Beiträge von wildsurf

    Also ein ganz normaler Hunde-Alltag mit Nasen- und Hirnbeschäftigung. ;)

    Ich würde mir noch überlegen, was vom Typ her zu deinem 1. Hund passen würde. Mit welchen Hunden er im Alltag draussen bei Begegnungen sehr gut harmoniert und welchen eher ausweicht. Evtl. gibt dir das noch Anhaltspunkte in welche Richtung es gehen könnte.

    Wenn du Terrier kennst: wie wäre es mit einem Border Terrier? Wenn du sanfte Jäger magst; wie wäre es mit einem Engl. Springer Spaniel? Das sind nur so Gedankenspiele, einfach wild drauflos. =)

    Sorry falls ich es überlesen habe:

    Wie oft oder wie intensiv bist du draussen unterwegs? Sprich, mit wie viel Bewegung/ Aktivität soll der Hund klarkommen?

    Je nach dem kann ein kleiner aktiver Hund oder ein grösserer ruhiger Hund in Frage kommen.

    Was ist mit Jagdtrieb? Darf er haben oder lieber nicht?

    Hast du eine bestimmte Vorliebe? ZB für Terrier? Oder eine andere bestimmte Art Hund?

    Lieber kernig, oder eher weich und sensibel?

    So bisschen als Mutmacher:

    Du hast realisiert, dass du Hilfe brauchst

    Du hast realisiert, dass „etwas“ falsch läuft

    Du hast realisieret, dass es nicht ganz einfach ist, einen guten Trainer zu finden

    Du hast realisiert, dass deine Rasse nicht so easy ist

    Das ist bereits sehr viel!

    Also, Erkenntniss ist der erste Schritt zur Besserung - sprich du bist doch bereits auf einem guten Weg. Du hinterfragst dich, die Situation und hast gemerkt dass du Hilfe benötigst. So.
    Der weitere Weg wird anstrengend, das kann ich dir gleich sagen =) Aber hey - einfach wäre ja langweilig :D

    Du wirst sehr viel über Hunde im Allgemeinen, über deinen Hund und über dich lernen. Das ist mega spannend, manchmal enorm frustrierend (dann kannst du ja hier abladen) aber eben ein Lebensweg.

    Ich drück dir die Daumen, dass du möglichst bald einen Trainer findest. :bindafür:

    Bis du eine gescheite Hundeschule hast Folgendes:

    Du wandelst auf schmalen Pfaden! Bei uns war vor kurzem ein ähnlicher Fall, der mit einer Anzeige geendet hat. Denn der Mann, der sich fürchterlich erschreckt hat, ist hingefallen und hat sich verletzt.


    Die Aussage dass jemand fast einen "Herzinfarkt" bekommt, ist nicht witzig und je nach Situation - in diesem Falle ein älterer Herr - hätte es sehr blöd enden können. Blöder als eh schon.


    Also sichere den Hund bis auf weiteres und lass deine Tiere nicht einfach andere gefährden. Du handelst ansonsten sehr verantwortungslos.

    Tönt als wäre es verlorenes Geld. Dein Hund ist gestresst. Dadurch blockieren jegliche Lernvorgänge im Hirn. Wenn die Trainerin nicht fähig ist, dir konkrete Verhaltensweisen und Tips zu geben (oder dafür keine Zeit hat...), dann such dir einen andere HuSchu! Ihr werdet dort nichts lernen.

    Gerade wenn der Hund vielleicht sehr sensibel ist auf Reize, dann überfordert nur schon das Umfeld komplett. Ich spreche aus Erfahrung mit meinem jungen Rüden. Da muss man andere Wege gehen als 0815 und Schema "F".

    Dein Hund scheint ein angenehmer Begleiter zu sein im Alltag. Also werdet ihr den Rest auch noch hinbekommen - aber nicht mit dieser Trainerin.

    Was genau möchtest du denn lernen in der HuSchu? Was ist dein Ziel, oder was möchtest du konkret mitnehmen? Anhand dessen suche ich mir jeweils die Fachkräfte aus. Was möchte ich und wer kann mir das in hoher Qualität bieten. Vielleicht findet das Training dann nicht jede Woche statt und evtl. muss ich weiter fahren. Aber das lohnt sich 10x !

    Dein Hund betrachtet dich als seins.

    Das wird zu grösseren Problemen führen.

    Hol dir einen Trainer nach Hause. Du musst da im Alltag ganz, ganz schnell deinen Umgang mit dem Hund anschauen lassen. Irgendwann knallt es sonst.

    Wenn man früh genug überprüft was schief läuft, kann man mit wenig Aufwand agieren. Manchmal sind es Kleinigkeiten die konsequent geändert werden müssen damit es bereits klappt.

    Später wird das immer schwieriger!

    Vielleicht kann dir jemand einen Tip geben für einen guten Trainer/ Trainerin.

    Es ist auch ein Lernprozess.

    Wenn man das erste Mal damit konfrontiert wird, sieht man noch nicht klar. Überhaupt nicht :D

    Mit der Zeit, mit dem Lernen und zuschauen, zuhören und lesen, lernt man zu differenzieren. Was ist schlichtweg Ungehorsam (den man bisher ignoriert hat oder nicht wahrhaben wollte) und was ist jagen. Welches Verhaltens kann wie umgeleitet werden etc.

    Ich finde es ein absolut spannender Weg.