Beiträge von Marula

    Wenn's nur ein bisschen wund und nen kleiner Riss ist, ists nicht weiter wild, würde ich einfach sauber halten (nach dem Spaziergang mit klarem Wasser abspülen), bisschen was pflegendes drauf (Ringelblumensalbe, Melkfett oä) und ansonsten Luft dran lassen.

    Wenn die Zwischenzehenhaut wirklich richtig ein/durchgerissen ist, dann muss es eventuell chirurgisch versorgt werden.
    Hast du "Care of the Racing and Retired Greyhound"? Da steht ein bisschen was zu solchen "split webs" drin. Kann sonst die Tage mal gucken, ob ich die entsprechenden Seiten scannen und dir mailen kann. Oder du fragst Barbara.

    In Sachen Rudelerweiterung: Ich denk so ein bis zwei werden in den nächsten ein bis zwei Jahren (eher in zwei Jahren als in einem Jahr) hier noch einziehen. Auf lange Sicht will ich so 4-6 haben, das finde ich eine schöne Zahl.

    Aber es gibt soooooo viele tolle Optionen... die Züchterin von meinem jetzigen Nachwuchs plant die nächsten Jahre noch einige interessante Verpaarungen, es gibt noch 3-4 andere Salukizüchter von denen ich gern was hätte und dann gibt's ja auch noch andere Rassen, die mich auf reizen täten (aktuell liebäugele ich vor allem mit nem Afghanen aus Rennlinie).

    Naja, man kann halt nicht alles haben. Erstmal warte ich noch, bis der Zwerg jetzt sich ein bisschen kultivierter ist und sich alles eingespielt hat, dann seh ich weiter.

    Dürfen eure Rüden solche Besitzansprüche haben? Wenn nicht, wie geht ihr damit um und wie habt ihr das Ganze trainiert?

    Ich werd ja sehen wie es sich entwickelt, ob der kleine Mann noch machomäßiger wird. Aber grundsätzlich ist die Konstellation bei mir eher umgedreht: Die Hündin ist diejenige mit den Besitzansprüchen und ist not amused, wenn ihr Privatrüde fremdspielt.

    Tolerieren kann ich das nicht, die ist so schon Hausdrache vom Dienst, wenn man da nicht den Daumen drauf behält, dann artet das aus.

    Ich gehe meistens eh in recht hundearmen Gebieten (nicht gezielt um Hundebegegnungen zu vermeiden, es ergibt sich einfach so...), so dass ich wenig Gelegenheit und auch wenig Grund zum trainieren hab.
    Deswegen ist mein Motto da immer "Ich Chef, du nix - halt die Füße still und sei ruhig!"

    Neulich haben wir mal einen zu Janaah gleichaltrigen Junghund getroffen und die beiden Kinder haben schön getobt. Natürlich mussten sie direkt um unsere Füße rumrennen statt ein paaar Meter weiter weg und Dee hätte dem anderen Junghund schon ganz gerne mal eine geflickt.
    Da hab ich sie dann einfach auf den Arm genommen. :D Das hat sie recht effektiv zum schweigen gebracht.

    Das Narkosegas wird abgedreht und dann flutet die Narkose so nach und nach ab - die Wirkung der zuerst gegebenen Injektionsnarkose ist zu dem Zeitpunkt meistens schon verfolgen und die Narkose wurde nur noch durch das Gas aufrecht erhalten, so dass nach Beendigung der Gaszufuhr auch die Narkose recht schnell endet.
    Das Gas hat ja den Vorteil, dass es nicht in Leber und Niere verstoffwechselt/ausgeschieden wird und im Fettgewebe und Muskel zwischengeschpeichert wird, wie die meisten anderen Narkosemittel, sondern dass es über die Lunge auch genauso schnell wieder abgeatmet wird, wie es eingeatmet wird, und dass die Wirkung praktisch sofort schwindet, nachdem es aus dem System raus ist.

    Der Tubus wird dahei solange drin gelassen, bis der Hund langsam wach wird, das dauert je nach Narkosetiefe meistens einige (wenige) Minuten. Den Tubus zieht man dann, wenn der Hund schon wieder ein bisschen bei sich, aber noch etwas benebelt ist, kurz vor oder grad dann wenn er beginnt, den Hund zu stören, was sich durch leichtes husten oder würgen zeigt.

    Man braucht etwas Zeit bis man einigermaßen verstanden hat, was beim American Akita jetzt Sache ist. Die Signale sind fein, man erkennt es irgendwann dann schon an einem veränderten Blick.

    Geht mir so mit Barsois. Ne Bekannte von mir nennt sowas "signalschwache Hunde", ich weiß gar nicht, ob das irgendein Begriff ist oder ob sie es sich ausgedacht hat, aber das trifft's finde ich ganz gut.

    Mag ja sein, dass die auch nuanciert kommunizieren, aber dann wohl so dezent, dass man es wirklich kaum sieht und dann hat man als Nicht-Kenner das Gefühl, es kracht aus heiterem Himmel, auch wenn es sich vielleicht für einen Rassekenner schon angekündigt hat.


    Wir haben einen American Akita in der Kundschaft, der ist mit Menschen eigentlich ganz ok. Schon eher ein Einpersonen/Familienhund und hat mit Fremden nix am Hut, im Sinne von "Will nicht gestreichelt werden und ist unbestechlich", aber ist nicht aggro und lässt z.B. beim TA auch schmerzhafte Behandlungen (er hat immer wieder mit Ohrenentzündungen zu tun) gut über sich ergehen.
    Andere Hunde findet er aber ziemlich scheiße. Die warten immer draußen mit ihm und dann halt schnell rein an kurzer Leine wenn das Wartezimmer voll ist.


    Was mich wundert ist, dass scheinbar viele Leute die "niedlich" oder "teddymäßig" finden? Ok, die Welpen, aber die Erwachsenen?
    Die haben doch eine megamäßige Ausstrahlung von im besten Fall nem herablassenden "Geh aus der Sonne du unwürdiges Gewürm" und im schlechteren von "Ey Alter, was guckste', willste Prügel?".
    Die sind doch nicht niedlich... mir würde da eher sowas wie stolz und beeindruckend einfallen als niedlich.

    Also, selber einladen tu ich die Hunde ja eh fast immer, insofern brauch ich nicht gucken ob alle drin sind.
    Aber ich bin immer paranoid, dass die Kofferaumklappe auch wirklich, wirklich, wirklich zu ist. Ich stell mir immer vor, was wäre, wenn die während der Fahrt aufgeht und die Hunde rausfallen - und dann muss ich immer nochmal aussteigen und neu auf- und wieder zumachen, obwohl das Kontrollämpchen aus bleibt.
    Jaja... so hat jeder seine kleinen Ticks.

    Ich kenne es eigentlich auch eher so, daß Hundezüchter Rüden deutlich leichter an den Käufer bekommen als Hündinnen.
    Bei Pferden ist es genau andersrum.

    Kann ich bestätigen.
    Wobei ich das nicht verstehe, mir geht's genau andersrum. Ich find Rüden eher netter und unkomplizierter als Hündinnen (meine bestätigt das Vorurteil von der zickigen Hündin, die ist wirklich ne Bitch mit großem "B"... kein Wunder, dass das im englischen ein Schimpfwort ist...). Wenn ich mich auf entweder/oder festlegen müsste, dann würde ich wohl nur Rüden nehmen.
    Und Stuten bin ich immer gern geritten, ich fand das mit kitzelig und launisch in der Rosse nie ein Problem.

    Bei meiner Rasse machts wohl keinen riesen Unterschied ob Rüde oder Hündin. Ich persönlich finde aber dass die Hündinnen durch die Bank weg quirliger sind als die Buben und deutlich mehr Pfeffer im knochigen Hintern haben. Die Rüden die ich bis jetzt kennengelernt habe, sind irgendwie einfach nur lieb – nicht dass das was schlechtes wäre, meiner ist auch so und super-toll, ganz verkuschelt und eine echte Abwechslung zu Toffee, die draußen eher das Model Bodenlenkrakete ist :D
    Würde bei einem weiteren Whippet wohl wieder eine Hündin bevorzugen, das liegt mir eher. Ein bisschen Schiss, dass es bei zwei Mädels irgendwann krachen würde, hätte ich aber schon ^^

    Ich mag beides, tendenziell Rüden etwas lieber, aber Hündinnen sind auch toll. Rüden sind zwar mMn einfacher gestrickt, aber ich find das etwas kapriziöse vom Hündinnen auch gut.

    Hätte hier so oder so Bedenken, dass es Ärger mit bestehenden Hunden gibt, egal was ich mir dazuholen - mit ner anderen Hündin kann vielleicht mein Mädel nicht, mit nem anderen Rüden vielleicht der Rüde nicht.
    So ist er zwar super lieb (aber er ist ja auch noch nicht erwachsen, mal gucken wie er mit 2 oder 3 Jahren ist...), aber wer weiß wie er das sieht, wenn ein Rivale direkt im Haus wohnt während der Läufigkeit, das ist ja nochmal ne andere Nummer.

    Und der zweite Rüde müsste ja auch lieb sein, nütz ja nix, wenn der erste Rüde ein Lämmchen ist, der zweite ab während der Läufigkeit keine Freunde mehr kennt.

    Das war bei ner Bekannten von mir so, die hatte drei Rüden, die sich normalerweise ganz gut verstanden. Zwei davon auch während der Hitze der hauseigenen Hündin verträglich, aber der dritte hat die anderen Jungs trotzdem vermöbelt...
    Letztendlich hat sie dann für die Hündin was anderes gefunden, der Haussegen hängt wieder grade und sie nimmt jetzt nur noch Rüden.


    Mein Mädel ist grade zum erstem Mal läufig, der Rüde 10 Monate alt und eher ein Spätstarter (die Hoden sind erst mit 8-9 Monaten auf Erwachsenengröße gewachsen, er hebt das Bein noch nicht obwohl die Hündin momentan steht und hat auch gegenüber anderen Hunden noch keinerlei Rüdengehabe - da war mein alter Kastrat rüdiger).

    Bisher trenne ich nur wenn ich weg bin und nachts, zum duschen oder in die Küche nehme ich einen mit. Es ist jetzt der 10 Tag, sie steht seit gestern und würde ihn auch ranlassen. Würde sie auch vorher schon (ich hab's nicht ganz ausprobiert, ist klar, aber ich hab den Eindruck, dass sie ihn aufreiten lassen würde) und wird sie wahrscheinlich auch nachher noch einige Tage wollen. Sie ist in der Hinsicht ziemlich easy, wenn sie denn den Rüden mag.
    Er würde auch wollen.

    Beim Spaziergang nehme ich beide mit, wobei das Mädel dann halt im Auto auf der Rückbank fährt statt gemeinsam mit den anderen beiden (ich hab noch einen kastrierten Rüden) im Kofferraum.
    Die Hündin ist derzeit eh an der Leine wegen einer Verletzung. Ansonsten durfte sie in der Läufigkeit bisher ganz normal freilaufen, sie hört wie immer und auf Hundeausläufe oä gehen wir eh eher nicht, sondern lieber allein im Wald.
    Fremde Rüden hat sie bisher auch in den Stehtagen immer weggebissen, in den seltenen Fällen wo wir mal welche treffen.

    Die nächsten Male wird sie wohl an der Leine gehen müssen, denn während fremde Rüden kein Problem sind, findet sie halt das Kind jetzt richtig sexy.
    Das war früher schon so, dass sie den hauseigenen Rüden am attraktivsten fand, da wollte sie auch nur von dem einem was und hat alle anderen zur Sau gemacht. Meinen inzwischen verstorbenen, kastriertem Rüden fand sie toll.


    Etwas lästig ist die Trennerei schon, aber es ist bisher (wie gesagt, mal gucken wie es ist wenn er ganz erwachsen ist, ich will mich nicht zu früh freuen...) sehr machbar.
    Es jault keiner, die Türen bleiben heile, es wird ganz normal gefressen und auf dem Spaziergang haben sie beide auch noch anderes im Sinn als nur das eine.

    Bei einer Arbeitskollegin von mir, die mehrere Jack Russell Terrier hat, wäre das undenkbar. Das sind so richtige, libidogesteuerte Sexmaschienen, die trotz guter Erziehung völlig abschalten wenn irgendwo ne Hündin heiß ist, nicht fressen (also... nicht ihr Futter... statt dessen knabbern sie sich durch Türen), alles vollpissen und sich miteinander in die Wolle kriegen.
    Der eine hat mit 5 Monaten einen Ups-Wurf gezeugt - meiner war mit 7 Monaten noch ein
    richtiges Kind, wäre nach der Hodenentwicklung zu urteilen wahrscheinlich noch nichtmal zeugungsfähig gewesen.

    es gibt aber Tier und Mensch, die nicht so eine gute Immunabwehr haben.

    Joa, aber in der Realität scheinbar weniger als man nach Internetlektüre glaube könnte.


    Thema Lungenwürmer:
    Die Biester sind entweder nicht mehr so selten wie gedacht oder sie werden jetzt häufiger diagnostiziert. Den Hinweis gab's schon in der Uni (ich hab 2012 abgeschlossen, hatte Parasitologie so um 2010 rum) und ich hab jetzt in der Praxis auch schon eine Hand voll Fälle gesehen.

    Meine eigenen entwurme ich so alle 3-4 Monate und nutze dafür und/oder für die Spot-ons gegen Ektoparasiten halt eins der schon genannten Präperate, die auch gegen Lungenwürmer wirken.

    Eventuell könnte ein Whippet (die sind zwar keine Kleinhunde, aber trotz der Höhe leicht und schmal) oder, wenn es noch kleiner sein soll, ein Italienisches Windspiel passen.

    Ok, beide Rassen können auch mal bellen, sind aber in der Regel keine Kläffer. Sonst sehe ich da die Eigenschaften die du dir wünscht durchaus erfüllt.
    Grade Whippets kriegt man momentan auch ganz gut als erwachsene Hunde aus zweiter Hand - nicht wie Sand am Meer, aber mit etwas suchen und rumfragen bei Züchtern und reglmäßigem Studium der Kleinanzeigen nach Privatabgaben usw schon.

    Ich hab jetzt seit ner Weile drei Halsbänder von Unikatös. Handgefilzt aus einem Stück (ohne Naht), keine Zierapplikationen, Nylonzugstopp, Messingringe.
    Robins ist Dunkelgrau mit Lila und Aubergine meliert, Janaahs ist Schokobraun mit Weinrot und Currygelb meliert und Dee's ist Altrosa mit Weiß und Pfirsichfarben meliert.

    Alle drei passen gut, wirken sehr solide und scheinen bequem zu sein. Dee's ist leider von der Farbe her zu empfindlich, zu hell. Ich werd für sie wahrscheinlich nochmal ein neues bestellen, ich dachte an was in leuchtenden rot/gelb/orange-Tönen...