Zu der Sache mit den Katzen: Die deutschen Jagdgebrauchshunde sind zum größten Teil Allrounder, und als solche sollen sie auch mit Raubwild klarkommen, sprich: Auch mal nen Fuchs, Marder, Waschbär oder eben ne Katze "abwürgen".
Dazu muss der Hund eine gute angeborene Raubzeugschärfe haben. Hat er diese gewisse Schärfe/Härte nicht, die es braucht ein Wild anzunehmen, das im Zweifelsfall zurückbeißt, ist es schwierig ihm das noch zu vermitteln, wenn es überhaupt geht.
Gibt auch Hunde, die sind so weich, dass sie nichtmehr an Katzen gehen wenn ihnen mal eine nen ordentlichen Hieb verpasst hat. Viele Retriever z.B., die sind ja für sowas auch nicht gemacht.
Solche Hunde will man beim Deutsch Kurzhaar ganz und gar nicht.
Wenn so ein Hund eine gute "angewölfte" Raubzeugschärfe hat, dann braucht der auch nicht lange üben, der weiß, was er mit Katzen zu tun hat, das ist einfach potenzielle Beute.
Natürlich können auch die Burgfrieden lernen, ich kenne genug Jagdhunde auch aus raubzeugscharfen Rassen, die die eigene Katzen (besonders drinnen) und andere eigene Kleintiere in Ruhe lassen.
Trotzdem würden die eventuell draußen und/oder fremde Katzen ohne langes Federlesen tot machen. Und es gibt auch immer wieder tragische Unfälle, wo die Katze nach eine ganzen Weile friedlichen Zusammenlebens durch plötzliches weglaufen, gekipptes Spiel, Begegnung mit der eigenen Katzen draußen auf dem Acker, oder, oder, oder.... auf einmal doch zur Beute wurde.
Das macht den Hund nicht zum unberechenbaren Monster oder so, dafür sind die gezüchtet, das ist genau das, was der Mensch bei der Arbeit von ihnen will. Das wissen Jäger und auch die, denen es um die Katze wirklich Leid tut (sind ja auch nicht alle...) tragen es dem Hund normalerweise nicht nach.
Das wäre einfach unfair und ebenso blöd, wie nem Podenco das Mäusebuddeln zu verübeln.
Viele... ich nenn sie mal "Hobbyhalter" tun sich mit diesem Wesenszug dagegen sehr schwer und können den Hund kaum noch angucken wenn er draußen plötzlich nen Satz in die nächste Hecke macht, es ein kurzes Geschrei und Gezappel gibt und der Hund ihnen dann Nachbars Katze tot vor die Füße legt und nen Lob erwartet. Umso mehr, wenn's gar die eigene Katze war.
Das hatte ne Bekannte mit ihrem Deutsch Drahthaar: War von klein auf mit Katzen zusammengewesen, immer alles paletti. Blieb auch mit der Katze allein. Eines Tages kam sie wieder und die Katze lag tot und mit dezenten, aber deutlichen Bissspuren in der Küche.
Kann auch sein, dass die Katze tot umfiel (war aber noch relativ jung und bis dahin nicht augenscheinlich krank gewesen) und der Hund sie erst danach etwas geknautscht hat. Man wird es nie wissen. Diese Bekannte war da etwas flapsig, die Katze war eh ein ungeliebtes Erbstück von den Vormietern des Hofes - sie hat sie zwar mit durchgefüttert und auch in die Wohnung gelassen, aber nu war sie tot, keiner weiß genau warum aber das es der Hund war ist nicht ganz unwahrscheinlich und wenn's so war ist's auch kein Drama.
Ich denk, andere Leute hätten sich das doller zu Herzen genommen.
Wenn es was jagdhundiges wird und auch ein TS-Hund in Frage kommt, über Krambambulli hab ich bisher nur gutes gehört, und die haben auch immer mal wieder DKH
http://krambambulli.de/home/
Vielleicht haben die ja auch mal einen DKH oder Mix daraus, der nicht umbedingt auf die Jagd muss, sonder auch gut ersatzweise auszulasten ist.
Gut, das Frau Ertel da noch vom Kombucha-Mönch, äh, von Karl Werner, ihr Geheimwissen vererbt bekommen hat. Es werde Licht...