Beiträge von Samojana

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    hungen.

    Erstmal wird davon ausgegangen das diese "erstmalige" Blasenentzündung eine Steinbildung verursacht hat und die Entzündung hat er sich ein paar Tage davor im See und kühler Luft wohl zugezogen.

    durch eine normale Blasenentzündung entwickeln sich nicht automatisch Harnsteine . Da spielen noch viele andere Faktoren mit rein. Das sollte eigentlich jeder TA wissen.

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    Wie erklärst du die Übersättigung des Urins durch einen bestimmten Mineralstoff? Könnten auch die zugesetzten oft hochdosierten Mineralstoffmischungen dabei eine Rolle spielen?

    So einfach zu erklären ist das leider nicht. Terrorfussels Hund ja hat Mischsteine und die haben unterschiedliche
    Auslöser. Calciumoxalatsteine entstehen u.a. durch zu viel Calcium, zu viel Vitamin D, zu viel bindegewebsreiche tierische Proteine, Vitamin B 6 Mangel. Bei Struvitsteinen beginnt alles mit einer Substanz namens Harnstoff. Abbauprodukt des Proteinstoffwechsels.

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    Nein, Sabine......es gibt genug wissenschaftliche Zahlen, die beweisen, daß die Häufigkeit des Auftretens von Struvitsteinen einer Harnweginfektion zu Grunde liegt( 80%), denn durch die Entzündung verändert sich der ph-Wert des Harns.

    aber nicht einfach so. Nicht jeder Hund, der eine Blasenentzündung hat, bekommt automatisch Harnsteine.
    An der Entstehung von Harnsteinen sind mehrere Faktoren beteiligt. Erstens, die Übersättigung des Urins
    mit den Bestandteilen eines Mineralstoffes ist ein kritischer Schritt in der Steinbildung. Zweitens eine Überversorgung mit zu viel Protein, weil meistens eine Störung im Eiweißstoffwechsel vorliegt.
    Falls der Hund nicht kastriert ist, sollte auch die Prostata untersucht werden. Die ist oft bei älteren Rüden ursächlich für eine Entzündung der Blase.

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    Das hab ich ja noch nie gehört...
    Naja, beim Welpen kann ja organisch nicht viel anders sein, als beim erwachsenen Hund.

    ist es nicht.
    Studien haben gezeigt, daß eine überhöhte Kalziumzufuhr bei jungen Hunden zu einer vorübergehenden Ca - Überversorgung und Phosphatmangel führt.
    Ein komplizierender Faktor bei der Kalziumergänzung bei wachsenden Hunden besteht darin, daß sie offenbar über keinen Mechanismus verfügen, der sie vor der Aufnahme großer Kalziummengen schützt. Das Kalzium des Futters wird über die Darmschleimhaut entweder durch aktiven Transport oder passive Diffusion absorbiert.

    http://home.arcor.de/mjlrf.Walterin…-erganzung.html

    Gute Frage? Hier müssen Profis ran, damit der Hund nicht auf dem OP-Tisch landet. futtermedicus z.b.
    Calciumoxalatsteine können nicht durch eine Diät aufgelöst werden. Mit viel Glück können die Kristalle, solange sie noch klein sind, durch viel Trinken beim Urinieren rausgespült werden.
    Der Harn-PH sollte bei Mischsteinen bei 6,9 liegen.

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    Samojana macht ja immer wieder mal Threads zu allen möglichen Rohfutter-Themen auf, solche Aufforderungen sind dort vielleicht angemessener.

    Mir ist auch aufgefallen, dass sie zwar immer alles Mögliche kritisiert, aber keine konstruktiven Alternativen bietet.

    Irrtum, ich habe nur keine Lust mehr mich ständig zu wiederholen.

    https://www.dogforum.de/haushund-futte…rf-t134921.html

    https://www.dogforum.de/barf-plan-die-…te-t137222.html

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    :

    Rowdys PH Werte waren durchweg mittelmäßig, sprich zwischen 5,2 und 6,5, also nicht im hohen basischen Bereich. Morgen ist noch mal Urinabgabe und ich habe nun getrocknete Cranbeeries besorgt.
    Ich dachte ich kann sie mörsern, doch sind die eher wie Rosinen. Was meint ihr wie oft und wieviel kann ich wöchentlich geben?

    das liest sich doch gut. Ich glaube nicht, dass getrocknete Cranbeeries wirklich was bringen.
    Normalerweise werden der Saft oder die Kapseln empfohlen. Für den Menschen mind. tgl. 1/4 Liter. Beim Hund schwer zu praktizieren, allein schon wegen des Geschmacks.