Beiträge von Samojana

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    @Samojana.....die Ausführungen von Fr. Simon sind teilweise schon über 10 Jahre alt und beziehen sich meiner Meinung nach hauptsächlich auf das "Totkochen" von Fertignahrung.....wie z.B. beim herkömmlichen Trofu üblich ;)

    der Meinung bin ich nicht. Kochwasser fällt bei der Trofu-Herstellung nicht an. ;)

    Zitat

    Ehrlich gesagt kenne ich niemanden, der irgendwie auch nur Ansatzweise die ganzen Vorwuerfe propagiert, die du hier immer aus dem Hut zauberst.

    Das Kochen von tierischen Eiweißen verändert viele der Aminosäuren-Ketten und macht sie für den Hund größtenteils unbrauchbar. Eiweiße werden durch Kochen schwer verdaulich, zudem gehen dabei viele Mineralien verloren. Auch wenn man das Kochwasser hinzufüttert, sind diese Mineralien größtenteils nicht mehr verwertbar für den Hund. Der Hund hat einen anderen Bedarf an Aminosäuren als die Pflanzenfresser, und diese Aminosäuren sind fast alle in rohem Fleisch enthalten. Ohne diese Aminosäuren kann der Hund kein gesundes Gewebe und kein gesundes Immunsystem aufbauen.

    Quelle: http://www.barfers.de/barf.html

    Zitat

    Dann kommst du schlicht zu dem Ergebnis, dass es keinen Unterschied macht.

    Gut erkannt. Wo doch immer der große Nährstoffverlust durch Kochen propagiert wird.
    Genau wie dieser Schwachsinn: Zitat Barfers : Auch wenn man das Kochwasser hinzufüttert, sind diese Mineralien größtenteils nicht mehr verwertbar für den Hund.

    Wenn z.B. nur tiefgekühltes Fleisch gefüttert wird, muss das Auftauwasser mitgefüttert werden, da dort viele Vitamine und auch wasserlösliche Aminosäuren enthalten sind.
    Durch den austretenden Fleischsaft verliert Fleisch viele Nährstoffe, besonders wenn die Fleischqualität schlecht ist.
    Wer Fleisch auftaut, sollte auch wissen , dass im Auftauwasser die meisten Keime enthalten sind. Wird frisches Fleisch schonend gedünstet, gehen diese Nährstoffe ins Kochwasser über . Frischfleisch verliert übrigens kaum Wasser. Ein Grund,warum ich vorwiegend frisches Fleisch füttere.

    Zitat


    Meine Güte......ein Loblied auf "Essensreste".....von einem Futtermittelhersteller. Zwar nicht ausschließlich, sondern dann doch in Kombination mit einem Schecker-Produkt......aber trotzdem sehr mutig!

    Früher gab es ein eigenes Scheckerforum, indem Rolf Schecker sehr aktiv war .

    Zitat

    Wenn man schon rechnet, dann richtig - hier wird jeweils von 100g im jeweiligen Zustand ausgegangen.

    das weiß ich Frau Oberlehrerin. Man muss es nur in Relation zueinander sehen.
    100 g rohes Fleisch = ca. 75-80 g gekocht. Dann kommst du trotzdem zu einem sehr guten Ergebnis!

    http://www.marenhoppe.de/rohfuetterung.pdf ( geschrieben von einer Tierärztin)
    Zitat: Nun steht in diesen Futterempfehlungen, dass durch Kochen in dem Fleisch viele Vitamine und
    Mineralstoffe zerstört werden und das Fleisch für den Hund nicht zu verdauen ist.

    Das sind die typischen Übertreibungen, die jeder neuen Moderichtung anhaften. Kochen zerstört zwar
    Vitamin C, das braucht der Hund aber nicht, und Mineralstoffe bleiben beim Kochen erhalten.


    Verfütterung von Essensresten von Rolf Schecker ( Futtermittelhersteller)

    Kein anderes Thema wird so kontrovers diskutiert wie das Thema „Essensreste“.
    Dabei handelt es sich lediglich um einen raffinierten Marketingtrick der Futtermittel-Industrie.

    Zur Situation: Seit über 10.000 Jahren leben Menschen und Hunde in einer Lebensgemeinschaft,
    und über 10.000 Jahre wurden die Hunde mit Essensresten versorgt. Ohne jede Probleme!!!

    Warum soll das auf einmal nicht mehr gehen?

    Ganz einfach, weil Essensreste der größte Feind der Futtermittel-Industrie ist, denn wer Essensreste verfüttert, kauft keine oder nur selten Fertigfutter-Produkte.

    Als in den 50iger Jahren die Futtermittel-Industrie aufgebaut wurde, mußte eine Marketingstrategie entwickelt
    werden, wie man den Fertigfutter-Absatz steigern und die bis dahin praktizierte Verfütterung von Essensresten
    eindämmen bzw. zurückdrängen konnte.

    Am einfachsten ließ sich dieses Ziel dadurch erreichen, daß man die Essensrest-Verfütterung verteufelte. Auf einmal waren die für uns Menschen so bekömmlichen Speisen für unsere Hunde total überwürzt
    und inhaltlich nicht ausgewogen genug.

    Was jedoch bei kritischer Analyse bedenklich stimmen muß, ist, daß die Hunde über 10.000 Jahre mit diesem total
    „überwürzten Zeug“ äußerst gesund gelebt haben.

    Mit einem Milliarden Werbeaufwand wird heute jedem Hundehalter eingebleut, daß nur Fertigfutter wirklich
    ausgewogen und somit gesund für unsere Hunde sind.

    Doch auch das Argument der Ausgewogenheit gehört ins Reich der Phantasie.

    Ein Fertigfutter kann nur so gut sein wie der Stand der derzeitigen Wissenschaft. Und wer die wissenschaftliche
    Entwicklung der letzen 50 Jahre aufmerksam verfolgt hat, weiß, daß es keinen Stillstand gibt. Ständig werden neue
    Erkenntnisse gewonnen und alte Grundsätze über Bord geschmissen.

    Ein gutes Beispiel ist die Übervitamisierung vieler Futter mit den Vitaminen A und D. Neuere Erkenntnisse lassen
    vermuten, daß zu hohe Vitamindosen besonders in der Wachstumsphase den Grundstein für Gelenkerkrankungen
    legen. Also werden die Futter in Zukunft mit Sicherheit andere Vitamindosierungen aufweisen als heute.

    Und wo bleibt dann das Argument der Ausgewogenheit?

    Ich will an dieser Stelle nicht die Fertigfutter verteufeln. Sie sind - sofern man sich für Premium-Marken entscheidet -
    mit Sicherheit gut. Wir selbst verkaufen mit Überzeugung Fertigfutter-Produkte. Was ich aber sagen will ist, daß
    Essensreste auf keinen Fall verteufelt gehören, sondern sogar eine wichtige Ergänzungsfunktion zu den
    Fertigfutter-Produkten haben.

    Kein Fertigfutter dieser Welt kann die ganze Bandbreite der Nahrungsmittel wiederspiegeln. Auch die besten
    Futtersorten beschränken sich auf ganz wenige, ausgesuchte Fleisch-, Getreide- und Gemüsesorten.

    Mit anderen Worten: Gemessen an der Vielfalt der Natur bieten Fertigfutter hiervon nur einen ganz kleinen
    Ausschnitt! Etwas überspitzt ausgedrückt: Die Vielfalt der Fertigfutter ist im Vergleich zur Natur eher als „armselig“ zu
    bezeichnen. Wenn außerdem noch jeden Tag das gleiche Futter gefüttert wird, dann kann von Ausgewogenheit
    wahrlich nicht mehr gesprochen werden.

    Schon seit Jahren empfehlen wir von der Firma Schecker, Fertigfutter-Produkte immer mit Frischkost anzureichern.
    Heute gehen wir sogar noch einen Schritt weiter. Zusätzlich zur Frischkost empfehlen wir auch die Ergänzung mit
    hochwertigen Essensresten. Besonders gut sind gekochte Gemüsesorten. Sie reichern die tägliche Futterration
    zusätzlich noch mit frischen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen an. Mit einer gut abgestimmten
    Frischkost- und Essensrest-Ergänzung bekommt der Hund die Abwechslung. die er für ein gesundes Leben braucht.

    Haben Sie ruhig Mut, auch Ihrem Hund Reste vom Tisch zu geben. Was über 10.000 Jahre unsere Hunde nicht
    umbrachte, wird es auch in Zukunft nicht.

    Ich wünschen Ihnen und Ihrem Hund guten Appetit.

    http://www.westieforum.de/phpbb/ftopic1258.html

    Zitat

    Dieses gängige Meinungsbild und immer wieder gerne von einschlägiger Seite angebrachte Argument ist schlichtweg nicht richtig.

    Mit der Benutzung des eigenen Verstandes könnte man viele Dinge deutlich besser beurteilen können .
    Leider scheuen viele Hundebesitzer das kritische Denken und verlassen sich lieber auf
    unbewiesene Behauptungen , die derzeit als "Wahrheit" verkauft werden.

    Zitat: Pollard/Warmuth: "Wer heute den Verzicht auf den Kochtopf fordert, will wesentlich weiter zurück als in die Steinzeit. Und er müßte womöglich sein Gehirn gegen einen längeren Darm eintauschen."

    Dieser Satz bezieht sich auf den Verzehr von Rohkost ( sprich Gemüse)! ;)

    [quote="Maxzimmer"]


    @ Samojana
    Ist denn handelsübliche Blut- oder Lose-wurst mit der Blutwurst vergleichbar? Ich traue einfach der Lagerungsfähigkeit nicht, wenn es denn ganz ohne Konservierungsmittel ist. Sonst würde ich auch mal so zur Probe bestellen. Zumal Du es ja überlebt hast:)

    Im Gegensatz zu dieser Wurst ( auch ohne Konservierungsstoffe)

    http://www.mybarf.com/barfen/Nassfutter/Lamm-500

    Zitat: Durch die Verwendung einer speziellen Wursthülle und des Herstellungsprozesses benötigt das Hunde und Katzen Futter keine Zusätze oder Konservierungsstoffe.

    ist die Guddi-Wurst ca. 4 Wochen gekühlt haltbar. Angeschnitten sollte sie in 3 Tagen verbraucht werden.
    Insofern mache ich mir darüber keine Gedanken. Da ich keine 500 g in 3 Tagen verfüttere, habe ich die Wurst portionsgerecht eingefroren.


    Wie ist denn das andere Experiment mit dem "Supermineral" ausgegangen?

    ich füttere das Supermineral nur sporadisch,APO-Qualität ist nicht gerade billig. Auf jeden Fall wirkt es sich ( wie in diesem Link beschrieben) sehr gut auf die Kotkonsistenz aus.
    http://www.westieforum.de/phpbb/ftopic6846.html

    Zitat


    ....und hier mal die Inhaltsstoffe von Fleisch( roh/gekocht) im Vergleich:
    https://www.uni-hohenheim.de/wwwin140/INFO/…frisch%20gegart

    Sehr interessant ;)

    noch interessanter sind die Nährwerte lt. nährwertrechner.de zu besonders wichtigen Aminosäuren.( Lysin und Methionin)
    Beispiel: Putenfleisch gefroren und Putenfleisch gegart ( 100 g)

    Putenfleisch gefroren
    Lysin: 1792.00 mg
    Methionin: 536.00 mg

    Putenfleisch gegart
    Lysin: 2350.00 mg
    Methionin: 704.00 mg