Da es nicht er eigene Hund ist, gestaltet sich das Einüben eines jederzeit abrufbares Verhaltens doch eher schwierig.
Ich würde da schlicht auf die Schiene "Management zum Selbstschutz" setzten.
Türe einen kleinen Spalt auf, Futtertube reinhalten, Hund ausgiebig schlecken lassen. Türe zu. Das Spiel von vorne. Bis er kapiert hat, dass wenn die Tür aufgeht, er zuallererst mal NICHT raus kann, aber etwas ganz tolles zu ihm kommt.
Dann Türe wenig aufmachen, will der Hund rausstürmen sofort Türe wieder zu. Solange das Spiel wiederholen, bis er einen Moment wartet, wenn sich die Türe öffnet. Das kapieren alle Hund in wenigen Minuten.
Wichtig dabei ist das Timing. Du musst schnell sein im Türe schliessen. Daher nur einen kleinen Spalt öffnen.
Der nächste Schritt wäre dann, dass der Hund kurz wartet, wenn die Türe wenig offen ist und etwas Futter bekommt. Und so arbeitet man sich Schritt für Schritt nach draussen.
Dauert nicht ewig. Ist aber reines Management.
Solange nicht klar ist, ob der Hund geschlagen oder sonst wie gequält wird, würde ich sehr sehr vorsichtig sein mit körperlicher Einwirkung.
Und verbale Anschiss-Strategie funktioniert eh nicht in solchen Momenten. Das puscht den Hund nur noch mehr hoch. Das hat nichts mit "mentaler Überlegenheit" zu tun, sondern kompletter Überforderung in dem Moment. Management ist die Zauberformel, die Flying paws hier schon bis zum geht nicht mehr ausführlich beschrieben hat und das Einzige ist, was in dem Moment funktioniert/ zur Anwendung kommen sollte.