm Lebendgewicht traten noch keine Ausfallerscheinungen auf, wohl aber nach 300 000 IE/kg LM.

    Zitat

    was hat meine Fütterung mit diesem Thread zu tun. Die Überschrift lautet: der Mythos vom pflanzlichen Anteil ! Über die schlechte Verdaulichkeit von rohem Gemüsematsch habe ich mir hier bereits die Finger blutig geschrieben. Und wer meine Beiträge gelesen hat, weiß auch, wie ich füttere.

    Zitat

    Jo, schön und gut, der Grundsatz ist ja gar nciht falsch, aber wieso umschiffst du so vehement eine Frage:

    Wie machst du es? Was und wie fütterst du?

    Da du doch zumindest vorgibst zu wissen, wie es richtig wäre.

    Viele würden hier sicher zum Wohle der Hunde gerne profitieren ;)

    Ich liefere nur Fakten. Nachdenken müsst ihr schon selber. Hundebesitzer die sich nicht mit
    Ernährung ihres Hundes ( Rasse !) intensiv auseinandersetzen, glauben schneller etwas, was sie irgendwo aufgeschnappt haben, ohne sich überhaupt zu fragen, ob es eine glaubwürdige Quelle ist oder eben nicht! So könnte z.B.auch jemand der Meinung sein , dass der Schnee in China grün ist , weil er schon einmal ein solches Foto gesehen hat. ;)

    Fragt euch doch lieber mal:
    Auf welchen Fakten basiert die Verteilung der Futterkomponenten. ( Fleisch, Knochen, Gemüse).
    Wer hat sich diese Pläne ausgedacht ?
    Diese Studie ist der Beweis dafür ,dass Wölfe so gut wie gar keine pflanzlichen Bestandteile fressen.

    Und diese zum Teil exzessive Fleisch/Knochenfütterung schadet nach meiner festen Überzeugung Hunden auf lange Sicht genauso, wie Trockenfuttermittel, die zu 50-60 % aus Kohlenydraten bestehen. Diese Extreme tun vielen Hunden nicht gut.
    70%-80% Fleisch , der Rest aufgefüllt mit Gemüsepampe wurde in Mitteleuropa noch nie flächendeckend gefüttert .So viel Fleisch war doch zu keiner Zeit für die Hunde tagtäglich übrig.
    Diese Idee gibt es doch erst seit 10 - 12 Jahren.

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    wölfe fressen den vorverdauten mageninhalt von pflanzenfressenden säugetieren und nehmen dadurch pflanzliche bestandteile auf, die von einer gesunden darmflora ohne probleme verarbeitet werden können.

    Wölfe fressen aber keinen Mageninhalt. Ich halte es ingesamt für eine gute Idee ,die Widersprüche dieser Futterideologie mal aufzudecken. Sämtliche Mythen, die hier verbreitet werden sind reine PR-Masche, um das eigene Produkt zu puschen oder ein Futterkonzept zu vermarkten, das nüchtern betrachtet, durch keine einzige glaubwürdige Quelle belegt werden kann.

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    Puh, also nur Fleisch geben? Aber schlecht bekommt das zusätzliche Gemüse den Hunden ja nicht oder?

    was heißt schlecht? Die Darmlänge des Fleischfressers ist wesentlich kürzer, als die des Pflanzenfressers. Hat sich bei den Barfautoren leider noch nicht rumgesprochen. ;) Bedingt durch diese "kurzen Wege" bleibt dem Hundeorganismus nicht viel Zeit, die Nährstoffe aus dem meist rohen Gemüsemampf aufzunehmen.