Beiträge von wildsurf

    Die Methode muss immer zum Team passen.

    Ich mag keine Verallgemeinerungen in der Ausbildung, denn Hunde sind dermassen unterschiedlich.

    Habe ich zB. einen hochtriebigen Hund bilde ich anders aus als bei einem eh schon entspannten Modell.

    Und die Methode muss auch immer zum Ziel passen. Was ist die Anwendung, in welche "Erwartung" will ich den Hund versetzen. Da kann man sich selbst Stolpersteine einbauen.

    Eine Methode ist auch immer nur so gut, wie sie umgesetzt wird. Und da ist halt auch oft eher das Problem, dass unsauber oder nicht bis zum Ende aufgebaut wird. Was dann am Anwender liegt, nicht an der Methode.

    Ergo muss man vorher wissen, was das Ziel ist, was zum Hund passt und kann dann schauen, welcher Weg dafür passend ist.

    Was passiert denn nach der Arbeit? Werden dann die Hündinnen einfach in den Auslauf gelassen?

    Die alte Hündin bleibt in der Zeit alleine? Oder hat sie Kontakt zu jemandem?

    Und über Nacht muss die Hündin dann für Ordnung bei den zwei Jungen sorgen?

    Ja das sind ernst gemeinte Fragen, die sich mir stellen. Und ich lese bisher keinen konkreten Plan, wie man verhindern will dass die zwei Weiber einen falschen Weg einschlagen.

    Übrigens reicht es, wenn die zwei sich nicht verstehen, wenn die wissen dass die Andere anwesend ist. Die müssen sich dafür nicht sehen. Aber wenn die dann zusammentreffen....


    Es gibt einfach Konstellationen, die so nicht passen. Und auch nicht passend gemacht werden können ohne dass die Beteiligten leiden. Man kann das natürlich ignorieren. Wäre aber sehr egoistisch, sehr.

    Als Physio und Osteo für Vierbeiner mit über 10 Jahren Praxis Erfahrung zeigt sich mir folgendes Bild:

    1. saubere Diagnostik. Auch Physio und Osteo sind keine Zauberer. Wenn da noch andere Baustellen sind, nützt alles nichts. Manchmal ist eine weitere Abklärung durch einen TA angezeigt.

    (Was ein guter Therapeut kommunizieren sollte)

    2. Entzündungshemmer sind ein Segen und bringen sehr oft in Kombination mit manueller Therapie sehr viel. Zusammenarbeit mit TA und Therapeut ist sehr wichtig.

    3. der Besitzer muss mitmachen. Jeden Tag. Dafür braucht er aber genaue Anleitung, am besten vorzeigen lassen und gleich mit dem Handy filmen. Die Meisten wissen zu Hause sonst nicht mehr wie es genau geht.

    4. das Tagesprogramm des Hundes muss auf die Vorerkrankung abgestimmt werden.

    5. es gibt gute Köche und weniger gute Köche...so auch bei den Therapeuten.


    Und at least: wenn es nicht vorwärts geht mit der Heilung, ist nicht immer der Therapeut schuld. Auch wenn das oft am einfachsten wäre 😉


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    Bei einem Hund mit so starken Verspannungen wäre mein Weg allerdings zuerst mal, das Ganze zu lösen. Manuell und mit Übungen für zu Hause.

    UWLaufband "kann" in dem Fall kontraproduktiv sein. Weil die Muskulatur das noch gar nicht leisten kann. Aus rein anatomischen Gründen.

    Ist die Muskulatur dann irgendwann endlich soweit, das sie überhaupt arbeiten kann, muss mit viel Geduld Aufbauarbeit geleistet werden. Das dauert.

    Was für eine ... Idee... zu einem wesensschwachen Hund einen Welpen zu holen.

    Und die zwei Hunde dann auch noch über sehr viele Stunden am Tag ohne Aufsicht alleine lassen.

    Der Junghund wird dann alles - also unkontrolliert - vom Alten lernen. Vielleicht verhaut aber die Hündin auch den Welpen, da die Hündin ja anscheinend labil ist.

    Was ist besser als 1 vermurkster Hund?

    2...

    Passender Maulkorb

    Der Hund kann hecheln, trinken, er drückt nicht in die Wangen, nicht in die Augen und wenn man daran zieht, kann er nicht über die Nase runter rutschen

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