Beiträge von wildsurf

    So ein Junghund macht viel Freude :hust:

    Er markiert mittlerwile gezielt - entweder einen Busch oder sein Vorderbein...
    Er stiefelt ohne Theater an anderen Hunden vorbei, aber wehe einer stänkert, dann will er gleich mitmischen...
    Er hat kapiert, dass wir unter allen Teppichen Antirutschmatten haben. Aktueller Stand: - 2 Matten...
    Er ist ein Lümmel, ein kleiner Proll, eine Knallerbse und einfach nur zum knuddeln :D :herzen1:

    Was willst du jetzt eigentlich genau?
    Einen (Jagd)Hund mit viel will to please, der jeden Menschen nett findet und nebenbei ein sehr guter Arbeitshund ist - oder einen ernsthaften Wachhund, der doch etwas anders bei der Sache ist?
    Zwischen Golden und Hovi liegen Welten. Ausser die blonden Hovawarte, da könnte man ja glatt was verwechseln :hust:

    Die Optik sollte auf keinen Fall alleine ausschlaggebend sein für die Rassewahl.

    Also sorry - sie schreibt sie sucht einen charakterlich ähnlichen Hund wie der Golden, und dann kommen Vorachläge wie Boxer, Hovawart etc... Nicht ernsthaft oder?

    Zum Golden: Zeit investieren und die Seite des DRC durchsuchen. Gibt genug Züchter welche wunderschöne, gesunde Golden züchten.

    Die kurzbeinigen, fassförmigen Hunde sind nicht alles was die Rasse hergibt!! Aber da muss man sich schon etwas bemühen und suchen. Und wenn es sein muss wochenlang.

    in der Theorie: eine längere Weile

    in der Praxis: manchmal eine kürzere Weile

    ;-)


    aber im Durchschnitt kommen einige Stunden hin, ausser es ist heiss im Sommer und der Welpe schlabberte den Wassernapf leer

    Es ist eine Mischung: Liegt teils am Alter, teils an der Erfahrung, teils an der Art des Trails.

    Ganz wichtig: es wird nur aus der Ruhe heraus gestartet. Und wenn das 20min. dauert, da müsst ihr durch. Kein Start mit Gehampel, Gequitsche etc. Wer nicht ruhig ist, geht nicht auf den Trail. Das schaukelt sich sonst immer weiter hoch.
    Bei kleineren Hunde passiert es oft, dass die Hundeführer das nicht so ernst nehmen - aber je grösser der Hund, desto heftiger kann das werden mit der Zeit.

    Ich hab einen 56kg Brocken im Training. 11 Monate. Wenn der nur einen Pieps abgibt wird nicht gestartet. Das wird sonst unkontrollierbar bis gefährlich.


    Grundsätzlich werden die Hunde ruhiger, wenn sie sich mehr anstrengen müssen. Das ist ein schmaler Grat von genug hoher Anforderung bis zur Überforderung. Da muss der Trainer ganz genau aufpassen.
    Ich gebe solchen Hunden Trails mit vielen Entscheidungen. Nicht ewig lange Geraden, keine offenen Flächen wo sie herumsausen und hin und her hummeln.
    Wählt Wohnquartiere mit sehr schmalen Wegen zwischen Hecken. Das kanalisiert den Hund. Natürlich hängt er sich immer noch voller Enthusiasmus in die Leine, aber dann kanalisiert.

    Wichtig ist auch dein Leinenhandling. Oft traut man sich bei grossen schweren Hunden nicht, die Leine an Entscheidungspunkten ganz rauszulassen. Weil man sie so verflixt schnell wieder reinholen muss damit der Hund nicht zu viele Meter Anlauf nehmen kann. Aber die Lange leine an Kreuzungen braucht der Hund, um in Ruhe arbeiten zu können.

    Dass du sie kaum halten kannst wenn sie richtig loslegt kann ich mir bildlich vorstellen. Auf jeden Fall würde ich darauf verzichten, dass sie sieht wie die VP davonläuft. Das heizt die Hunde unnötig an. Auch das Lob nur sehr dosiert einsetzen.
    Dann würde ich schon bald damit anfangen, den Hund nicht direkt auf der Spur anzusetzen. So ca. 2-5m daneben ansetzen und sie die Spur finden lassen, das bringt bereits am Start viel Ruhe weil der Hund nicht einfach losbrettern kann sondern konzentriert suchen muss.

    Nicht verzagen, die Ruhe kommt - eines Tages ;-)

    Caron fand den Rasierer schrecklich - vor allem weil der eigene Rasierer ja viel lauter ist als der Kleine, welcher ein TA verwendet. Ich hab ein Spiel daraus gemacht. Käse und Klicker halfen dabei :-)
    Also zuerst nur aushalten des Geräusches, dann Bewegungen mit dem Teil in der Nähe des Hundes, dann berühren ohne Geräusch, dann mit, etc. Und ganz wichtig, er lernte sich selber dem Geräusch zu nähern.
    Er findet es jetzt zwar nicht toll, hält es aber aus ohne gleich aus dem Fell zu fallen.