Beiträge von Samojana

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    Ich habe nur schwierigkeiten den Proteingehalt unten zu halten :/ also ungefähr bei 59 mg, dass ist echt nicht einfach

    was ist daran so schwer? Du musst nur etwas mehr Phantasie entwickeln. :smile:

    300 g Rinder- Hackfleisch 60 RP

    230 g Rinderleber + 160 g Quark 40 % 60 RP

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    Das mit den Kcal an sich ist aber richtig oder?

    wieviel soll dein Hund denn zunehmen? Gehst vom beim Kalorienbedarf vom jetzigen Gewicht aus?

    Was hälst du ansonsten von der zusammensetzung abgesehen von der Verteilung?

    du solltest mehr fettere Proteinquellen wählen bzw. fette oder magere Anteile in einer Ration mischen, um die Energiedichte zu erhöhen.
    Lachs, Herz, Hüttenkäse , Leber enthalten sehr wenig Kalorien. Anstatt Hüttenkäse z.B. lieber Sahnequark, griechischer Joghurt mit hohem Fettanteil. Oder Herz mit fettem Hackfleisch kombinieren.

    Auf keinen Fall einen Fastentag einlegen, ausser du fastest an diesem Tag auch. :smile:

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    Aber die Leute bei LL würden doch z.B. viel mehr Geschäft machen, wenn sie behauten würden das man die Flocken im Rohzustand abwiegen muss. Da ist die Tüte ja viel schneller leer ;). Aber es hieß am Telefon gleich: Um Gottes willen, nein die Flocken immer nach dem quellen abwiegen.

    der Flockenrechner von Lunderland sagt dir aber auch genau wieviel Wasser du dazu geben musst.
    Und es stehen 3 Mischungsvarianten zur Verfügung. Wobei das Rezept für sehr aktive Hunde wie von Lunderland empfohlen 800 Fleisch +200 g eingeweichte Flocken bei einer Gesamtfuttermenge von 1000 g aus meiner Sicht völlig daneben ist. Sehr aktive Hunde brauchen nicht viel Fleisch, sondern Fett und Kohlenhydrate.

    http://www.lunderland.de/rechner/mischung.php

    achja und alte Hunde, wenig aktiv mit 50 % Kohlenhydraten zu mästen halte ich für keine gute Idee. :headbash:

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    Dann hab ich noch bei Futtermedicus angerufen. Dort sagte man mir so wie es auf der Dose steht ist es richtig. Das Kochgewicht vom Reis zählt, nicht das Rohgewicht.

    Hat dir die Dame auch erzählt, nach welcher Methode sie den Reis kocht bzw. wieviel Wasser auf 100 g Reis kommt?

    Ich koche Reis grundsätzlich immer im Verhältnis 1:5 / 1:6, damit er für Hund besonders gut verdaulich ist. Die Waage zeigt nach dem Kochen ca.600- 700 g gekochten Reis .
    Andere kochen den Reis im Verhältnis 1:3 , andere 1:4.
    Bei rohen oder gekochten Kartoffeln brauchst du diese Feinheiten nicht beachten.
    Deshalb ist das Rohgewicht entscheidend und nicht das Kochgewicht. Egal, was die Damen und Herren Futterexperten sagen. :D
    Auch in alten Hundeernährungsbüchern wird grundsätzlich vom Rohgewicht ausgegangen, weil nur so, der Energiebedarf optimal berechnet werden kann.

    also mein erster Eindruck ist, das du diesmal zu wenig Fleisch fütterst. :smile:
    ca. 10 g hochwertiges Fleisch pro kg Körpergewicht halte ich für angemessen.
    Die Empfehlungen von M/Z sind relativ kohlenhydratlastig, was dazu führt, dass der Kohlenhydratanteil immer dominiert, denn der pflanzliche Eiweißanteil wird in diese Proteinberechnungen grundsätzlich mit einbezogen.
    Wer nach diesen Plänen füttert, wird wegen starker Geruchsbelästigung sehr schnell wieder zum Fertigfutter zurückkehren. :D

    Die moderne Hundeernährung heutzutage sieht etwas anders aus. Siehe Futterplan für erwachsene Hunde.
    http://www.tierbistro.de/hundefutter-ba…timix-250g.html

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    Könntest du mir vieleicht mal ein zwei Tipps geben wie ich es anders machen kann?

    Lt. Meyer/Zentek braucht dein Hund 27 kg schwer ( richtig?) 59,2 g Protein.
    Der Energiebedarf richtet sich immer nach der Aktivät des Hundes. Pauschal allen Hunden 50 % Kohlenhydrate in den Napf zu hauen, wäre der falsche Weg :smile:

    Manche Hunde reagieren darauf sehr empfindlich. Es kommt zur Gasbildung im Magen und Blähungen im Darm.
    Ich muss mir deinen Plan noch einmal etwas genauer anschauen, damit ich mehr dazu sagen kann.

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    Ich habe mir es durchgelesen aber leider nicht verstanden! :ops:
    Könntest du mir das für Blonde :D übersetzten was man dann meiden sollte?!

    kurz zusammengefasst: Die Mediziner kritisieren, dass es sich bei bei der " ketogenen Krebsidät" um keine echte ketogene Diät, ( 90% Fett, 8% Eiweiss, 2% Kohlenhydrate) handelt , sondern um eine “Fett-Tierprotein-Mast bei die angestrebte Ketose oft nicht erreicht wird. Die Ketose ist das Ergebnis eines Mangels
    an verfügbarer Glukose in den Zellen, wie z.B. beim Diabetiker, Fasten oder Verhungern.
    Sie behaupten dass eine fettlastige Ernährung Krebs sogar fördert, weil die Fettsäuren für die
    Krebszellen " optimale Energiequellen " sind.
    Ausschl.tierische Produkte und Fette führen zu einer höheren Insulinausschüttung als komplexe Kohlenhydrate. ( durch Untersuchungen belegt).
    Tierisches Protein wird nicht nur in der Leber, sondern auch in den Krebszellen zu Glukose verarbeitet.

    Tierisches Protein enthält ausserdem Säuren und Ammoniak ( Harnstoff), was letztlich zu schweren Stoffwechselproblemen führen kann, insbesondere für die Leber , Bauchspeicheldrüse und Nieren.

    Kurzum: Die Insulinausschüttung ist wesentlich komplexer als viele Ernährungsexperten glauben.
    Auch Frau Dillitzer schreibt in ihrem Buch, dass eine kohlenhydratarme/freie Ernährung zur Insulinresistenz führen kann, weil die Bauchspeicheldrüse mit dieser Ernährungsform einfach überfordert ist.

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    Da ich in meinem Thread leider keine Antwort bekommen habe, versuche ich es hier nochmal. Vielleicht kann mir hier jemand meine Frage bezügliche der Proteine beantworten? :gott:
    Ich habe es unten aufgeführt mal zitiert.

    Vielen Dank schonmal

    Warum berechnest du die Kohlenhydratlieferanten mal roh und mal in gekochter Form? Einige Rationen erscheinen mir auch sehr kohlenhydratlastig, das könnte u.U. verdauungstechnisch gesehen zum Problem werden.