Beiträge von wildsurf

    Tymmey

    Ich habe jetzt alle deine Beiträge überflogen, die du bisher gepostet hast.

    Alle gaben 1 Gemeinsam: der Hund ist tendenziell ziemlich gestresst. Das wurde ja bereits aufgezeigt und du hast darauf reagiert.

    Allerdings reguliert sich das beim Hund nicht von heute auf morgen. Der Hormonhaudhalt muss sich erst wieder beruhigen.

    Wieso ist es so schlimm, wenn der Hund draussen etwas vomBoden nimmt? Solange er es nicht schluckt, nur herum schleppt, lass ihn doch.

    Das ewige pfui produziert wieder enorm Stress. Lass doch den jungen Hund einfach die Welt erkunden. Je weniger du dichc dafür interessierst was er im Maul hat , dest eher wird er es lassen.

    Parallel dazu trainierst du in RUHE zu Hause das „pfui“. Aber du musst wahrscheinlich ein neues Wirt nehmen, so oft wie du das benutzt ist das bereits verbraucht und negativ besetzt.

    Mein jagdlich motivierter Hund war als Junghund im Wald immer an der 25m Schleppe.

    Heite nur joch wenn Jagd ist, Brutundsetzteit, oder er gerade sich nicht konzentrieren kann.

    Er hat also 50m Durchmesser, in dem er sich frei bewegen kann, solange bestimmte Regeln eingehalten werden. Diese Regeln sind nicht verhandelbar.

    An der Schleppe wurde alles auftrainiert, was mir wichtig ist und was wir für den späteren Freilauf benötigten.

    Seine Leidenschaft „rennen“ darf er auf geeigneten, abgemähten Wiesen ausleben.

    Die Nase wird über gezielte Arbeit beschäftigt. Dummytraining, Mantrailing, ZOS.

    Krambamboli

    Niemand will dir hier was Böses !

    Aber schau, Ausreden helfen nichts. Du hast einen jagdlich hoch motiviertrn Hund bekommen

    Das Ist Fakt. Punkt.

    Du musst dich damit arrangieren und ins Thrma einlesen, viel lernen und einiges umdenken.

    Was glaubst du wie es den Anderen hier im Forum geht mit ihren Jagdhunden, die sie teilweise ungeplant bekamen?

    Genau wie dir. Du bist nicht alleine.

    Aber je schneller du akzeptierst, was du an der Leine hast und je schneller du verstehst, wo DU im denken Fehler machst, je schneller kann sich was ändern.

    Und ja, dazu braucht es manchmal deutliche Worte. Aber verletzen tut dich hier niemand. Auch waren alle höflich, deutlich aber höflich.

    Krambamboli

    Du hast bereits ein Problem!

    1. dein Hund ist jung!! Deine Erwartungen sind viel zu hoch.

    2. einfach mal nen Hund im Wald herum rasen lassen und Wild aufscheuchen ist jenseits von... ganz abgesehen davon dass du in Teufels Küche kommen kannst wenn das jemand mitbekommen sollte

    3. ab sofort ist für diesen Hund eigentlich jeglicher Freilauf gestrichen

    4. du musst nachsitzen! Anscheinend fehlt dir noch einiges an Wissen bezüglich Jagen und Hund. Da ist einiges an Arbeit nötig.

    5. solltest du eine griechische Brake/ Mischling mit Brake erwischt haben, stell dich drauf ein dass das ewig dauern kann bis der richtig gut im Gehorsam sthet trotz Wildkontakt

    6. kontrolliere deine Gefüe! Wut ist extrem fehl am Platz. Du kannst dir damit einiges versauen.

    7. Jahdhunde sind TOLL !!!! Es macht riesig Spass mit ihnen zu arbeiten!

    wildsurf

    Also dient der enge Radius bei dir quasi als Vorbeugung?

    Vorbeugung nicht unbedingt, wobei, ja vielleicht :D . Es ist eher ein beobachten seiner Spannung. Steigt die immer mehr an, muss ich etwas unternehmen sonst kann sich etwas daraus entwickeln, was bei einem Trigger nicht mehr händelbar ist.

    Das Problem bei Mojito ist sein irres Tempo. Er darf halt einfach gar nicht erst starten. Und das schaffe ich, indem er so geführt wird dass er nicht in eine zu hohe Spannung kommt. Spannung kann dieser Hund selber wunderbar produzieren :roll:

    Den Radius von max. ungefähr 40m wählt er mittlerweile selbst. Ich habe nie Radius Training gemacht.

    Da trabt er dann locker herum, schnüffelt, guckt mal zu mir. Dann rennt er wieder im Galopp, Vollstopp, weiter, so in dem Stil :-)

    Also, es gibt auch Tage, da haben wir beide mehr unseren Frieden wenn er an der 25m Schlepp läuft.

    Atrevido

    Ich kann nur für meinen Hund sprechen, der ähnlich reaktiv ist.

    Sobald er eine gewisse Distanz überschreitet, kann es sehr schnell gehen dass er mir aus dem Ruder läuft. Die Einwirkung wird schwammig bis ignoriert. Wenn dann Wild auftaucht, habe ich keine Einwirkung mehr auf den Hund.

    Merke ich, dass ich ihn immer öfter korrigieren muss, komtm er an die Leine. Dann braucht er die Unterstützung. Kuze Zeit später kann er bereits wieder frei davon hopsen. Es ist mehr eine Hilfe uum runterfahren.

    Mittlerweile braucht er das immer weniger.

    Heute lief er zB 90% frei mit einem Radius von 15 bis 40m um mich herum. Entspannt. Erst als er Witterung aufnahm musste er an die Leine da er nicht davon ablassen konnte.