Beiträge von Samojana

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    Naja, wer hat sich das Wissen schon selbst erarbeitet? Dazu müßte er ja wahrscheinlich selbst Tierversuche unterhalten. .


    Das Ziel ist die Aneignung von Basiswissen.In diesem Sinne ist nichts praktischer als eine gute, schlüssige und fundierte Theorie. So zum Beispiel: Proteine- Fette -Kohlenhydrate und deren Bedeutung in der Hundeernährung.

    Wer sich dafür nicht interessiert, fällt auf solche absurden Empfehlungen leicht herein, weil er seriöse Konzepte von unseriösen Geldschneidereien nicht unterscheiden kann. Beim Barfkonzept schreibt einer nur vom anderen ab und am Ende entstehen dann die Mythen. ( Hund=Fleischfresser, Entgiftung, hohe Eiweissmengen schaden nicht, Getreide Auslöser für Gelenkerkrankungen, Allergien und Krebs usw.usw., die Liste ist lang.

    Je öfter so etwas wiederholt wird, desto glaubwürdiger wird es, bis es dann zum Dogma erhoben wird, über das irgendwann kaum mehr jemand nachdenkt - oder sich nachzudenken getraut.

    Zitat

    Anstatt jeden Schrott, der propagiert wird, aufzusaugen und als richtig zu bewerten?! ...und noch schlimmer: auch so zu füttern

    http://books.google.de/books?id=vpE_F…ved=0CGcQ6AEwBg
    ein klassisches Beispiel

    hier schreibt der Autor z.B. , woher der Kaukram kommt, den wir an unsere Hunde verfüttern.
    http://www.pbruckschen.de/Hilfe-wir-fuet…ere-Tiere-krank
    und hier, was im Dosenfutter alles drin ist.

    http://www.buecher.de/shop/ebooks/hi…od_id/36783897/

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    Kaufen, Lesen & Nachdenken ;)

    Selber denken ist immer gut. Alles kritisch zu hinterfragen ist noch besser. ;)
    Barf-Bücher, die zwar mit Lob geradezu überschüttet und mit 5 Sternchen bei Amazon bewertet werden, entpuppen sich bei näherer Überprüfung auf den Wahrheitsgehalt als völliger Schrott.

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    Hallo Samojana,
    was genau meinst Du damit?

    Erstens das ein 20 kg Hund 500 g Fleisch am Tag bekommen soll .
    Zweitens sind die Futterpläne einfach nur schrecklich .
    Drittens zu jeder x-beliebigen Empfehlung ( Fleisch/Zusätze) führt ein Link direkt in den eigenen Shop.

    Ein Buch oder ein Ratgeber mit etwas Anspruch, sollte ein so komplexes Thema ,wie die Hundeernährung, etwas genauer und kritischer beleuchten. Von Barf begeisterte Laienautoren , die zu diesem Thema auch noch „ Fachbücher „ schreiben, haben sich ihr Wissen nicht selbst erarbeitet, sondern sie schreiben einschließlich aller Fehler immer nur ab. Und das halte ich für äußerst bedenklich. Bei diesen Lektüren hat man andauernd das Gefühl, vieles schon mal gelesen zu haben.

    Aber auch das schlechteste Buch hat seine gute Seite: die letzte.

    Der Begriff biologisch im Wort Barf ist sowieso schon falsch gewählt - denn das Wort biologisch darf nur für Produkte verwendet werden, welche aus ökologischem Anbau stammen und die meisten Hundebesitzer können es sich gar nicht leisten, ihre Hunde mit Biofleisch zu füttern.
    B bedauernswertes A= anzweifeln R=regulärer F=Fütterungsmethoden würde viel besser passen.

    Zitat

    .
    Die Aussage im ersten Link bezieht sich auf eine Rede im Jahr 2010, nicht auf diese Studie.

    dann scroll einfach mal weiter runter. Da steht:

    Die im Dezember 2012 veröffentlichte Studie ging so:

    Es wurden Impftiter gemessen an 235 Hunden von verschiedenen Rassen und aus verschiedenen Landesteilen.

    Ihre letzte Impfung gegen SHPPi lag mindestens 18 Monate und bis zu neun Jahre zurück.

    Achtung, jetzt kommt der Knaller:

    Die aller-aller-allermeisten hatten SHP-Impftiter.(*)