Beiträge von Samojana

    Zitat

    Was ich bei der Ashley nicht verstehe, warum die Injektionen so wenig bewirken.

    schau dir unten im Link das Schema zur Supplementierung von B12 an. Geht dein TA nach diesem Schema vor.In den ersten 6 Wochen bekommt der Hund pro Woche 1 Injektion. Erst danach wird es weniger.

    http://www.quistel.de/html/lundehund_syndrom.html
    und noch ein anderes Dosierungsschema:
    http://translate.google.de/translate?hl=d…ved=0CDoQ7gEwAQ

    Wie sieht das Traumfutter unserer Hunde aus? Eine Forschungsorganisation von Mars hat es im Tierversuch an verschiedenen Rassen getestet und herausgefunden. ;)
    Hätten unsere Hunde die freie Wahl , würden sie eine fettlastige Nahrung bevorzugen, die sich folgendermaßen zusammensetzt:

    63% ihrer täglichen Kalorien aus Fett
    30% aus Protein
    7% aus Kohlenhydraten

    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/316357.html

    Die Verträglichkeit wurde natürlich nicht getestet. :D

    Ein paar Infos zu Vitamin B 12, weil B 12 Mangel wohl häufiger als bislang vermutet wird , die Ursache für viele gesundheitliche Probleme bei Hunden und Menschen sein kann. Die Quellen habe ich jeweils verlinkt, falls jemand Interesse hat, sich intensiver mit diesem Thema zu befassen.

    Ein Vitaminmangel mit weitreichenden Folgen.

    http://www.albert-heim-stiftung.ch/downloads/Gesu…taminmangel.pdf

    1.Vitamin B12 kommt hauptsächlich nur in tierischen Nahrungsmitteln vor.
    Dazu gehören Fleisch (besonders Leber, Nieren), Fisch, Eier
    Geringe Spuren befinden sich nur fermentierten Nahrungsmittel (z.B. Hefe , Sauerkraut)

    2.mit steigender Zufuhr sinkt die Resorptionsrate

    3.Zur Freisetzung von Vitamin B12 aus der Nahrung ist Säure erforderlich. Wenn die Produktion der Magensäure nicht ausreicht oder blockiert wird kann der Körper kein Vitamin B12 aufnehmen. Sehr bedenklich ist die Einnahme von Natron , alkalisch-wirkende Medikamente oder ein zu viel an Nahrungsmitteln ( z.B. Knochen), weil diese die Magensäure neutralisieren können.

    4. Auch bei Hunden mit chronischen Schleimhautentzündungen ist die Aufnahme des Vitamins sehr oft gestört
    Voraussetzung für eine optimale Aufnahme: eine gesunde Darmflora ( Resorption erfolgt am Dünndarmende) und eine voll funktionsfähige Leber.

    Vitamin B12 liegt in den Lebensmitteln meist als Adenosyl- und Hydroxycobalamin vor. Methylcobalamin ist die biologisch wirksame Coenzym-Form von Vitamin B12. Methyl-Cobalamin kann vom Körper
    direkt verwendet werden, ohne dass es zuerst in das biologisch wirksame Coenzym B12 umgewandelt werden muss.
    Käse und Eigelb enthalten vorwiegend Methylcobalamin. Ob diese Angabe tatsächlich stimmt, kann ich natürlich nicht sagen.
    Auf jeden Fall steht es hier: http://books.google.de/books?id=WIupZ…C3%A4se&f=false

    Ein rohes Eigelb , wäre danach im Gegensatz zum hartgekochten Ei, die bessere Wahl.
    Auch VegeDogund VegeCat Nahrungsergänzungsmittel für Hunde und Katzen enthalten Methyl-Cobalamin.
    Methylcobalamin ist die effektivste B12 Ergänzung für Diabetikerkatzen, war aber lange in Deutschland nicht zugelassen und ist das Teuerste in der Herstellung.
    http://www.katzendiabetes.de/1989459.htm

    Cyanocobalamin die kostengünstige Variante, als Zusatz im Fertigfutter oder Nahrungsergänzungen, ist relativ hitzebeständig und muss erst im Körper in die aktive Form umgewandelt werden.


    Leber
    Vor allem die Leber von Tieren ist eine richtige B 12 "Goldmine".
    Da Vitamin B12 durch Hitze zerstört wird, soll Leber bei der Zubereitung nur ganz oberflächlich gebraten werden.
    Zitat: Dieses beispielsweise in tierischen Lebern enthaltene Vitamin wird beim Kochen oder Braten zerstört.
    http://www.chemieunterricht.de/dc2/wsu-bclm/kap_02c.htm

    Nachdem schon Anfang der 1920er Jahre der US-amerikanische Pathologe George H. Whipple entdeckt hatte, dass Hunde, die an perniziöser Anämie (bösartige Blutarmut) litten, durch Fütterung mit roher Leber von dieser sonst tödlich verlaufenden Krankheit geheilt werden konnten, führte die Suche nach der essenziellen Komponente dieser Heilmethode schließlich 1926 zur Beschreibung eines auch beim Menschen wirksamen „Antiperniziosa-Faktors“ durch die beiden US-amerikanischen Ärzte George R. Minot und William P. Murphy[9], die dafür zusammen mit Whipple 1934 den Nobelpreis für Medizin erhielten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Cobalamine


    Eine schwedische Studie konnte sogar belegen, dass 50% der Demenzfälle auf einen Vitamin B12 Mangel zurückzuführen waren. Durch regelmäßige Vitamin B12 Injektionen konnten diese Patienten eine deutliche Linderung ihrer Symptome erfahren, viele konnten sogar aus dem Pflegeheim entlassen werden.

    http://www.sciencedaily.com/releases/2001/05/010508083559.htm

    Zitat

    Nicht viel, die Kohlenhydrate um etwa 25% angehoben, als es kalt wurde und einen Kaubarren von Bubeck hinzugefügt.

    25 % mehr soll nicht viel sein? :D
    Kohlenhydrate enthalten Ballaststoffe , die dazu führen , dass das Futter zu schnell die Verdauungsorgane passiert und deshalb nicht richtig ausgenutzt wird. Diesen Vorteil machen sich die Futtermittelhersteller zu nutze, in dem sie für übergewichtige Hunde den Rohfaseranteil massiv anheben.
    Warum erhöhst du nicht einfach den Fettanteil?

    Zitat

    Ich frag mich immer wieder, wie Mutter Natur es geschafft hat - ganz ohne menschliche Hilfe - irgendwelche Tiere zu ernähren. So ganz ohne Tabellen und Industriebetriebe und Taschenrechner und ohne Tierreste aus der Tierbeseitigungsanlage.

    Mutter Natur. Was für eine abgedroschene Floskel, die nur benutzt wird, um dem Hundehalter zu erklären , wie einfach es doch ist, einen Hund zu ernähren. Guck ihm einfach nur ins Maul , schau dir seine Zähne an , dann weißt du, was dein Hund braucht.

    Mutter Natur ist grausam. Sie selektiert, weil sie nur die Gesunden und Starken überleben lässt.
    Schwache , kranke und alte Tiere werden eliminiert. Nur die Stärksten überleben,denn sie sorgen dafür, dass ihre gesunden Gene an die nächste Generation weitergegeben werden.
    Die Natur betreibt eine Art natürliche Zuchtauswahl , wo nur die lebenstauglichen Individuen
    durchkommen , mit dem Ziel, die nächsten Nachkommen zur Arterhaltung produzieren zu können.

    Fit und gesund ist nur der Hase, der schneller weglaufen kann als seine Artgenossen.

    Er wird sich, da er wahrscheinlich länger am leben bleibt, auch erfolgreicher fortpflanzen können. Und das ist es, worauf in der freien Natur letztlich ankommt erfolgreiche Fortpflanzung, genetisches Überleben.
    Kranke Jungtiere werden in der Wildnis nicht gesund gepäppelt, ein Wolf mit einer Futtermittelallergie hätte keine Überlebenschance und wenn ein Knochen den Darm blockiert, kommt auch kein TA vorbei, um Hilfe zu leisten.