Beiträge von wildsurf

    Jetzt in den Ferien würde ich das so nervenschonend wie möglich machen. Also die bewährte Box-Methode beibehalten, sonst Leine dran und mal etwas mehr vorgeben was das Kerlchen darf und was nicht. Nicht ihn entscheiden lassen. Muss er halt an der Leine nebenher wackeln. Und auch die anderen Hunde sollen nicht mehr einfach so machen, sie sollen auch auf Distanz gehen.

    Alle etwas mehr einschränken schafft oft Ruhe.

    Und für die Zukunft? Mal überdenken, wie es denn ganz allgemein im Alltag läuft. Ob er da evtl. auch so ist, du es aber selbst nicht merkst? (passiert einem ja manchmal, ist ganz normal).
    wenn ihr euch oft seht, könntet ihr gezielte Übungsspaziergänge machen, bezw. bei jedem Treffen halt konsequent üben. Wäre ja ideal. Ist Arbeit, aber das hält dann dafür ein Hundeleben lang ;-)

    ps. für mich ist Legolas mit der Situation total überfordert. Da kommt Stress, Ressourcenverteidigung und alles mögliche zusammen.

    Konsequenz ist das Eine, aber das Andere ist, dass ihr mal analysieren müsst, wo im Alltag überall der Hund entscheidet, oder einfach macht, anstelle von euch.

    Also so normale Dinge wie: Wer geht an die Tür wenn es klingelt? (Antwort: nur die Menschen) Wer sitzt auf dem Sofa und bestimmt, wer gestreichelt wird? (Antwort: nur die Menschen). Und so weiter und so fort. Und wenn die Dame meint, dass sie den Neuzugang in irgend einer Weise begrenzen muss - sei das in ihrem Bewegungsradius, oder dass die Andere nicht durch eine Tür darf etc - dan müsst ihr einschreiten. Pass auf, Hunde machen das nur mit Blicken.

    Dein erster Hund betrachtet dich als seine Ressource. Und die wird er gegenüber dem neuen Hund verteidigen. Er hat das ja auch auf die Wohnung ausgeweitet. ER bestimmt, wie Besucher begrüsst werden, ER (also der Terrier ;-) ) definiert, wie was läuft. Und das ist total verkehrt. Dein Hund muss ganz schnell lernen, dass er rein gar nichts zu sagen hat. KEIN Hund hat was zu sagen. Nur der Mensch. Ihr habt die Dame auf einen goldenen Thron gesetzt, jetzt holt sie da ganz schnell wieder runter. Oder gebt den zweiten Hund weg.

    Ihr müsstet jetzt massiv umdenken, euren Umgang mit dem Terrier komplett ändern (und zwar die ganze Familie), sehr viel managen (also nicht warten bis was passiert, sondern vorher studieren, wie man was wann wo macht damit nichts passieren kann). Viel Arbeit, viel neues lernen, vor allem für euch.

    *kicher* DAS hätte meine auch geil gefunden. Also, das Gerenne ...

    Vielleicht fordern ihn einfach Aufgaben nicht genug? Andererseits sollen sie natürlich auch bei denen sauber Arbeiten.


    Ich habe festgestellt, dass ich es bei meinem Hund, der genetisch gar kein Tragen mitbringt, mit dem Fallenlassen und Rumkaspern hinbekommen habe, als ich den Fokus vom Dummytragen auf das schnelle Zurückkommen gelegt habe ...

    Ja, sehr geil fand der das. :motzen: ;)

    "Eigentlich" war das Ganze gar nicht so einfach. Er hat einfach beschlossen, dass der Mittelteil der Aufgabe zu simpel ist... oder so... oder was immer er dachte... falls er überhaupt dachte :D


    Das mit dem Fokus ist wirklich extrem wichtig. Bei Caron hat das auch ab dann geklappt, als ich nur noch das schnelle Reinkommen belohnt habe. Und das super hochwertig. Alles Andere war egal. Und zack - hats geklappt.

    Mein Hüpfdoing ist ein Schlawiner. Ehrlich, der hat es faustdick hinter den Ohren.

    Wir haben Winkel trainiert in der Gruppe. Die schwierigen Sachen hat er perfekt gelöst, zügig raus, Dummy sauber genommen, zügig rein, saubere Abgabe.

    Und dann die einfacheren... der Herr hat schnell kapiert, dass er nochmals "muss", wenn er einfach was andere macht als den Dummy zu holen. Und da der Herr waaahnsinnig gerne rennt, haben wir ihn damit - super - belohnt. :flucht: Die Idee war, wenn er nicht sauber auf den sichtig in der Mitte des Weges liegenden Dummy geht, pfeif ich ihn zurück.
    Dann gehe ich mit ihm im Fuss 10m vor, schicke ihn nochmals. Wieder nicht geklappt. Hund ins Fuss, ICH geh 10m vor, holen den Hund nach, schicke ihn. Wieder nicht geklappt.

    Er machte einfach fleissig anderes, und durfte so ganz viel rennen, hin und her, hin und her.... bis ich zur Trainerin sagte: du ich glaub er veräppelt uns. Der hat nen irren Spass bei dem Ganzen. :roll: Ja, womit wir das dann abgebrochen haben, den Hund 2m vor den Dummy gesetzt haben und ihm die Aufgabe im Detail nochmals vorgelesen haben: Hin, Dummy nehmen, zurück, dummy abgeben. Los, mach! Und Mojito? Der ging hin - AAAAAHH guck auch DAAA ein Dummy!!! Na sowas, woher kommt den DER? Der lag ja vorhin noch NICHT daaa. :hust: Freut sich und bringt das Teil sauber zurück. So ging es das ganze Training über. Er hatte Ideen im Kopf, wir probierten wie wir ihn austricksten konnten. Und dann kann er einem wieder überraschen, wenn er Dinge perfekt löst, die meiner Meinung nach noch zu schwierig sind. :roll:

    Das wäre dann Frischfutter für den Hund :D

    Ab welchem Alter wäre der Kerl denn draussen? Je nach dem musst du nämlich ganz anders zäunen. Junge Hunde z.B. ist extrem beweglich und quetschen sich ohne Mühe auch mal durch die oberen Bereiche eines Maschendrahtzauns. (ich mag die Dinger nicht. Viel zu grosse Verletzungsgefahr.)

    Wenn er ausgewachsen ist, musst du evtl. mit leichten Zaunspringeraktivitäten rechenn. Heisst: der Zaun muss stabil genug sein, dass er einem Sprung entgegen halten kann.

    Und denk dran, einige Hunde buddeln - auch unter dem Zaun durch.

    Du schreibst immer so extrem kurze Sätze, dass man manchmal echt Schwierigkeiten hat, die Situation einigermassen erfassen zu können. Etwas mehr Fliesstext würde fürs Verständnis wirklich helfen! Macht es einfacher, Ratschläge zu geben.

    z.B. es stehen Kühe da. Ja wo da? Hat es einen Zaun dazwischen? Kann der Hund ungehindert zu den Kühen hin? Denn wenn ja, musst du da dicht machen. Und zwar ordentlich. Wehe der beginnt aus Langeweile oder Einfallsreichtumg die Kühe zu jagen, mal alles etwas aufmischen. Wenn die Kühe durch einen Zaun gehen gibt es im besten Fall Verletzte... und sehr wütende Landwirte.

    Kümmere dich um Tierschutzvorschriften in Bezug auf Zwingerbau. Ist alle niedergeschrieben.

    Und je nach dem - bei uns wäre das jetzt so - brauchst du evtl. eine Baubewilligung? Bei uns müssen Zäune ab 1,2m Höhe bewilligt werden. Denk auch an solche Sachen.

    Willst du einen Teil des Gartens unbeschädigt haben? Dann trenn das durch Zaun ab. Hundeauslaufflächen werden vom Bewohner mit der Zeit umgestaltet - und das selten im Sinne des Menschen.

    Schrieb ich ja - wenn er sich nur noch so zu helfen weiss.
    Allerdings haben zB viele Golden die Tendenz, das Gefiddle zu übertreiben. Denen kann man sehr wohl zeigen, dass es auch weniger hektisch geht und dadurch Situationen weniger hochfahren. Sprich bereits die Kontaktaufnahme ruhiger abläuft.

    Ich beobachte einfach öfter, dass man Hunde von klein an hektisch herumsausen lässt, was sich meiner Meinung nach dann eben festigen kann. Das muss nicht zwingend zu Problemen führen, kann aber.
    Wie du schreibst, kann oder sollte man das dann beobachten und gegebenenfalls managen.

    Nur weil zB meine Rasse das von der Zucht her mitbringt, heisst es nicht dass ich es auch unterstütze - den Jagdtrieb unterstütze ich auch nicht ;)

    Selbstverständlich unterbinde ich kein normales Verhalten und unterbreche keine gut laufenden Kontakte.

    Ich hoffe es ist so klarer, was ich eigentlich sagen wollte :smile:

    Upd sorry, das war als Antwort gedacht nach Stineles post