Beiträge von wildsurf

    Ja :-)

    Wenn du immer mehr mit ihr machst (Bewegung) wird sie immer fitter und braucht immer mehr um "kaputt" zu sein.
    Sie sollte aber lernen, auch mit weniger zufrieden zu sein.
    Damit meine ich, dass es nicht darauf hinausläuft, dass du irgendwann zuerst 1h skaten musst damit sie mal Ruhe gibt.
    Ich würde mal damit anfangen, dass du dir überlegst welche Änderungen im Alltag helfen würden - so wie du angetönt hast ist das mitlaufen nichts für sie. Also wäre das zB ein Ansatz.

    Dann evtl die Arbeit mit dem Futterdummy, intensives suchen auf Flächen und versteckt in Büschen. Nichts einfaches (natürlichh nach entsprechendem Aufbau).

    Allerdings würde ich auch da schauen: nicht einfach judihui den Hund auspowern, sondern mit Ruhe arbeiten, konzentriert, warten üben etc. Das baut innere Ruhe und Frustrationstoleranz auf.

    Ich empfehle dir wirklich, red dir die Sache ja nicht schön. Ich meine das nett!

    Jeder Welpe ist süss, es gibt unzählige Welpen, bei denen es klick machen kann. Aber was ist, wenn du in der Stadt, in der Wohnung einen Wachhund hast, der seinen Job sehr ernst nimmt? Kann dir passieren, du hast keine Ahnung was in dem Hund steckt.

    Sei objektiv - AUCH AUS TIERLIEBE. Du tust keinem Hund einen Gefallen, wenn du ihn in ein Umfeld verpflanzt, in dem er permanent überfordert ist, oder dich überfordert oder sonst irgendwie nicht reinpasst. Und die Chance ist bei so einem Hund gross.

    Das tönt hart, ist hart, aber es ist nun mal leider real.

    Ich würde mal abklären ob der Hund gesund ist. Dann muss dieser Hund wohl vor allem Ruhe lernen - das tönt aber so als wäre das in deinem Alltag eher nicht möglich. Ist die Frage ob der Hund zu euch "passt", ob ihr euren Alltag so umstellen könnt, dass der Hund einen strukturierten Tagesablauf bekommt. Er (also sie ;) ) muss sich ja an irgend welchen Leitplanken orientieren. Da hilft Struktur.
    Dann ist die Frage ob die Leute, die mit dem Hund in Kontakt kommen momentan eher kontraproduktiv sind.
    Und es ist die Frage, wie du den Hund führst, welche Sicherheit und Ruhe du ihr vermitteln kannst. Denke da kommt ganz vieles zusammen, je nach dem noch etwas Vorgeschichte, etwas Rassemischung und schwups ist sie nicht einfach zu führen.

    Was ist, wenn sie weniger Bewegung bekommt, wird sie dann ruhiger? Wenn sie nicht stunden lang, dafür knackig bewegt wird, dann etwas Sucharbeit oder was auch immer für den Kopf. Dann viel Ruhe, viele gleiche Abläufe, wenig fremde Personen und Besuch eine Zeit lang nur Einzelpersonen. Evtl. kommst sie so runter.

    Einen Hund, der im Hinterhof ohne Kontakt zur Aussenwelt aufwächst, würde ICH mir sicher nicht bewusst holen. Da fehlt dermassen viel an Prägung, keinen Kontakt zu anderen Hunden ausser den angeketteten Eltern, keinen Kontakt zu Kindern (die du in der Stadt immer antriffst), keine Autos, keine Alltagsgeräusche aus dem Haushalt, keine unterschiedlichen Untergründe - also wenn ich mir bewusst ein Problem holen möchte, dann ja. Aber wenn ich einen unkomplizierten Begleiter für den Alltag suche, dann würde ich die Finger davon lassen.
    Es hat so viele Threads hier im Forum, wo Leute mit viel Engagement, Zeit, Geld und Liebe einen Hund aus dem Tierschutz mit genau dem von dir genannten Hintergrund zu sich holen und über sehr lange Zeit in den Alltag eingliedern - und dabei auf so viele Probleme stossen - also das würde ich mir doch sehr sehr gut überlegen.

    Du hast ja noch lange Zeit um eine Gruppe zu finden. Bevor der Zahnwechsel nicht komplett durch ist würde ich da extrem vorsichtig sein. Die lernen das auch später noch tip top. Aber wehe im Zahnwechsel tut was weh, dann nehmen die keinen Dummy mehr auf.

    Mit Imkes DVD kannst du prima die Basis legen, auf der du später aufbauen kannst. Das geht gut alleine.

    Ich würde jetzt auch nicht weit fahren mit einem so jungen Hund, dafür dass man dann in der Gruppe eh nicht viel machen kann in dem Alter. Für die Steadyness in der Gruppe kannst du ja auf jeden Hundeplatz zugucken gehen mit Leo, wenn es erlaubt ist.

    Deswegen suche ich halt ein geschirr, was nicht nur am Hals ist, sondern auch mit an der Brust, wo am Hals aber trotz allem etwas vom Zug ankommt...

    Aber dann erziehst du den Hund ja zum ziehen am Halsband!

    Wenn er es noch nicht kann, nimm ein simples, gut gepolstertes Geschirr. Aber am Halsband Zug erlauben ist absolut kontraproduktiv um irgendwann eine schlaue Leinenführigkeit am Halsband hinzubekommen.

    Mein Pflegi ist umgezogen - gleicher Stall aber andere Box .... Mit 30 Quadratmeter Auslauf. Er liebt es, flach ausgestreckt in det Sonne zu liegen und zu dösen.
    Mal sehen ob ich die Fotos korrekt raufladen kann..

    Und wir bekommen gerade einen nigelnagelneurn Reitplatz. Vorher war er auch i. O. Aber anscheinend einigen zu klein (20x20) jetz gibt es 40x20 und die Ersten sind schon wieder am rumnölen. Mensch der Stall ist echt genial aber gewisse müssen immer motzen, tztz

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