Zitat
Samojana
Es reicht nicht immer aus, etwas zu wissen, was andere nicht wissen. Man muß die zwei "Pole" zusammenbringen, die durch Nichtwissen getrennt sind.....und das funktioniert nur, wenn man die "Lücke" konstruktiv zu nutzen weiß 
Wenn keine kritische Hinterfragung und Auseinandersetzung stattfindet, wird ein Hundehalter niemals erkennen können , ob es sich um eine richtige oder falsche Information handelt. Außerdem sollte man im Hinterkopf behalten, wer das Zielpublikum von diesen zweifelhaften Publikationen ist - im konkreten Fall sind es wenig informierte Hundehalter.
Aber selbst ,wenn man weiss woher eine Information herkommt, weiss man nichts über sie, wenn man die Quelle nicht überprüft! Gibt es irgendeine verifizierbare Quelle für diese Getreidephobie ! Antwort: Nein!
Schon allein deshalb sollte man sehr stutzig werden.
Man kann diese Aussage auf vielen Seiten finden, aber nicht eine einzige Quellenangabe, die diese Aussage mit wissenschaftlichen Argumenten bzw. chemischen Vorgängen belegt und untermauert. Als Neuling informiert man sich i.d.R. zuerst in Foren und schnell finden sich viele inhaltlich übereinstimmende Beiträge was dazu führt, dass man unwillkürlich den Schluss zieht, dass es wohl alles stimmen muss, was dort geschrieben steht.
Zweifelhafte Informationen, die einfach nur immer wieder und wieder ohne Nachzudenken nachgeplappert werden.
Die eigenverantwortliche Fütterung von Hunden ist von der Grundidee her sicherlich eine gute Sache, doch auch hier sollte die Ernährung des Hundes kritisch hinterfragt werden.