Ich hab das anders aufgebaut.
Ich hab das zuerst in meiner Nähe an der ca. 1m Leine geübt.
Mein Kommando ist "uuund steh" (hat sich aus bestimmten Gründen so ergeben)
Also habe ich das gesagt, blieb stehen, Hund ja auch wegen der relativ kurzen Leine, und fein für steh.
Mit der Zeit habe ich das immer noch in meiner Nähe so gemacht, dass ich das Kommando gab, und bei der kleinsten Reaktion darauf sofort belohnt.
Das so weiter gefestigt und dann an die Schleppleine übertragen. Immer aber mit dem Fokus, dass die Belohnung so zügig zum Hund kommt, dass seine Pfoten sich nicht weiterbewegen. Sozusagen "click for action, feed for position".
Ich übe das nicht mit Reiz. Ich will nicht, dass der Hund aufgrund des Kommandos in eine hohe Erwartungshaltung kippt. Weil meine sehr schnell in Erwartung kippen.
Ich benutze dieses Kommando zB draussen, wenn der Hund zu weit vor läuft und ich möchte, dass er wartet. Und wirklich wartet. Nicht einfach weiter herum latscht. Er soll stehen bis ich bei ihm bin
Auch der Stoppfiff wird hier nicht über Reiz aufgebaut, sondern anders. Er soll sich zu mir drehen und setzen und auf weitere Anweisungen warten. Er soll denken und aufpassen. Nicht nach dem Reiz geiern.
Den Stoppfiff benötige ich persönlich aber im Dummytraining, nicht als Warte-Signal für den Alltag.
Wichtig ist also zu wissen, was genau das Kommando mit dem Hund machen soll. Was deine Erwartung ist. Wie du es einsetzen willst und in welche Haltung/Erwartung dein Hund dabei kommen soll.