Beiträge von Samojana

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    :lol:
    Die kleben dann am Gaumen oder werden vom Reißzahn aufgespießt*grins*
    Ashley hatte mal ein Katjes-Lakritz im Maul......und hat einen Veitstanz aufgeführt, um das Ding wieder loszuwerden ;)

    die Vierbeinervariante kann nicht kleben, weil kein Zucker drin ist.

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    Aber tun "wir" das denn nicht auch? Wenn ich mir die Mahlzeiten so ins Gedächtnis rufe sind diese Sachen doch oft vertreten.

    Am besten man geht die Vitamine und Mineralstoffe von A-Z durch, dann lässt sich feststellen, ob was fehlt.
    Ein paar Vitamine im Überblick:
    Vitamin A: Lebertran, Leber und Ei ( unter Berücksichtigung des besonderen Vitamin A Stoffwechsel des Hundes)
    Vitamin D: Lebertran, fetter Fisch ( Hering, Lachs, Sardinen)
    Vitamin E: Getreide, Öle mit einer guten Vitamin E-Bilanz ( z.B. Sonnenblumen oder Weizenkeimöl)

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    Was fütterst du denn deinem Hund an "Ergänzungen"? Vielleicht wären ein paar Anregungen aus der Praxis vorteilhafter..... weil besser nachvollziehbar als überall Gefahren zu wittern ;)

    das sagt die Richtige. ;) Stichwort: Vitamin-Mineralstoffmischung
    Wer darauf verzichten will oder möchte, sollte abwechselnd ausser Fleisch auch andere Proteinträger füttern, wie Eier, Käse, Fisch, Milchprodukte, Knochenmehl und vor allem Leber. Diese Nahrungsmittel enthalten alle unterschiedliche Vitamine und Mineralien.

    Zitat


    Hier mal eine Übersicht, was so in (frischen) Kräutern steckt:

    Brennnessel, Basilikum, Dill, Liebstöckel, Rosmarin, Salbei, Thymian ( Eisen)
    Löwenzahn, Melisse, Gänsefingerkraut, Gartenraute u.a. ( Kalzium)
    Kamille, Schafgarbe, Brennnessel, Wegwarte u.a. ( Kalium)
    Löwenzahn, Gänsefingerkraut, Lungenkraut, Spitzwegerich u.a.( Kieselsäure)
    Schlüsselblume, Zinnkraut, Kamille, Löwenzahn, Gänsefingerkraut u.a. ( Magnesium)

    Frischer Löwenzahn liefert z.B. recht viele Mineralstoffe und wandert oft bei mir oft in den Hundenapf ;)

    Audrey -Hunde sind in erster Linie Fleischfresser und keine Pflanzenfresser wie Pferde oder Kühe. Sie haben einen viel kürzeren und schnelleren Verdauungstrakt. Kräuter bestehen hauptsächlich aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen mit einer festen Struktur. Pflanzenkost ist daher für Hunde schwere Kost.
    Kräuter enthalten zwar Mineralstoffe und auch Kieselsäure – allerdings sind sie nur dann verfügbar, wenn die Pflanzenteile für den Hund gut aufgeschlossen werden. Ein kurzer Tee-Aufguss reicht dafür leider nicht aus. Mindestens 15-20 Minuten Kochzeit wird benötigt , damit sich alle Wirkstoffe aus der Pflanze lösen.
    Diese Infos stehen in jedem guten Kräuterbuch.
    Oder auch hier:

    Der Tee muss als Abkochung zubereitet werden und mindestens 20 Minuten kochen, damit sich die Kieselsäure aus den Pflanzen löst

    http://www.heilkraeuter.de/lexikon/ackersch.htm

    Zitat

    Viele im Handel angebotenen (hochwertigen) Kräutermischungen sind durch ein schonendes Herstellungsverfahren
    durchaus auch für Hunde verwertbar.

    Im Unterschied zu normal getrockneten Kraut besitzt Pulver relativ viel Ober-und Angriffsfläche und trocknet sehr schnell aus, wenn es zu Pulver gemahlen wird.
    Kräuter sind auch sehr empfindlich für Schädlingsbefall. Deshalb werden aus wirtschaftlichen Gründen bei Anbau und Lagerung in der Regel Pflanzenschutzgifte eingesetzt. Verarbeitete Kräuter werden ausserdem
    bestrahlt oder radioaktiv begast.

    Zitat: Die Gefahr, die durch die Bestrahlung entsteht, ist noch nicht für den Menschen nachgewiesen. Jedoch zeigen Tierversuche mit Ratten, dass sich bei den Tieren eine Erbgutschädigung und ein erhöhtes Krebsrisiko zeigt.
    http://www.kraeuterallerlei.de/deutsche-kraeuter-bestrahlt/
    http://www.verbraucherportal-bw.de/servlet/PB/men…3_l1/index.html

    Mit getrockneten Kräutermischungen verhält es sich genauso wie mit Gemüse roh püriert. Das Thema wurde schon oft diskutiert. Wer Kräuter füttern möchte, sollte nur frische unbehandelte Kräuter als Beilage verwenden.
    Oder Kräuter aus APO. Arzneimittelqualität.
    Nur der Vitamin-Mineralstoffbedarf lässt sich damit nicht einmal ansatzsweise decken.

    [quote="Audrey II"]
    Nur weil es wenig wissenschaftlich fundierte Belege über ihre Wirksamkeit gibt, heißt das ja nicht, daß eine künstlich angereicherte Mineralmischung einer Kräutermischung vorzuziehen ist.

    das habe ich auch nicht geschrieben. Es geht um die Bioverfügbarkeit der Vitamine und Mineralien.
    Zitat:
    Auch die im Handel angebotenen Kräutermischungen zur Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen sind kritisch zu beurteilen. Kräutermischungen sind roh unverdaulich, wirken nur als Ballast
    .Ein gezielter Einsatz bei Erkrankungen erfordert den vorherigen Aufschluss der Pflanzendrogen und gewisse Mindestmengen um eine Arzneimittelwirkung zu erzielen.

    http://books.google.de/books?id=g9DaXi7 ... e&q&f=true

    Zitat

    Ich möchte so eine Zusammensetzung nicht im Napf meines Hundes ;)

    Alternativ gibt es naturbelassene Kräutermischungen, die den Hund ergänzend zur gekochten Mahlzeit mit Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen versorgen und die den Stoffwechsel nicht belasten......und die sind in der Regel frei von synthetischen Zusätzen, Füllstoffen, Konservierungsstoffen oder chemischen Vormischungen.

    Kräutermischungen als Alternative für eine Vitamin-Mineralstoffmischung halte ich für sehr unrealistisch?
    Hunde können ihren Vitamin-und Mineralstoffbedarf nicht durch Pflanzenkost decken.

    http://www.hund-und-futter.de/Zutaten/Print/gemuese.htm