Beiträge von PipilaPfütz

    Ich oute mich mal von der Gegenseite der Kleinhundbesitzer - selber fragen würd ich das zwar nie, aber sooo unberechtigt ist das leider nicht.

    Erst vor kurzem im Urlaub wieder kam uns eine Mutti mit einem Klotz von Berner Sennenhund mit 2 kleinen Kindern entgegen. Ich bin mit Paula (ganz enges, abschüssiges Gässchen) ganz rechts stehengeblieben und habe sie abgesetzt. Der Berner ist einfach völlig ungerührt auf uns zugelaufen, Frauchen hing hinten dran wie ein Fähnchen, die Schuhe rutschten über das Straßenpflaster.... zum Glück war der Hund freundlich.
    Die Frau war noch nichtmal ansatzweise in der Lage dem Hund was entgegenzusetzen und sowas finde ich schon sehr bedenklich.

    Eine Nachbarin hat einen Schäferhund aus dem Tierheim mit sehr fragwürdigem Sozialverhalten - der hat sie neulich bei einer Hundebegegnung auch von den Füßen gerissen, er wurde nur gestoppt weil sie auf ihn gefallen ist (er mußte hinterher sogar beim TA versorgt werden).

    Wer sowas dann schon öfters miterlebt hat, kommt sicher auch mal auf den Punkt so "dumm" zu fragen. Also nehmt es doch locker und freut euch daß ihr eure Hunde im Griff habt!

    Bei uns ist es so daß Paula so unheimlich gerne mit in den Baumarkt neben der IKEA geht, weil sie da oben im Einkaufswagen mitfahren darf, von allen Leuten betüddelt wird und meistens an der Kasse noch ein Leckerchen bekommt - deshalb kommt es halt schon öfters mal vor daß ich anschließend mit Hund bei IKEA lande, dann aber immer nur relativ kurz.

    Ansonsten bleibt mein Hund beim Einkaufen natürlich auch zuhause.

    Hier bei IKEA Frankfurt dürfen Hunde zwar auch nicht mit rein, aber die haben einen super überdachten Parkplatz, da kann Hundi auch bei Sonne gemütlich und sicher im kühlen Auto liegen. In so eine Box würde ich meine nie stecken.

    Hi,

    genau wegen dem Wegrennen/nicht hergeben habe ich erst einen völlig neutralen, nicht mit Spiel belegten Gegenstand genommen. Das Aufnehmen habe ich dann direkt bei mir geübt, nur vom Boden auf die Hand, erst dann etwas Abstand. So lernt der Hund daß es hier kein Spiel ist.

    Nachdem das klappte habe ich erst den Dummy genommen, und den auch erst wieder nur direkt neben mir hochheben lassen, immer den Hund den Gegenstand ablegen lassen, niemals den Gegenstand angefaßt solange der Hund ihn noch im Maul hat, niemals dran gezogen oder dem Hund mit dem Gegenstand nachgelaufen - das alles artet sonst wieder im Spiel aus.

    Alles was nach Spiel "riecht" muß aus dieser Übung rausgelassen werden, dann klappts auch. Und solange es nicht direkt in Ruhe neben dem Menschen klappt darf auch der Abstand nicht vergrößert werden, sonst endet es eben doch wieder im Davonlaufen, Zerren etc.

    Je hibbeliger der Hund ist desto mehr Ruhe muß dabei auch rein, also absitzen, ablegen lassen, kleine Pausen einlegen etc.

    Hi,

    ich stand vor einem ähnlichen Problem. Meine Maus hat nur Spielzeug ins Maul genommen, dieses aber nicht mehr hergegeben.

    Deshalb habe ich mit einem völlig neuen Gegenstand (kleines Plüschtierchen weil angenehm fürs Maul) angefangen und den Clicker benutzt. Erst Anstupsen mit der Nase geklickert, dann Berühren mit den Zähnen, dann das erste winzige Hochheben usw. bis zum Ablegen in die Hand, Holen aus etwas weiterer Entfernung. So haben wir uns in ganz kleinen Schritten herangetastet, inzwischen habe ich auch einen weiteren Gegenstand eingeführt (den Futterdummy), das ging dann schon viel schneller.

    Bei meiner Maus ist es ganz wichtig, NICHT mit dem Apportiergegenstand zu spielen, denn sonst kaut sie drauf rum und will damit Zerrspiele machen. Es gibt bei uns also ganz deutlich unterschiedene Dinge zum Spielen (auch spielerisch apportieren) und zum reinen Apportieren ohne Rumgekaue mit sauberem Ablegen in die Hand. Ich weiß nicht ob das bei jedem Hund unbedingt nötig ist, uns hat es das Erlernen aber extrem erleichtert.

    Hi Biggi,

    oh weia, für die Arme ist ja wirklich eine Welt zusammengebrochen. Ich denke es ist ein wahrer Segen für sie daß sie die vertraute Wohnung weiter nutzen kann.

    In dem Alter und mit der Vorgeschichte ist es doch völlig egal ist ob sie noch groß spazierengeht oder sonstwas. Wichtig ist doch jetzt ihr den Verlustschmerz zu nehmen und ihr wieder ein bißchen Freude zu schenken.
    Ihr könnt jetzt wirklich nur noch winzige Schrittchen mit ihr vorwärtskommen.

    Als erstes würde ich einfach dran arbeiten daß sie Dich mag, daß sie sich erstmal freut Dich zu sehen. Wenn irgend möglich würde ich sie nur noch aus der Hand füttern, und zwar über den ganzen Tag verteilt, immer wieder ein paar Minuten mit dem Hund verbringen und ihr dabei ein paar Häppchen geben. Ich schätze das könnte sie schnell auftauen, irgendwann folgt sie Dir vielleicht mal ein paar Meter, dann freust Du Dich ganz doll mit ihr ....

    Ich würde sie keinesfalls bedrängen, sie irgendwohin nötigen, etc. Sie hat ihre lebenslange Bezugsperson verloren und ist in einem Alter wo sie das nicht mehr so einfach verarbeiten kann.

    Bei uns hat es bestimmungsgemäß im Ohr angewendet leider auch nicht geholfen, zudem fand ich den Geruch auch unerträglich.

    Seit ich das Abwehrkonzentrat (ich nehme beides, für Hund und Katze) mit Kokosöl mische und täglich hauchdünn aufs Fell auftrag haben wir absolute Ruhe vor Zecken und in der Verdünnung ist der Geruch auch absolut ok.

    Das mit den Halstüchern ist ja auch eine tolle Idee!

    Meine hatte auf Scalibor ganz übel reagiert (totaler Appetitverlust über insgesamt 6 Wochen, fast apathisches Verhalten, kaum ansprechbar), hatte dann das Advantix über 2 Jahre super vertragen und jetzt im 3. Jahr hat sie nach 1x Advantix auch wieder nix gefressen, jetzt gibts nie wieder Chemie.

    Derzeit fahren wir super gut mit Kokosöl, in das ich das CDVet Abwehrkonzentrag gemischt habe, das trage ich täglich morgens aufs Fell auf und es wirkt super gut. Die Schmiererei ist zwar lästig aber Hauptsache es hilft.