Beiträge von Samojana

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    Gebacken!!! Die perfekten Clicker-Leckerlies!

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    genau so ähnlich sahen meine " Backwaren " auch immer aus. Den Teig zu langen dünnen Würsten gerollt und mit der Schere ca. 1 cm lange Stücke direkt aufs Blech geschnitten.

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    der Verdauungtrakt ist bei allen Menschen gleich und trotzdem ernähren wir uns auf die unterschiedlichste Weise. Wir haben auch den Verdauungstrakt unserer Vorfahren geerbt. Müssen wir deshalb das Gleiche essen wie der Steinzeitmensch? :smile:[/quote]

    Vielleicht wäre das sogar besser für uns Menschen !? Hat der Hund nicht immer noch das Gebiss eines Fleischfressers ?

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    Es gibt unter den "Naturmenschen" die verschiedensten Völker. Es gibt Völker, die sich nur von Fisch ernähren, andere leben nur von Fleisch, andere ernähren sich vegetarisch, andere "essen" alles. Es ist alles auch immer eine Sache des Erbgutes. Und beim Hund darf man nicht vergessen, dass die Fleischtoleranz bei einigen Rassen sogar gesunken ist! Dalmatiner, Bulldoggen, Herdenschutzhunde um einige zu nennen.
    Ein Qualitätsfaktor ist die Verwertbarkeit in der Verdaulichkeit. Was nutzt es uns, wenn wir unserem Hund viel Fleisch füttern und er es unverwertet wieder ausscheidet?
    Zähne sind zwar ein guter Indikator für die Ernährung, aber sie haben nicht das letzte Wort. Dafür musst du nur mal dem Pandabären ins Maul schauen, er hat zwar Fleischfresserzähne, aber er frisst nur Bambus!

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    Mir fällt auf, dass auch THPs so argumentieren - "Der Verdauungstrakt ist der gleiche wie beim Wolf - also muss das Futter dem des Wolfes entsprechen". Dagegen steht, dass Hunde ein völlig anderes Bewegungsmuster bzw. anderen Lebensraum haben als Wölfe.

    So ist es. Anatomisch gesehen - identisch -, bedeutet nicht, das die Verdauungsfunktion bei jedem gleich funktioniert.

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    Moin,


    Hm, ich denk so ganz anders seh ich das auch nicht, ich würds eben nur anders ausdrücken.
    Der Verdauungstrakt des Hundes ist dem des Wolfes einfach sehr gleich geblieben.

    der Verdauungtrakt ist bei allen Menschen gleich und trotzdem ernähren wir uns auf die unterschiedlichste Weise. Wir haben auch den Verdauungstrakt unserer Vorfahren geerbt. Müssen wir deshalb das Gleiche essen wie der Steinzeitmensch? :smile:

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    Huhu,

    ach so, das wusste ich zB gar nicht, dass es da Probleme bei der Aufnahme gibt. Auch wenn die Kräuter fein gemahlen sind? Gilt das auch für die Mineralienpulver?


    für Mineralstoffe gilt das "allgemein" nicht, weil Mineralstoffe nicht an Zellulose gebunden sind.
    Die Fütterung trockener Kräutermischungen in der Hundeernährung ist sehr umstritten. Experten wie M/Z sind der Meinung, dass Hunde Kräuter in dieser Form nicht verwerten können und der Einsatz mehr dem Hersteller als dem Hund nützt. Schaut man sich den Verdauungstrakt des Pflanzenfressers an, wird schnell klar, das diese Kritik berechtigt ist.

    Leider ist der Verdauungstrakt des Hundes nicht in der Lage die langen Molekularketten von Kräutern ohne weiteres zu spalten. Die Ausnutzung der wichtigen Inhaltsstoffe der Kräuter ist darum normalerweise sehr eingeschränkt .Die Kräuter, die die Ahnen des Hundes über die Beutetiere aufnahmen wurden im vorverdauten Zustand zur Verfügung gestellt, so dass eine Aufnahme der Nahrungsbausteine möglich wurde. .


    Die Kuh hat mehrere Mägen, der Vogel hat einen Kropf . :smile:

    Bei der Kräuterauswahl sollte man auf DAB-Qualität achten.

    Diese Kräuter werden nicht begast bzw. radioaktiv bestrahlt, stammen aus gesunden Beständen, sind frei von chemischen Konservierungsstoffen und praktisch rückstandsfrei.

    Diese Garantie hast du bei Kräutermischungen aus dem Tierbedarf i.d.R.nicht.

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    Kennt Ihr noch mehr, ggfs. geeignetere Produkte? Welche/s von den oben aufgezählten würdet Ihr nehmen?

    ganz ehrlich. Mir gefällt keines dieser Produkte, weil sich mir der Sinn nicht erschließt, wie ein Hund mit seinem kurzen Darm die Vitamine und Mineralstoffe aus den Kräutern aufnehmen soll.
    Hast du dir mal den BARF-Plan von Zentek angesehen, den ich hier verlinkt habe?

    Es gibt so etwas wie ein solides " Basiswissen ", das in den Barfbroschüren fatalerweise nicht vermittelt wird.
    Deinem Futterplan nach zu urteilen, betreibst du z.Zt. eine Proteinmast, weil die energieliefernden Stoffe wie Fette und Kohlenhydrate unzureichend im Futter enthalten sind. Vor allem ein über längere Zeit erfolgendes Überangebot an Proteinen führt zu Entgleisungen des Stoffwechsels, Schäden an den Knochen und zu Leber-und Nierenerkrankungen.

    Das Thema "Stickstoffabfall" mit seinen Problemen und Gefahren wird völlig vernachlässigt, zum Teil auf sträfliche Weise verharmlost. Leider werden die Fragesteller in diesen Foren ständig mit denselben platten Sprüchen beschwichtigt und weiter ermuntert weiter so zu füttern oder eine homöopathische Behandlung durchzuführen. Globuli kompensieren keine Fehlfütterung! Die Befürworter warten auch schon seit Jahren vergeblich darauf, dass die Blutreferenzwerte ( Nierenparamenter) für gebarfte Hunde " angepasst " werden. Das ist so, als wenn Alkoholiker die Forderung stellen würden , die Leberparameter anzuheben, damit das BB unauffällig bleibt. ;)

    Die Frage, was frisst der Wolf und aus welchen Bestandteilen setzt sich Beute zusammen, bringt uns in der Fütterung nicht wirklich weiter und führt m.M. in die falsche Richtung.
    Tatsache ist doch: Unser Haushund begleitet den Menschen in allen klimatischen Zonen der Erde und den unterschiedlichsten Kulturkreisen seit mindestens 10.000 Jahren.In tausenden von Generationen in denen sich der Hund vom Wolf getrennt hat , hat sich nicht nur seine Ernährung geändert, sondern er hat auch sehr prägende genetische Veränderungen erlebt.
    Die Wissenschaft der Epigenetik belegt, dass Nahrung und Lebensbedingungen im Erbgut Spuren hinterlassen, die vererbt werden und zum großen Teil schon in der folgenden Generation feststellbar sind.

    Das bedeutet, dass die Ernährung einen entscheidenen Einfluss auf die Gesundheit und die Entwicklung der nächsten Nachkommen hat. Die verschiedenen Hunderassen , die im Laufe dieser Zeit entstanden sind, mussten sich , um überhaupt überleben zu können, an die unterschiedlichsten Nahrungsangebote anpassen.

    So zum Beispiel:
    Herdenschutzhunde : Getreide und Milchprodukte
    Asiatische Hunde: wenig Fleisch, viele Kohlenhydrate, keine Milchprodukte
    Nordische Hunde: viel tierisches Protein ( Fisch) und Fett
    der normale Haus -und Hofhund:nur bei reichen Bürgern bekam dieser Hund Fleisch, die armen Leute hatten selber kaum was zu essen und Fleisch war Mangelware, demzufolgend war die Ernährung dieser Hunde proteinarm, dafür vermehrt Kohlenhydrate , Fett und Ballaststoffe.
    Es gibt sogar vegetarisch ernährte Hunde, die älter als 20 Jahre alt geworden sind.

    Das heißt, das jeder Hund auf dieser Welt ganz eigene, individuelle Bedürfnisse hat , die so verschieden sind, dass, was den einen heilt, dem anderen nicht nützt und wieder einem anderen sogar schadet. Während der eine Hund ohne Getreide zur Schlaftablette mutiert und abmagert, wird der andere Hund davon faul und fett. Manche Hunde sind ganz versessen auf Obst und andere wenden sich angewidert ab.
    Eine zufällige Laune der Natur? Oder steckt dahinter ein System von unterscheidbaren Stoffwechseltypen, in die Hunde sich ähnlich wie Menschen einordnen lassen?