Beiträge von wildsurf

    Es gibt bestimmt auch in Paraguay eine Vereinigung der deutschen Auswanderer. Ich würde mal schauen auf welcher Plattform die sich austauschen. Dort bekommst du bestimmt viele nützliche Infos. Und mit Glück hat jemand einen Golden mitgenommen und kann dir sagen wie der das so verträgt. :smile:

    Rein von den Temperaturen her tust du deinen Golden Retrievern keinen Gefallen!

    Golden Retriever sind Hitze empfindlich. Und in Paraguay ist es - je nach Region - mehrere Monate im Jahr um 30 Grad und mehr. Das ist für diese Rasse nicht gerade ideal.

    Ob sie sich mit der Zeit an die Hitze gewöhnen würden, keine Ahnung. Aber es gibt definitiv geeignetere Kandidaten für diese Klimazone.

    Der Flug ist mit der richtigen Vorbereitung und Fluggesellschaft kein Problem. Aber das Leben dort...

    Die Pferde decken wir einfach ein - die sind gut geschützt. Fliegenmaske mit Nasentroddeln und luftige Decke mit Hals und die haben Ruhe.
    Aber wir Zweibeiner werden sobald man etwas schwitzt ins Visier genommen. Und durch das T-Shirt gestochen :rotekarte:

    Janu, geht ja auch wieder vorbei. Mühsamer sind im August die Fliegen wenn sie stechen.

    Dem Quarter Tier ist saumässig wohl :D
    Langsam merkt man auch dass er wieder fleissig trainiert wird. Er wird immer gerader und hält den Aussengalopp immer besser, tritt fleissig unter und der Rücken kommt immer besser hoch.

    Nur dass er nachgeben "muss" - das gurkt ihn an. Verständlich nach 1 Jahr Flonerleben :D
    Da er aber extrem gerne arbeitet, muss man ihn nur gekonnt überzeugen.

    Letzte Woche hatte ich ein wunderbares Pferd in Arbeit. Einen in der Ecole de légertée hoch ausgebildeten Lusitano, mit coolem Charakter.
    Wir hatten zuerst noch Probleme mit der kommunikativen Feinabstimmung :D

    Bsp: ich schicke ihn an der Schulter etwas raus, treffe den falschen Punkt und hop, spanischer Tritt. Ok, leicht korrigiert und zack, Passage. :pfeif: Nächster Versuch brachte ein Kudelmudel aus passageartigem spanischen Tritt mit Tendenz nach aussen. Er hatte grossen Spass, danach alles zu zeigen was er konnte und ich stand in der Mitte und musste laut lachen.

    Tags darauf lief dann alles in geordneteren Bahnen :smile: Er ist toll, wenn er sich aufs arbeiten freut läuft er brummelnd und leise wiehernd neben einem her. So macht Arbeit Spass :D

    Also jetzt wird es irgendwie schräg. Der Spitz hat nun doch keine Probleme, und der DSH soll draussen bleiben. :???: Das scheint mir irgendwie alles nicht so richtig durchdacht.


    Wieso schiebst du das Thema Zweithund nicht etwas in die Zukunft und arbeitest zuerst an den Baustellen des Ersthundes? Sortierst deinen Alltag mit Hund. Wenn das alles besser klappt, ist das Leben mit dem Zweithund auch massiv einfacher.

    Glaub mir, schon so mancher meinte, ja ja easy - was die hier so reden. Und der Zweithund musste her.. und AAAHH Überraschung: es ist anstrengend, zeitraubend, aufwändig, und man läuft je nach dem hart an seinen Grenzen.
    Nur so zum nachdenken...

    Ich glaube bei der hier gegebenen
    Konstellation muss man sich einfach sehr gut bewusst sein, dass man evtl immer viel managen muss.

    Kann sein dass man überall Türgitter installieren muss damit die Hunde nicht zieinander können.

    Sicher muss man sehr, sehr lange getrennte Wege gehen. Der junge dsh soll sich ja bitte nicht das Verhalten des Seniors abgucken!

    Wenn man die Möglichkeiten und die Zeit dazu hat, ist das machbar. Der Spitz ist ja nicht komplett unerzogen. Also ist er im Alltag weiterhin normal dabei, muss aber lernen wo er Mitspracherecht hat und wo nicht.

    Ist halt die Frage, wieviel Aufwand man betreiben will.