Mein Ansatz wäre, klarere Verhältnisse zu schaffen.
Kein verabschieden ins Gebüsch sobald die Leine ab ist.
Kein selbständiges betreten offener Flächen zum rennen.
Führen im Alltag an der 25m Schleppe und da das stop/steh sauber aber nachdrücklich aufbauen.
Der Hund soll grundsätzlich auf den Wegen bleiben. Schnuppern und versäubern am Wegrand ja, aber kein Verlassen ohne konkrete Erlaubnis.
Rennen auf einer Wiese ja, aber nur nach Freigabe durch dich. Sprich ihr verlasst auf deine Intention den Weg und betretet zusammen die Wiese, wenn du sie ableinst und frei gibst darf sie nach Herzenslust rennen.
Es geht nicht darum, dem Hund die Freiheit zu nehmen. Sondern ihm zu mehr Freiheit zu verhelfen. Das geht aber nur, wenn sich alle an gewisse Regeln halten. Diese müssen einfach und klar definiert sein.
Du musst Zeit haben, in Ruhe die Umgebung anzuschauen um abschätzen zu können ob Freilauf ok ist. Dazu muss der Hund aber unter Kontrolle sein.
Und der Hund bleibt besser ansprechbar, wenn er sich nicht permanent im Gebüsch ins Nirvana beamen kann sobald die Leine ab ist.
Vielleicht hilft dir das ja weiter.