Beiträge von wildsurf

    Xsara

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    Das liest sich tendenziell eher nach Unsicherheit. Ich habe den unsicheren Junghund jedes Mal wenn er wegen Geräuschen knurrte, nett und ohne Hektik zu mir gerufen.

    Dann sanft gehalten/ gestreichelt (das kennt mein Hund als Entspannungsübung), easy alles gut, und wieder gehen lassen.

    Mit der Zeit hat er angefangen weniger zu knurren und mehr direkt zu mir zu kommen. Und jetzt knurrt er nur noch ganz selten, er hat sich daran gewöhnt dass die Welt manchmal komisch tönt ;-)

    mein Hund kann nicht nur frei balancierend auf den Hinterbeinen stehen - er kann so auch seitwärts hüpfen :shocked: :shocked: :shocked:

    wie ein Erdmännchen auf Speed…

    ich wusste echt nicht ob ich lachen oder einfach nur staunen soll, was der da genau macht. :ugly:

    Er macht das Zwecks besserer Übersicht. Und weil das Getreidefeld i. Weg war, hüpfte er halt dem Feld entlang. Weil er an der Leine war.

    Auslöser waren tief fliegende Schwalben. Das ist wirklich der grösste Trigger. Katzen wird immer besser, da klappt abwenden teilweise von sich aus (wenn die Distanz gross genug ist) und das Hirn bleibt eingeschaltet.

    - Getrennt Gassi gehen, das würde gar nicht gehen, denn Franzi kann (noch) nicht alleine bleiben, da bricht für die die Welt zusammen. Wir üben das in gaaaaanz kleinen Schritten, aber das wird noch sehr lange dauern (wenn es denn überhaupt nochmal irgendwann funktionieren wird).

    Fremde Hunde sind dann allerdings eine der Baustellen, die Franzi hat, wie schon geschrieben deutlich verstärkt seit der Beissattacke im Herbst. Da kann sie schon mal heftig kläffend mit hochgestelltem Kamm in die Leine gehen, oder, wenn sie im Freilauf ist, dann läuft sie manchmal in Panik davon

    Dann muss ich aus meiner Sicht sagen: nein, Finger weg vom Zweithund (momentan)


    Man stellt sich das ja immer gerne sehr romantisch vor.

    ABER … dein Hund hat eine sehr grosse Baustelle. Wie willst du weiterhin daran arbeiten, wenn du noch einen zweiten Hund dabei hast?

    Setz bloss nicht voraus , dass der zweite Hund Franzis Baustellen „heilt“. Es kann (!) sein, dass ein zweiter Hund ihr hilft. Muss aber nicht sein. Kann genau so gut passieren, dass du nach kurzer Zeit 2 Hunde mit Fremdhunde-Problem an der Leine hast.

    Die schauen sich gegenseitig nicht nur die guten Sachen ab. ;-)

    Oder einer mit Jagdthematik und Franzi mit Hundethema. Dann bist du gut beschäftigt.

    Darum ist es so wichtig, im Notfall über längere Zeit - also Monate - auch getrennt spazieren gehen zu können um ganz gezielt mit jedem Hund an seinen Themen zu arbeiten, Sollte das nötig sein.

    Und Franzi hat es verdient, dass man sich ganz gezielt um sie kümmert, damit ihre Probleme eines Tages weg oder nur noch sehr klein sind. Damit sie stressfrei durch den Alltag kommt.

    Man sagt, die Hauptbaustellen sollten gegessen sein, bevor man einen weiteren Hund dazu nimmt. Natürlich richten sich viele nicht danach. Aber man muss immer gut überlegen, was man sich aufhalsen will und kann.

    Ich würde ganz gezielt an Franzis Baustellen arbeiten und in einem Jahr nochmals Bilanz ziehen. Das ist meine ganz persönliche Sicht auf die Dinge, aber vielleicht für dich noch einen Input zum überdenken.

    Wünsche dir einen sonnigen Tag 👋

    ich finde deine Überlegungen bereits sehr reflektiert.

    Wichtig wäre mir wirklich abschätzen zu können, welche Baustelle Franzi hat und wie ihr daran arbeiten werdet. Und ob ihr bereit seid, vielleicht lange Zeit getrennt mit den Hunden spazieren zu gehen. Einfach weil das passieren kann. Je nach dem was der andere Hund noch mitbringt.

    Ist denn Hundegesellschaft im Allgemeinen für Franzi etwas positives oder grundsätzlich eher stressig?

    Am Ende muss ein Zweithund aus eurer ureigenen Überzeugung angeschafft werden.

    Auch mit dem „Restrisiko“ dass der erste Hund das nur suboptimal findet und man das dann managen muss.