Beiträge von Samojana

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    Früher hat der Hund ab und zu einen Knochen bekommen und Niemand hat sich Gedanken über die Notwendigkeit einer täglichen Calziumgabe gemacht und instinktiv war das so auch genau richtig.

    Früher war vieles anders, da haben die Hunde noch regelmässig Salz ins Futter bekommen.
    Zur Bildung von Magensäure, damit die Knochen auch verdaut werden können. :D

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    50mg sind nicht 0,5g, sondern 0,05g. Deswegen braucht dein Hund 2,5g Salz und selbst das finde ich viel.

    nicht für einen 50 kg Hund. :smile: 400 mg Natrium = 1 GRAMM Salz wäre allein schon der Bedarf für einen Hund mit 10 kg Gewicht.
    Der Bedarf für einen 50 kg Hund liegt bei ca. 6 Gramm.
    Den Protein-und Energiebedarf nach Prozenten zu berechnen halte ich persönlich für einen großen Fehler.
    Aber das muss letztendlich jeder selber wissen.

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    Wenn ein professioneller Futterplanersteller gleich 1/4 weniger kcal ansetzt als die Konkurrenz, interessiert mich da schon der Hintergrund. Vor allem, welche Erfahrungen die HH damit gemacht haben

    nicht nur Kcal. Die pflanzlichen Proteine ( wie bei M/Z) werden durch die tierischen Proteinlieferanten völlig verdrängt. Offenbar macht da jeder sein eigenes Ding.
    M/Z empfiehlt für einen 20 kg Hund 160 g Fleisch. Frau Dillitzer 230 g Fleisch +40 g Hüttenkäse+40 g Joghurt

    Liebe Leute. :smile:

    Bei dieser Diskussion habt ihr vergessen zu erwähnen, dass der Energiebedarf immer an die Proteinzufuhr gekoppelt ist. Kurz:Protein-Energieverhältnis
    Die Formel lautet:

    Pro 10 g Protein MJ=240 Kalorien , die Hauptenergielieferanten zur Deckung dieses Bedarfs sind
    lt. Ernährungspyraminde stärkehaltige Kohlenhydrate.

    Daher ist der ermittelte Bedarf zu erst einmal nur eine bedeutungslose Zahl , weil der Rechner im Internet keine Angaben darüber macht, aus welche Energie-Quelle dieser Bedarf gedeckt wird oder werden soll.

    Kalorie ist nicht gleich Kalorie

    Der Organismus reagiert nicht wie ein Ofen, in dem alle Nahrungsmittel die eingeworfen
    werden,gleich verbrannt werden.

    Der Körper hat seine eigenen Gesetze. Die eine Kalorie ,die er kriegt, nutzt er mehr aus, die andere
    weniger. Mixt man viele stärkehaltigen Kohlenhydrate mit wenig Fett,(M/Z) schlagen die Kalorien fast doppelt
    so hoch zu, weil der Organismus aus KH mehr Energie ziehen kann als aus Protein, während viele Kalorien aus Protein zu einer Gewichtsabnahme führen können.

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    Das sagt mir nur noch einmal, dass der Energiebedarf sehr individuell ist.

    die Verstoffwechslung von Eiweiß,Fett und Kohlenhydrate spielt auch eine Rolle , ob ein Hund mit dem ermittelten Bedarf ( nur eine Zahl ) sein Gewicht hält. Sonst würde man ja mit der Atkins ( Eiweiß+Fett) oder der Low Carb-Diät kein Gewicht verlieren.

    1g Fett liefert 9 kcal, 1 g Kohlenhydrate liefert 4,1 kcal 1 g Eiweiß 4,1 kcal
    Proteine als Energiequelle liefern eine geringere Energieausbeute als Kohlenhydrate. Fette müssen erst in Ketonkörper umgewandelt werden, das alles kostet zusätzlich Energie, was dazu führt, das trotz des errechneten Kalorienbedarfes das Gewicht bei einer falschen Zusammenstellung der Komponenten nicht gehalten werden kann.

    Die meisten Leute haben die falsche Vorstellung, dass Fleisch der wichtigste Faktor in einer Ration ist. Zu einer gesunden Hundeernährung gehört ein wenig mehr als prozentual nur den Fleischbedarf zu errechnen.
    Ich habe gesehen , das du Berner Sennenhunde hast?

    Berner Sennenhunde bekommen relativ häufig , zum Teil auch schon in jungen Jahren eine Niereninsuffizienz. Immunologische Hintergrunde werden diskutiert. Die genaue Ursachen sind m.W. nicht bekannt. Eine dem Bedarf angepasste Ernährung wirkt sich hier lebensverlängernd aus. http://www.albert-heim-stiftung.ch/downloads/11-07.pdf