Beiträge von Samojana

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    Zuerst ist der Begriff "kochen" nicht ganz richtig, denn es geht darum, das Hundefutter selbst zusammenzustellen.....und das auf vielfältige Art und Weise.

    der Begriff " Kochen " ist oft negativ besetzt, weil immer davon ausgegangen wird, das die Vitamine durch den Erhitzungsprozess leiden. Deshalb ein paar Infos dazu:

    Meine Tipps zur Fleischzubereitung:

    Das Fleisch bei niedrigen Temperaturen 70-80 Grad durchgaren.

    Dafür das Fleisch entweder in der Moulinette zu Hackfleisch hacken ( bzw. Hackfleisch fertig kaufen) oder mit einer Haushaltsschere in feine kleine Schnipsel schneiden.

    Zubereitungsvarianten:

    entweder die zerkleinerten Fleischteile im fertiggekochten heissen Reis etc.
    durchziehen lassen.
    Oder das zerkleinerte Fleisch in etwas heissem Wasser ( 70-80 Grad)
    ebenfalls nur durchziehen lassen.
    Hinweis: Kohlenhydrate und Fleisch sollten immer getrennt voneinander zubereitet werden.

    Das Wasser nicht wegschütten, da Vitamine und Mineralstoffe ins Kochwasser übergehen. Am besten separat zu trinken geben oder der Mahlzeit wieder zufügen. Der Nachteil kann hierbei sein, das die Mahlzeit von der Konsistenz zu breiig wird.
    Hunde trinken dieses " Fleischwasser " zwischendurch aber sehr gerne, weil der Fleischgeschmack in diese Flüssigkeit übergegangen ist.

    Vorteil 1 dieser Zubereitung:

    Die Eiweissstrukturen verändern sich bei diesen Temperaturen NICHT. Erst bei Temperaturen bei weit über 100 Grad.

    Selbst Wasser kocht erst bei 100 Grad!

    Vorteil 2 dieser Zubereitung:

    Salmonellen und Camphylobacter etc. werden bereits bei Temperaturen von 70-80 Grad zuverlässig abgetötet.

    Mikrowelle und Tiefkühltruhe/Gefrierfach können diesen Bakterien nichts anhaben. Erst Temperaturen über 55 Grad Celsius machen den Bakterien zu schaffen. Gefrierschränke und Kühlschränke erreichen die Temperaturen ( ca. -18-20 Grad) nicht.

    Nach dem " Kochen " alle Zutaten gut vermischen ( evtl. sogar im Mixer ) um selektive Aufnahmen durch den Hund auszuschließen.

    Zitat

    Dann kann man sagen, dass gekochtes Gemüse für Hunde durchaus geeignet (da besser verwertbar) ist?

    nicht nur für Hunde.
    siehe Infos :
    http://ganzheitliche-haustiergesundheit.de/ern%C3%A4hrung/

    Wissenswertes über gekochtes oder gedampfgartes Gemüse:

    Überraschendes Ergebnis einer italienischen Untersuchung an der Universität Parma: Gekochtes Gemüse, vor allem durch Dampfgaren und Kochen zubereitet, weist mehr Vitamin-C-Gehalt und sekundäre Pflanzenstoffe auf, als frisches Gemüse. Beide fangen aggressive Moleküle ab und schützen so vor Zellschäden.
    Untersucht hatten die Forscher Zucchini, Karotten und Broccoli, indem sie das Gemüse jeweils in Wasser gekocht, mit Dampf gegart oder frittiert hatten. Die Menge der gesunden Inhaltsstoffe lag bei allen drei Zubereitungsarten sehr hoch - zum Teil höher als im Rohzustand. Es wird vermutet, dass die robusten Pflanzenzellen erst durch die Hitze endgültig aufgeschlossen und die Substanzen freigesetzt werden.

    Zitat

    Meine Frage war übrigens nicht rhetorisch gemeint. Ich frage mich das wirklich, aber das heißt ja nicht, dass es so ist, wie ich es mir zusammenreime. :smile:

    du kochst das Gemüse, Barfer pürieren nur . Rohe Möhren und ähnliches sind für den kurzen
    Verdauungstrakt des Fleischfressers nicht geeignet. Dagegen wird durch den Kochprozess auch Gemüse in
    gewissem Maße für den caninen Verdauungsapparat zugänglich.