Beiträge von wildsurf

    Was mir noch nicht klar ist:

    WAS genau soll der Hund lernen?

    Suchen? Aber was? Freiverloren? Dann darfst du aber nicht ins Suchengebiet latschen.

    Menschenspur zum Dummy verfolgen? Bubieinfach. Das ist nach 2x langweilig.

    Schleppe? Das baut man aber etwas differenzierter aus.

    Apportieren? Kannst du nicht bei der Suche aufbauen, das läuft separat.

    Also was genau soll der Hund tun und lernen. Wie soll diese Übung überhaupt aussehen. Dann kann man anfangen. Nicht aufbauen. Anfangen.

    Wieso muss dein Hund zuerst viel arbeiten, bevor er belohnt wird?
    Wieso sollte ihn das motivieren?

    ZB im klassischen Dummy Training wird der Hund für jeden gebrachten Dummy, für jeden korrekten ArbeitsSchritt belohnt. Alles was neu aufgebaut wird sowieso.

    In der UO, im ZOS im was auch immer - überall wird in kleinen Schritten und mit Lob und Belohnung gearbeitet.

    Weshalb nicht bei deinem Hund?

    Das kann nicht motivierend sein

    Ich empfehle dir, den Aufbau von irgendwas - sprich die Lerntheorie - mal zeigen zu lassen.

    Dann kommst du viel besser voran und ihr beide landet nicht im Frust. Soll ja Spass machen das Ganze - egal was.

    Golden fand ich schon immer toll. MeinFreund auch. Die Wesenseigenschaften passten auch. Optisch gefielen sie uns ebenfalls. Also war die Rasse klar.
    Keine Exoten. Dafür passend.
    Allerdings wollten wir einen agilen, leichteren Hund also man oft im Alltag sah. Bitte auch nicht so hell.
    Durch Zufall lernten wir eine Züchterin kennen, die hat uns weiter vemittlet und somit war der 1. Goldi hier.
    Goldi Nummer 2 auch und Goldi Nummer 3 ist ebenfalls klar woher er kommen wird.

    Und das Starren unterbinden. Beziehungsweise dem Hund beibringen, dass er gucken darf, aber soabld die Spannung zu hoch wird ein Abbruch kommt. Ich zumindest lasse die Hunde nicht mehr sich selbst so hoch triggern. Das steigert massiv die Ansprechbarkeit. Muss aber natürlich fernab jeglichen Wildes geübt werden.
    Ansonsten mit den Anlagen des Hundes arbeiten, nicht gegen sie. Was bringt er mit, was bietet er an. Und damit was tolles aufbauen.
    Wenn die Nasenarbeit so gerne gemacht wird, würde ich mich bei einem jagdlich sehr stark interessierten Hund an Langschleppen ranarbeiten. Mit der Zeit in richtig anspruchsvollem Gebiet. Ist massiv einfacher zu organisieren als Mantrailing.

    Oberste Priorität? :???: Hmmm...

    Dass es unserem „Rudel“ (also Mensch und Hunden) gut geht.
    Dass wir alle so gesund wie möglich sind, dass wir ein fröhliches, zufriedenes Leben führen können.

    Das muss nicht unbedingt zu den Vorstellungen von anderen Leuten passen. Jeder hat da ja seine eigenen Prioritäten und Ansichten.

    Mir ist wichtig, dass die Hunde ausgeglichen sind. Jeder bekommt das, was für ihn passt. In der Intensität, die zu ihm passt.

    Idealerweise belästigen wir unser Umfeld so wenig wie möglich. Wir holen unser Futter im Laden, nicht im Wald und wir vermöbeln keine Nachbarn.

    Hunde halten wir, weil es Spass macht, weil ein Leben mit Tieren etwas vollständiger ist, weil es für uns „passt“.

    Denk aber daran, dass du bald einen kleinen Zweibeiner hast. Für den würdest du noch viel mehr machen als für den Hund.
    Das ist nicht negativ gemeint.

    Aber Mutter werden ist ja auch nicht gerade ein Spaziergang, vor allem wenn du es gerade so streng hast. Das wird ja dann noch intensiver mit dem Zwerg.

    Ob da noch Nerven und Zeit für Hunde Management und Erziehung etc übrig sind ist eine wichtige Frage.

    Zwei Junghunde, einer davon mit „suboptimalem Start“ plus ein Baby.... also da muss man Herausforderungen und Belastung wirklich lieben.

    Die Frage ist auch, ob der Hinterhof-Border mit dem klar kommt. Und was der andere Junghund noch anstellen wird.