Beiträge von wildsurf

    Es gibt klare Unterschiede bei den Rassen in der Arbeitsweise. Aber alles steht und fällt mit dem korrekten Aufbau!
    Der Aufbau muss solide sein und zum Hund passen.

    Ob der Hund zu Höchstleistungen fähig ist, ist von seinem Talent und seinen Veranlagungen abhängig.

    Es gibt da noch einen kleinen, aber wichtigen Unterschied:

    Pferde, die mehrheitlich gesund alt werden, sind gut zu managen.
    Bisschen Arthrose, schlechte Zähne, bisschen trübe Augen, bisschen schrullig, gehört alles dazu.

    Eine komplett andere Geschichte ist ein krankes Pferd, welches mit Schmerzen alt wird. Sich nicht mehr bewegen mag.
    Das braucht extrem viel Management, Kraft, Zeit, Geld. Und man erspart es diesen Tieren besser, bis ans "Ende" durchhalten zu müssen.

    Wenn der Mensch schon fähig ist, ein Tier kaputt zu machen, sollte der Mensch auch im Stande sein, es von seinem Leiden zum richtigen Zeitpunkt zu erlösen.
    Leider landen die Tiere ja meisten in anderen Händen. Der Verursacher muss sich nicht um Spätfolgen und den letzten Gang kümmern...

    pfffft Mistviecher, blöde! Die krabbeln in unserem Garten herum. Die Hunde lagen auf der Wiese in der Sonne und kommen mit diversen Zecken rein.

    Wääääääk

    Jetzt muss was her. Ich überlege mir, diese Tabletten zu geben. Halsbänder kommen mir bei den Spieljunkies eher nicht mehr zum Einsatz.
    Weiss nur noch nicht, was ich im Mai machen wenn wir nach Elba fahren. Reicht das das Bravecto oder muss ich doch ein Halsband kaufen? Weiss das jemand?

    Mistviecher, Mistviecher, Mistviecher, Mistviecher, Mistviecher

    Eine Übung: Ganz viele Dummies in kurzer Distanz (also ca. zwei bis drei Meter) nebeneinander legen und den Hund zum Holen schicken. Das ist eine schöne kleine Übung, bei der man den Fokus je nach Problematik legen kann. (...)

    Bei der Übung kann man auch das schnelle Aufnehmen als Fokus machen, das schnelle zurückkommen, das saubere Apportieren etc ... weil man aufgrund der "Masse" und kurzen Weg einen guten Trainingseffekt hat, wenn man den Fokus sauber auf einen Punkt legt. Es sollte sich im Verlauf ein Trainingseffekt zeigen, sonst ist der Schritt nicht richtig gewählt.

    @flying-paws

    Die Übung finde ich toll, hab sie heute mal ausprobiert zum Thema tauschen. Allerdings mit ca. 5m Abstand da wir noch lange nicht so weit sind. Hat er super gemacht, hab immer den Dummy holen lassen, den er anvisiert hat. In einem nächsten Schritt würde ich dann verlangen, den zu holen, den ich vorgebe.

    Eine Frage habe ich zu den von dir genannten Variationen des Übungs-Fokus: wie vermittle ich korrekt, wie setzte ich den Fokus korrekt?
    Also wie übe ich mit dieser Übungsanordnung z.B. das schnelle reinkommen? Ich muss ja trotzdem immer ein Auge auf z.B. das Tauschen haben, also auf den Dummy schicken, den er eher anvisiert. Sonst lasse ich ja wieder Fehler zu.
    Oder mache ich einen Überlegungsfehler?

    Da es nicht er eigene Hund ist, gestaltet sich das Einüben eines jederzeit abrufbares Verhaltens doch eher schwierig.

    Ich würde da schlicht auf die Schiene "Management zum Selbstschutz" setzten.

    Türe einen kleinen Spalt auf, Futtertube reinhalten, Hund ausgiebig schlecken lassen. Türe zu. Das Spiel von vorne. Bis er kapiert hat, dass wenn die Tür aufgeht, er zuallererst mal NICHT raus kann, aber etwas ganz tolles zu ihm kommt.

    Dann Türe wenig aufmachen, will der Hund rausstürmen sofort Türe wieder zu. Solange das Spiel wiederholen, bis er einen Moment wartet, wenn sich die Türe öffnet. Das kapieren alle Hund in wenigen Minuten.
    Wichtig dabei ist das Timing. Du musst schnell sein im Türe schliessen. Daher nur einen kleinen Spalt öffnen.

    Der nächste Schritt wäre dann, dass der Hund kurz wartet, wenn die Türe wenig offen ist und etwas Futter bekommt. Und so arbeitet man sich Schritt für Schritt nach draussen.
    Dauert nicht ewig. Ist aber reines Management.

    Solange nicht klar ist, ob der Hund geschlagen oder sonst wie gequält wird, würde ich sehr sehr vorsichtig sein mit körperlicher Einwirkung.
    Und verbale Anschiss-Strategie funktioniert eh nicht in solchen Momenten. Das puscht den Hund nur noch mehr hoch. Das hat nichts mit "mentaler Überlegenheit" zu tun, sondern kompletter Überforderung in dem Moment. Management ist die Zauberformel, die Flying paws hier schon bis zum geht nicht mehr ausführlich beschrieben hat und das Einzige ist, was in dem Moment funktioniert/ zur Anwendung kommen sollte.

    Der Herr Pferd darf wieder gaaaallloooopppppiiiiieeeren :D nach 1 Jahr.....

    Wir freuen uns beide darüber :D und seit er gemerkt hat, dass er ab sofort wieder täglich galoppieren darf, haut es ihm auch nicht mehr die Birne raus dabei :D

    Er dreht zufrieden seine Runden, lässt sich schicken und zurücknehmen, springt vom Schritt aus sauber ein und ich schwöre, er hat jedes Mal ein Grinsen im Gesicht =)

    bald gehts ab ins Gelände - wenn dann der Sattel angepasst und wieder hier ist.

    voran übe ich nicht mit Orientierungspunkten. Zu oft habe ich schon von späteren Problemen beim wieder abbauen genau dieser gelesen.

    Ich nehme mir das Gelände zu Hilfe. Da lernt der Hund auch gleich, sich korrekt auszurichten und meine Hand als Richtungsweiser anzunehmen. Und ich verhindere so, dass er in Schlangenlinien zum Ziel "bögelt".

    Dann kann ich langsam die Anforderungen steigern und auch dazu das Gelände zu Hilfe nehmen. Immer wichtig: der nächste Schritt (also auch die Distanz) wird erst schwieriger, wenn die Basis auf kurzer Distanz sitzt.

    Was nutzt es mir, wenn mir der Hund auf 60m geil rausdonnert, aber weder ordentlich markiert, noch die gewünschte Richtung beim voran gescheit annimmt oder dauernd Dummies tauscht. In der Kürze liegt die Würze :D