Beiträge von wildsurf

    Sodele, wir haben was ausprobiert für klein Nevis Sauseflitz Hirnwegflieghund :D

    1. Eine grosse Suche auf ca. 40x40m einfacher Bewuchs (gemähte Futterwiese)

    2. Ein voran auf 80m mit Helfer und weissem Fähnchen vor dunklem Hintergrund


    Für die grosse Suche lagen 5 Dummies. Er hat 4 gebracht, ohne abhauen, ohne Rabatz, er musste aber ordentlich dafür arbeiten. Der 5. lag schwierig in einer Mulde, da fehlt ihm die Erfahrung und der Wind war schwierig dafür. Also hab ich den nicht mehr suchen lassen da er auch bereits etwas müde war. Und nach müde kommt ja meistens blöd :D Aufhören wenn es am schönsten ist.

    Nachdem die Anderen arbeiten durften und er im Auto Pause hatte, habe ich ihn auf den langen Apport geschickt, einfach um mal zu sehen was er macht.

    Er flitzte lost wie eine Kanonenkugel, kam auch genau so schnell zurück. Da er aber auf dem Rückweg müde wurde, lies er sich von den alten Fallstellen der vorherigen Suche ablenken und machte noch kurz einen grösseren Schlenker. Mit etwas optischer Unterstützung meinerseits (wir haben da so ein Spielzeug für solche Fälle..) zog es ihn dann wieder zu mir hin. Beinahe saubere Abgabe, grosse Belohnung und ab ins Auto zum schlafen.

    Hat er beides gut gemacht. Sehr sogar. So fürs erste Mal. Ich glaube ich muss den mehr fordern. Mit der nötigen Balance, viel Fingerspitzengefühl und sehr kleinschnittig. Aber trotzdem mehr machen. Das tut ihm gut und er kann es auch.

    Also ich hatte kleine Katzen Schälchen aus Plastik. Die hab ich dann mal stehen gelassen irgendwo. Jetzt im Garten nehme ich sehr kleine Schüsselchen, die man sonst für Dessert Auflauf oder so benutzt. :D

    wildsurf Die Methode mit dem schiefen Hinsetzen kann man auch in einigen Büchern nachlesen. Ich denke nicht, dass das Probleme gibt.

    Welche Distanzen arbeitest du im Moment so mit deinem Hund? Anstatt der körperlichen Arbeit vor dem Apportieren könntest du auch mal probieren dass er ordentlich Strecke machen muss bis zum Dummy.

    Ich mache mit ihm momentan so ca auf 40m. Mehr wird extrem unsicher, da kann es sein dass er mittendrin verpeilt ist ob der korrekten Laufrichtung. (Und dann beim Dummy trotzdem tilt im Kopf ist)Ich hab auch mal überlegt, richtig lange Strecken

    Nur da müsste ich irgendwie an 100 plus ran. Dann ist die Frage wie ich ihn auf Kurs halte, also vor allem ohne Helfer. Mit könnte der Helfer ja mit Geräusch unterstützen. :denker:

    Was macht er denn, wenn es ihm "die Sicherungen raushaut"?

    Man nehme ein Dummy am Schnürchen, rase damit 100m weg, haue es sich freudig um die Ohren und komme frühestens nach 10min wieder in meiner Nähe vorbei. Abgeben dann vielleicht, aber wenn, dann auf jeden Fall sofort auf meine Kopfhöhe hochspringen und in das Dummy hacken

    :pfeif::hust:


    Daher aktuell Amöben Management :ugly:

    Und es ist echt so: wenn vor der Apportiersequenz (also vor dem zurück bringen) intensive körperliche Arbeit stattgefunden hat, dann ist von all dem nichts zu sehen. Rein gar nix. Er kommt freudig, auf schnellstem Weg, in schnellstem Tempo zurück, gibt sauber in die Hand und zack in die Grundposition.

    Zum Glück habe ich per Zufall diesen Tipp gelesen und gleich probiert. So produzieren wir keine doofen Konflikte mit blöden Lernschritten

    Und wenn dann nur aus Nichtkönnen und ohne Konflikt :D

    Der Stöpsel beschäftigt sich aktuell intensiv mit einweisen. Das gefällt ihm offensichtlich sehr, er ist konzentriert und mit Feuereifer dabei.

    Momentan noch mit sehr kleinen Futterschüsselchen, und im Garten. Weil das ist ein Kerl und 1 Jahr alt. Da funktioniert viel, aber nur in geschütztem Rahmen :lol:

    Mittlerweile machen wir fröhliche Mixturen mit 3-4 Schüsselchen, mit Verleitung, mit Richtungsdrehungen etc. Alles ohne Dummies, weil er soll studieren. Sobald Dummies in kurzer Distanz liegen, spinnt er momentan. Daher die konfliktfreie Lösung.

    Nachdem er die Richtungen bereits schön annimmt, hadert er noch etwas mit dem back, aber leicht schräg gesetzt kommt er dann jeweils auf die Lösung. Meine Idee ist, dass er nur leicht (nur wenig) schräg sitzt bis er das Kommando sicher intus hat, dann wird immer steiler gesetzt bis er ganz korrekt mit Rücken zum Ziel sitzt. Birgt dieser Weg irgendwelche Gefahren? Weiss das jemand?

    Verlorensuche ist sein Ding. Da zeigt er seine sensationelle Nase und den unbändigen Finderwille. Mittlerweile hat er seine Technik von „jehaaa fullspeed gogogo“ zu „schnell und effizient“ weiter entwickelt.

    Auf einer Wiese blinds oder Markierungen arbeiten geht momentan kaum. Da haut es ihm die Sicherung raus. In schwierigem Gelände dafür ist er voll konzentriert und bringt effizient und ohne Konflikte.

    Ich liebe sein Gesicht, wenn er wieder in der Grundposition sitzt und strahlend von unten hoch schaut: ja, super gell jetzt nochmals?! :lol:

    Dass jeweils nach wenigen Durchgängen entweder sehr lange Pause oder fertig ist, stösst bei ihm nicht immer auf gleich viel Verständnis :D

    So langsam wird das was mit dem Kerlchen :D