Ich kenne es eigentlich auch eher so, daß Hundezüchter Rüden deutlich leichter an den Käufer bekommen als Hündinnen.
Bei Pferden ist es genau andersrum.
Kann ich bestätigen.
Wobei ich das nicht verstehe, mir geht's genau andersrum. Ich find Rüden eher netter und unkomplizierter als Hündinnen (meine bestätigt das Vorurteil von der zickigen Hündin, die ist wirklich ne Bitch mit großem "B"... kein Wunder, dass das im englischen ein Schimpfwort ist...). Wenn ich mich auf entweder/oder festlegen müsste, dann würde ich wohl nur Rüden nehmen.
Und Stuten bin ich immer gern geritten, ich fand das mit kitzelig und launisch in der Rosse nie ein Problem.
Bei meiner Rasse machts wohl keinen riesen Unterschied ob Rüde oder Hündin. Ich persönlich finde aber dass die Hündinnen durch die Bank weg quirliger sind als die Buben und deutlich mehr Pfeffer im knochigen Hintern haben. Die Rüden die ich bis jetzt kennengelernt habe, sind irgendwie einfach nur lieb – nicht dass das was schlechtes wäre, meiner ist auch so und super-toll, ganz verkuschelt und eine echte Abwechslung zu Toffee, die draußen eher das Model Bodenlenkrakete ist 
Würde bei einem weiteren Whippet wohl wieder eine Hündin bevorzugen, das liegt mir eher. Ein bisschen Schiss, dass es bei zwei Mädels irgendwann krachen würde, hätte ich aber schon ^^
Ich mag beides, tendenziell Rüden etwas lieber, aber Hündinnen sind auch toll. Rüden sind zwar mMn einfacher gestrickt, aber ich find das etwas kapriziöse vom Hündinnen auch gut.
Hätte hier so oder so Bedenken, dass es Ärger mit bestehenden Hunden gibt, egal was ich mir dazuholen - mit ner anderen Hündin kann vielleicht mein Mädel nicht, mit nem anderen Rüden vielleicht der Rüde nicht.
So ist er zwar super lieb (aber er ist ja auch noch nicht erwachsen, mal gucken wie er mit 2 oder 3 Jahren ist...), aber wer weiß wie er das sieht, wenn ein Rivale direkt im Haus wohnt während der Läufigkeit, das ist ja nochmal ne andere Nummer.
Und der zweite Rüde müsste ja auch lieb sein, nütz ja nix, wenn der erste Rüde ein Lämmchen ist, der zweite ab während der Läufigkeit keine Freunde mehr kennt.
Das war bei ner Bekannten von mir so, die hatte drei Rüden, die sich normalerweise ganz gut verstanden. Zwei davon auch während der Hitze der hauseigenen Hündin verträglich, aber der dritte hat die anderen Jungs trotzdem vermöbelt...
Letztendlich hat sie dann für die Hündin was anderes gefunden, der Haussegen hängt wieder grade und sie nimmt jetzt nur noch Rüden.
Mein Mädel ist grade zum erstem Mal läufig, der Rüde 10 Monate alt und eher ein Spätstarter (die Hoden sind erst mit 8-9 Monaten auf Erwachsenengröße gewachsen, er hebt das Bein noch nicht obwohl die Hündin momentan steht und hat auch gegenüber anderen Hunden noch keinerlei Rüdengehabe - da war mein alter Kastrat rüdiger).
Bisher trenne ich nur wenn ich weg bin und nachts, zum duschen oder in die Küche nehme ich einen mit. Es ist jetzt der 10 Tag, sie steht seit gestern und würde ihn auch ranlassen. Würde sie auch vorher schon (ich hab's nicht ganz ausprobiert, ist klar, aber ich hab den Eindruck, dass sie ihn aufreiten lassen würde) und wird sie wahrscheinlich auch nachher noch einige Tage wollen. Sie ist in der Hinsicht ziemlich easy, wenn sie denn den Rüden mag.
Er würde auch wollen.
Beim Spaziergang nehme ich beide mit, wobei das Mädel dann halt im Auto auf der Rückbank fährt statt gemeinsam mit den anderen beiden (ich hab noch einen kastrierten Rüden) im Kofferraum.
Die Hündin ist derzeit eh an der Leine wegen einer Verletzung. Ansonsten durfte sie in der Läufigkeit bisher ganz normal freilaufen, sie hört wie immer und auf Hundeausläufe oä gehen wir eh eher nicht, sondern lieber allein im Wald.
Fremde Rüden hat sie bisher auch in den Stehtagen immer weggebissen, in den seltenen Fällen wo wir mal welche treffen.
Die nächsten Male wird sie wohl an der Leine gehen müssen, denn während fremde Rüden kein Problem sind, findet sie halt das Kind jetzt richtig sexy.
Das war früher schon so, dass sie den hauseigenen Rüden am attraktivsten fand, da wollte sie auch nur von dem einem was und hat alle anderen zur Sau gemacht. Meinen inzwischen verstorbenen, kastriertem Rüden fand sie toll.
Etwas lästig ist die Trennerei schon, aber es ist bisher (wie gesagt, mal gucken wie es ist wenn er ganz erwachsen ist, ich will mich nicht zu früh freuen...) sehr machbar.
Es jault keiner, die Türen bleiben heile, es wird ganz normal gefressen und auf dem Spaziergang haben sie beide auch noch anderes im Sinn als nur das eine.
Bei einer Arbeitskollegin von mir, die mehrere Jack Russell Terrier hat, wäre das undenkbar. Das sind so richtige, libidogesteuerte Sexmaschienen, die trotz guter Erziehung völlig abschalten wenn irgendwo ne Hündin heiß ist, nicht fressen (also... nicht ihr Futter... statt dessen knabbern sie sich durch Türen), alles vollpissen und sich miteinander in die Wolle kriegen.
Der eine hat mit 5 Monaten einen Ups-Wurf gezeugt - meiner war mit 7 Monaten noch ein
richtiges Kind, wäre nach der Hodenentwicklung zu urteilen wahrscheinlich noch nichtmal zeugungsfähig gewesen.