Beiträge von wildsurf

    Ich hab das anders aufgebaut.

    Ich hab das zuerst in meiner Nähe an der ca. 1m Leine geübt.

    Mein Kommando ist "uuund steh" (hat sich aus bestimmten Gründen so ergeben)

    Also habe ich das gesagt, blieb stehen, Hund ja auch wegen der relativ kurzen Leine, und fein für steh.

    Mit der Zeit habe ich das immer noch in meiner Nähe so gemacht, dass ich das Kommando gab, und bei der kleinsten Reaktion darauf sofort belohnt.

    Das so weiter gefestigt und dann an die Schleppleine übertragen. Immer aber mit dem Fokus, dass die Belohnung so zügig zum Hund kommt, dass seine Pfoten sich nicht weiterbewegen. Sozusagen "click for action, feed for position".

    Ich übe das nicht mit Reiz. Ich will nicht, dass der Hund aufgrund des Kommandos in eine hohe Erwartungshaltung kippt. Weil meine sehr schnell in Erwartung kippen.

    Ich benutze dieses Kommando zB draussen, wenn der Hund zu weit vor läuft und ich möchte, dass er wartet. Und wirklich wartet. Nicht einfach weiter herum latscht. Er soll stehen bis ich bei ihm bin


    Auch der Stoppfiff wird hier nicht über Reiz aufgebaut, sondern anders. Er soll sich zu mir drehen und setzen und auf weitere Anweisungen warten. Er soll denken und aufpassen. Nicht nach dem Reiz geiern.

    Den Stoppfiff benötige ich persönlich aber im Dummytraining, nicht als Warte-Signal für den Alltag.

    Wichtig ist also zu wissen, was genau das Kommando mit dem Hund machen soll. Was deine Erwartung ist. Wie du es einsetzen willst und in welche Haltung/Erwartung dein Hund dabei kommen soll.

    Ah, aber wenn der bei dem Wetter Wechsel viel im Garten ist, kann er sich innerhalb kürzester Zeit eine Blasenentzündung holen.

    Denk daran! Das geht extrem schnell bei so jungen Hunden.

    Diese 5min Regel wurde mal aufgestellt, damit die Leute nicht Stundenlang mit den jungen Hunden laufen gehen.

    Du kannst aber gut mal 20min gehen, dann mal 15, und nochmals 15 min.

    Schau, dass er so alle 3 Tage etwas Neues kennen lernen kann. ZB Busstation. Oder mal am Bahnhof. Aber nicht jeden Tag, das junge Hirn muss die vielen Eindrücke auch verarbeiten.

    Lass deinen Hund bitte nicht einfach so im Garten alleine. Du könntest es später bereuen.

    Weisst du, der Mensch denkt immer im Garten sind die Hunde glücklich.

    Ja schon - aber sie machen Hundesachen. Nicht Menschensachen.

    Sie sitzen nicht einfach herum. Sondern sie buddeln, sie kläffen am Zaun, sie jagen Vögel etc etc.

    Später findet man das dann oft plötzlich nicht mehr so lustig, und muss viele Stunden trainieren um den Mist wieder loszuwerden.

    Also bitte geh gemeinsam mit deinem Hund in den Garten. Aber lass ihn da nicht einfach ohne Aufsicht, nur weil das so einfach ist!

    Wenn das den Hund sehr stresst, kann das Verhalten reiner Übersprung und beschwichtigen sein.

    Dann helft ihr, indem ihr sofort losgeht, nicht so statisch herumstehen.

    Auch Futter kann helfen, aber auf jeden Fall den Hund nicht einfach hängen lassen in seinem "Elend".

    Mein Seniörchen hat das als junger Hund auch schlecht managen können, wenn die Gruppe sich getrennt hat. Das hat ihn gestresst. Dann muss man sich etwas einfallen lassen und Management betreiben.

    Habt ihr Videokameras installiert? Oder wieso weisst du das so genau?

    Und wenn ihr schon jetzt nicht lesen könnt, was die Hunde euch kommunizieren , wie wollt ihr die Hunde managen wenn sie erwachsen werden? Da kommt was auf euch zu, was definitiv ne grosse Nummer sein könnte

    Akzeptieren, dass nicht immer alles so läuft im Leben, wie man es gerne hätte.

    Tja, diese beiden Individuen kommen mit dieser Art von Hundehaltung nicht klar!

    Egal ob euch das passt oder nicht. Manchmal geht es einfach nicht. Wenn man das ignoriert, oder erzwingen will, endet es im schlimmsten Fall tödlich.