Beiträge von Samojana

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    von gesamtfleischanteil (2/3 = 300 g fleisch) wären das dann:
    50 % muskelfleisch (Reh, Hirsch, Bock, Wildente, Elch, Rentier)
    20 % pansen (vom Wild)
    15 % innereien (Herz, Leber vom Wild)
    15 % in meinem fall knorpel, da meine hündin knochen nicht verträgt, Kelhlkopf vom Wild


    was meint ihr dazu?

    wie ich sehe, fütterst du ausschl. Wild.
    Eine Diskussionsrunde dazu in diesem Thread.
    https://www.dogforum.de/pottkieker-koc…78529-3650.html

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    Samojana
    Es reicht nicht immer aus, etwas zu wissen, was andere nicht wissen. Man muß die zwei "Pole" zusammenbringen, die durch Nichtwissen getrennt sind.....und das funktioniert nur, wenn man die "Lücke" konstruktiv zu nutzen weiß ;)

    Wenn keine kritische Hinterfragung und Auseinandersetzung stattfindet, wird ein Hundehalter niemals erkennen können , ob es sich um eine richtige oder falsche Information handelt. Außerdem sollte man im Hinterkopf behalten, wer das Zielpublikum von diesen zweifelhaften Publikationen ist - im konkreten Fall sind es wenig informierte Hundehalter.

    Aber selbst ,wenn man weiss woher eine Information herkommt, weiss man nichts über sie, wenn man die Quelle nicht überprüft! Gibt es irgendeine verifizierbare Quelle für diese Getreidephobie ! Antwort: Nein!
    Schon allein deshalb sollte man sehr stutzig werden.

    Man kann diese Aussage auf vielen Seiten finden, aber nicht eine einzige Quellenangabe, die diese Aussage mit wissenschaftlichen Argumenten bzw. chemischen Vorgängen belegt und untermauert. Als Neuling informiert man sich i.d.R. zuerst in Foren und schnell finden sich viele inhaltlich übereinstimmende Beiträge was dazu führt, dass man unwillkürlich den Schluss zieht, dass es wohl alles stimmen muss, was dort geschrieben steht.
    Zweifelhafte Informationen, die einfach nur immer wieder und wieder ohne Nachzudenken nachgeplappert werden.
    Die eigenverantwortliche Fütterung von Hunden ist von der Grundidee her sicherlich eine gute Sache, doch auch hier sollte die Ernährung des Hundes kritisch hinterfragt werden.

    Zitat

    Seit ich aber gelesen habe, dass der nicht gut für Hunde mit HD sein soll, lasse ich Getreide konsequent weg. Auch hat mein 9 Monate alter Hund leicht verdicktes Blut und das würde laut Arzt aufgrund eines Eiweißüberschusses kommen. Demnach denke ich es muss am bisher hohem Getreideanteil gelegen haben.

    Oh je, was für eine selektive Wahrnehmung!
    Es werden Thesen aufgestellt, ohne sie belegen zu können, die wiederum werden dann zu Dogmen ernannt und von da an herrscht eine selektive Wahrnehmung in allen unkritischen Gehirnen.

    Obwohl diese These nicht einmal ansatzweise ernst genommen werden kann , gibt es immer wieder „ Gläubige „ , die gegen alle Vernunft an dieser These festhalten. Wir haben dummerweise nur das eigene Gehirn, um uns weiter zu entwickeln und Behauptungen wie diese kritisch zu hinterfragen.

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    Trotzdem gibts neben der thermischen Einwirkung auf Zellwände auch eine mechanische, wie z.B. das vollständige Zermahlen oder Zerkleinern mit starken Mahlzähnen(....meinetwegen auch mit den Pürierstab).

    wenn dem wirklich so wäre, könnten wir auch Getreidemehl roh verfüttern.

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    Da war mal was (Samojana/Audrey.....Hilfe....), dass Gemüse und Fleisch besser verwertet werden, wenn gekocht, da die Zellfasern schon aufgeschlossen sind :???:

    Rohes Gemüse/Obst wird bei weitem nicht so gut verdaut und ausgenutzt wie gedünstetes.

    Beispiel: Banane: roh: 33%, gedünstet 98%

    Das Aufschliessen von Nährstoffen und deren Verwertbarkeit ist kein mechanischer Prozess
    ( Pürierstab) sondern eine Frage der Enzymtätigkeit. Die Verdauungsenzyme des Hundes können besser und effektiver tätig werden wenn die Fasern bereits "offen" sind und das gelingt nur durch Erhitzen.
    Besonders die sekundäre Pflanzenstoffe sind so stark mit dem Zellgewebe verbunden, dass einfaches
    Raspeln oder Pürieren und sogar der Verdauungsvorgang im Magen nicht ausreichen, um sie aus
    dem Gewebe herauszutrennen .