Ok, wenn Westernsattel nicht gleich Westernreiter ist... ![]()
Beiträge von wildsurf
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Echt? Hmm das macht die Entscheidung nicht einfacher

Danke fürs ausprobieren! :-) -
So ein Schmarrn!!!!!
Nur weil western drauf steht, ist noch lange kein Parelli drin!
Unzählige Westernreiter halten von Parelli nix. Aber alle machen sie Bodenarbeit - Horsmenship mit dem Langseil.
Das wurde nicht von Parelli erfunden, aber von ihm saugut vermarktet.
Tom Dorrance und die alte Brigarde haben so früher die Ranchehorses zuverlässig und schnell ausgebildet.
Inzwischen ist das "Allgemeingut" ausser dass Parelli es mit seinem System zu Kohle gemacht hat.
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Ich finde, neben Kenzie Dysli, die Bücher von Karin Tillisch gut als Einstieg in die Bodenarbeit und Zirkuslektionen/ Freiheitsdressur. Ich mag ihren Stil im Umgang mit den Pferden.
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Hey Bine :-)
Danke für den Vergleich! Das spricht doch sehr für die Mikrofaser, auch wenn ich es ein unangenehmes Material finde. Es geht ja vor allem um den Nutzen und das Praktische.Carons selfmade Frottémantel trocknet eben auch sehr langsam.
Da es den FurDry nicht mehr gibt muss ich mal sehen welches Modell ich nehme.
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Das ist Effizienz

Sonhat man mehr Zeit zum Schabernack treiben
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Kopf hoch, sowas geht nicht von heute auf morgen!
Aber schau, du lernst gerade unglaublich viel. Du wirst dabei zu einer souveränen Hundehalterin! Das ist doch toll.Eine Idee hätte ich für dich, manchmal hilft es:
Frag deinen Trainer ob du ihn filmen darfst wenn er deinen Hund führt. Und dann soll er DICH filmen in der gleichen Situation.
Schau dir die Aufnahmen in Ruhe an und versuch rauszufinden, wie er in bestimmten Momenten agiert oder reagiert, wie seine Körperhaltung ist und dann vergleich es mit deiner.Oft helfen solche visuellen Tricks etwas.
Natürlich weiss der Trainer auch ganz genau was er will. Und genau das vermittelt er dem Hund, das wiederum schafft klare Strukturen.
Evtl stellst du an dich und den Hund noch zu grosse Ansprüche.
Beispiel:
Ein kleinschrittiges Wochneziel könnte sein, dass dein Hund sich bei Hundesichtung zu dir umorientiert.
Das baust du zu Hause über ein Kommando oder Geräusch auf.
Draussen übst du das mit deinen netten Nachbarn aber erst Mal auf grosse Distanz. Wenn das öfters klappt, Distanz verringern. Etc etc.Das wären die kleinen Ziele auf dem Weg zum grossen Ziel: an Nachbars Hund vorbei gehen.
Das ist nur ein Beispiel um aufzuzeigen, dass oft die Anforderungen oder Schritte zu gross sind und weder du noch der Hund je Erfolg haben könnt.
Schaff eine Möglichkeit, dass ihr beide möglichst oft zum Erfolg kommt.
Das motiviert und die Zusammenarbeit macht dann auch Spass. -
Durchatmen, das klappt schon! ;-)
Ich finde Konsequenz extrem wichtig, egal mit welchen Tieren ich den ganzen Tag arbeite.
Unfair ist: heute will ich es so, morgrn so.
Wenn der Hund gewisse Dinge tun soll, dann immer und auch immer korrekt. Sonst wird das ein Wischiwaschi, der Hund beginnt den Menschen zu ignorieren (weil nicht verlässlich) und es wird anstrengend.Überleg dir, welches Verhalten du von deinem Hund möchtest. Und dann mach es ihm so einfach wie möglich, das gewünschte Verhalten zeigen zu können. Dann lob ihn ausgiebig im richtigen Moment. So lernt dein Hund blitzschnell.
Wenn wir es dem Hund schwierig machen, ist die Chance gross dass er ein unerwünschtes Verhalten zeigt. Dann schimpfen wir, brechen ab, was auch immer. Der Hund hatte keine Chance zu verstehen was man will und er hatte keine Chance das Gewünschte zu zeigen. (Stressig für alle)Mein Jungrocker ist jetzt genau 1 Jahr und 1 Tag jung :-)
Bei ihm ist es momentan so: ich weiss dass er vieles noch nicht kann und bin daher sehr geduldig und unterstütze viel.
Aber da ich weiss, dass z. B. der Rückruf bei ihm top sitzt, bin ich da wirklich pingelig. Ich bestehe also auf eine äusserst genaue und sehr schnelle Umsetzung des Gewünschten.Anderes kann er noch nicht so gut, z. B. an anderen Hunden vorbei gehen.
Anstatt mit nein! etc. einzuwirken versuche ich früh genug so zu agieren, dass er mir das gewünschte Verhalten zeigen kann. Also still und ohne tanzen an anderen Hunden vorbei gehen. Dafür braucht er aber noch meine Unterstützung.Management halt eben. Damit fahre ich sehr gut. Und wenn er mal völlig überdreht dann sitz! Klappe halten, runterfahren. ;-) auch das verträgt ein Hund ;-)
Du hast einen sehr kooperativen Hund an deiner Seite. Es macht grossen Spass einen so führigen Hund auszubilden. So kommt schon gut!
Schau dass ihr beide öfters zufrieden seid als umgekehrt, dann passt's :-) -
Golden Retriever - 10 Monate jung - am überdrehen - nichts ungewöhnliches!
Ich sags dir gleich ziemlich deutlich (aber nett gemeint!):
Sorg ganz schnell für Ordnung im Alltag, sonst hast du bald einen ewig abdrehenden, kaum zu bändigenden Nervzwerg an der Leine. Die Rasse tendiert in der Jugend zu überschäumenden Anfällen und stressbedingten Übersprungshandlungen. Sehr ungesund!
Was bedeutet das konkret:
Hund muss auch mal frei Rennen können. Täglich. Junge Golde müssen den Dampf auch ablassen können, sonst kann der den Rest des Tages nicht denken.
Keine unkontrollierten "Spiele" mit unbekannten Hunden. Schau dass du evtl hin und wieder mit einem souveränen älteren Hund auf einer Runde kannst, der deinem Jungspund die Hunderegeln beibringt. Das bringt 10 mal mehr als unkontrolliertes Raufen.Nicht aus weiter Ferne auf andere Leute oder Hunde zuschiesse lassen.
Konsequent auf die Leinenführigkeit bestehen. Auch wenn genau jetzt die Hormone das Hirn fluten, was du jetzt ebnest hast du später einfacher.
Das Tagespensum niedrig halten. Wenn der Hund mal Dampf ablassen konnte, nachher nicht mehr viel machen. Die tendieren in dem Alter sonst zum totalen durchdrehen.
Mach mit ihm kleine Suchspiele zwischendurch. Das macht euch beiden Spass und fordert die Denkzentrale.Frusttoleranz: großes Thema. Auch wenn er zu Menschen hin will, üb immer wieder dass du (zu Beginn mit größerer Distanz) mit Leuten reden kannst und der Hund ist ruhig neben dir.
Abruf, Abruf, Abruf. Zu Beginn mit viel Belohnung, mit den Wochen und Monaten nur noch sporadisch. Sollte in nächster Zeit der Jagdtrieb zu Tage treten wirst du froh sein über einen gut sitzenden Rückruf auch unter Ablenkung.
Das alles übst d in kleinen Schritten täglich. Zu Hause viel, viel Ruhe und nichts tun.
Dann wirst du einen angenehmen Golden haben, der sich nicht unkontrolliert auf andere stürzt und sich anständig zu benehmen weiss.
Macht man mit jungen Golden zu viel, zeigen die oft massive Übersprungshandlungen und haben einen riesen Stress. Mit der Zeit wirst du merken, welche Situationen deinen Hund sehr hochpuschen. Dann heißt es Stressmanagement betreiben damit der Hund gar nicht erst so hochfahren muss. Nicht immer einfach, aber am wächst an seinen Aufgaben
blöder Spruch aber es stimmt.Buddeln: wenn sich das mal gefestigt hat bringst du den Hundkaum noch davon weg. Jagen lässt grüßen!! Meine Hunde dürfen nicht, ich will dass die ansprechbar bleiben.
Ui ist viel geworden. Ich hoffe du kannst was davon brauchen :-) viel Spaß mit dem Jungrocker
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Hui da sind ja viele bekannte Namen auf der Warteliste - DF Zuwachs
