Beiträge von wildsurf

    Ich meinte, Hotspots halten sich an keine Regeln und kommen wie es ihnen gerade passt. Da kann auch eine erhöhte Feuchtigkeit daran Schuld sein. Leben die Hunde draussen?

    Auf jeden Fall die Stellen grosszügig ausrasieren damit kein Fell die bereits nässende Haut weiter reizt. Gut trocken halten und schauen dass keiner dran rum schleckt. Es gibt beim TA starken bitterspray. Der desinfiziert, gleichzeitig ist er so eklig dass kein Hund dran schlecken will.

    Wenn die blöden Spots nicht kleiner oder sogar grösser werde, müsstest du dan trotzdem beim TA vorbeifahren.

    Hast du das Futter wegen dem Spot umgestellt? Ich glaube da wäre ich sehr vorsichtig. Dann lieber mal konsequent durchrechnen ob die Futterwerte stimmen, wenn du Sorge hast dass das Protein zu hoch ist. Kannst du ja dann sehr einfach ändern wenn nötig. Aber wenn sie BARF gut vertragen würde ich das Futter nicht ändern.

    ALso wenn das dermassen offen ist, kannst du zB einen leichten Pfotenschuh drüber ziehen. Wenn du eine leichte Gaze um den Ballen legst, ist nachher nicht alles voll im Schuh.

    Wenn der Hund an die Pfote will, leg ihm einen Kragen an. Oder tu Bitterspray drauf.

    Fremdkörper können sich auch auflösen. Daher ist gut möglich dass nichts mehr drin ist. Falls doch, hilft Hepar sulfuris c30. Das schafft Fremdkörper raus. Muss man nicht mal dran glauben ;–) unser TA gibt das bei Abszessen immer.

    Ja, und als erste Massnahme würde ich mit dem unsicheren Kerl nur noch die gleichen kurzen Runden laufen. Die, die er kennt. So dass der Stresspegel mal etwas runter kommen kann. Es gibt dann ja immer noch die nicht planbaren Element wie das Fahrrad, die dann wieder Stress reinbringen.

    Erbrechen, Durchfall, Angst draussen, Unsicherheit, es wird nicht besser…

    Ich glaube ihr behandelt momentan einzelne Symptome. Ich würde bei einem guten Tierarzt ein grosses Blutbild inklusive Schilddrüsen Werte machen lassen.
    Dann einen gute Trainer nach Hause holen. Die Hundeschule sein lassen, so kannst du die Einzelstunde zu Hause bezahlen.

    Das bringt 10x mehr als noch lange alleine zu probieren.

    Ich weiss dass das erst einmal hohe Kosten sind. Aber wenn beim TA etwas raus kommt, kann man gezielt reagieren. Und wenn alles ok ist, weiss man dass der Hund körperlich gesund ist. Was ein wichtiges Puzzle Teil ist.
    Schreib doch deine PLZ hier rein, dann kann jemand vielleicht einen Trainer empfehlen.

    Du schaffst das schon. Hab Geduld. Beteiligen sich deine Eltern an den Kosten?

    Ach ist der Schnuckelig!

    Vorsicht, neugierig, interessiert - und dann aber doch schnell wieder auf den sicheren Posten.
    Da bekommt ihr aber einen tollen Begleiter. Auch wenn er bestimmt seine „Baustellen“ hat, er macht einen aufgeweckten Eindruck :applaus:

    Er riecht ja genau, wo ihr seid. Sprich er weiss haargenau was jetzt kommt. Aufregung, herumflitzen, „hallo sagen“. Also diverse Stressoren, die er nicht handeln kann.

    Ich würde den Hund zuerst mal im Auto lassen. Vielleicht Mit etwas zu kauen. Wenn du ihn dann später rausnimmst (muss man halt mehr Zeit einplanen) nur an der kurzen Leine. Keine Hektik, keine Action, ruhig ins Haus gehen, Hund anleinen oder in eine grosse Zimmer–Box. Niemand spricht ihn an. Sicher nicht Raum geben zum herum rennen wenn er damit nicht umgehen kann. Er kann auf seiner Decke liegen und was kauen aber er soll da runterfahren.

    Es muss normal werden, dass man da nicht einfach hochschraubt. Mit der Zeit kann man wieder alles lockern, sofern er damit umgehen kann.

    Wäre mein Ansatz.

    @flying-paws was du über den „Stress“ bei der Arbeit schreibst finde ich enorm spannend, da ich das bei vielen Hunde die ich im Mantrailing Training habe, die letzten Jahre genau so beobachten kann. Wenn die Intensität und das Verhältnis von körperlicher und kopfmässiger Arbeit stimmt, kommen immer sehr ähnliche Rückmeldungen der Besitzer, gerade von solchen mit jagdlich sehr motivierten oder mit sehr hibbeligen Hunden. Die Tiere werden ruhiger, lenkbarer und sehr zufrieden im Alltag. Die Herausforderung ist, für jeden Hund immer wieder neu das passende Mass zu eruieren.