Beiträge von wildsurf

    Ich hab wahnsinnig Mühe mit diesem Trend, gerade junge Hunde permanent auf diese Decke zu schicken.

    Der Alltag mit jungen Hunden beinhaltet unzählige Reibungspunkte. Dauernd muss ja was "gelernt" werden (weil lernen nun mal dauernd passiert. Das Hirn ist eh im Dauerentwicklungaprozess)

    Wieso schafft man sich dann noch mehr Reibungspunkte?

    indem man - für eine Situation die einen stresst (also Druck bei sich selbst erzeugt) - Dinge üben will - die beide Parteien nur schwierig umsetzen können?

    Da ist Stress doch vorprogrammiert. Und lernen tut es sich so enorm schlecht.

    Ich frage mich bei so Themen dann immer: wieso genau so einen Stress erzeugen? Wieso nicht managen? Raum begrenzen? Bewegung einschränken?

    Dann kann man nämlich seinen Hund auch einfach mal ignorieren für 2h und arbeiten. Oder putzen. Oder lesen. Oder was auch immer.

    Deckentraining sollte in Ruhe, in Entspannung aufgebaut werden damit der Hund es auch mit Ruhe verknüpft. In kleinen Reprisen, die der Hund verarbeiten kann.

    Übe ich das aber so, dass Druck da ist - minimaler Druck von sich selbst reich ja bereits - kann das nicht entspannt funktionieren. Weil eine Erwartungshaltung da ist. Es muss funktionieren. Ich will Ruhe. Der Hund muss ruhen. Er muss lange liegen bleiben. Was auch immer.

    Irgendwie finde ich, kann man sich das Leben auch einfacher machen 😉

    Ach herrjeh.

    Du lässt deinen Junghund einfach in eine Löwengrube und sagst: überlebe oder stirb.

    Und das tust du sogar regelmässig.


    Er ist jetzt erst ein Jungspund. Eines Tages, wird er erwachsen. Wenn du so weiter machst lernt er hauptsächlich: mein Mensch hilft mir nicht, lässt mich im Stich. Also muss ich das selber regeln. Eines Tages wird dein Rüde locker 70kg haben.

    Du willst diesen Tag- wo er es "regelt" - nicht erleben! Niemals nie nie nie willst du ernsthaft erleben, dass dein Hund einen anderen auseinander nimmt weil er von dir im Stich gelassen wurde und gelernt hat, ich muss mir selbst helfen.

    Bitte: meine solche Wiesen, für die Hunde ist es purer Stress und sonst nichts.

    Er lernt nicht, wie man korrekt mit Artgenossen kommuniziert. Er lernt nichts ausser Sch...

    Such dir einen nette Begleitung und geh mit denen spazieren.

    Diese Hundewiesen sind für viele Hunde die Pest. Nur Menschen finden das witzig. Hunde nicht. (Wenige Ausnahmen)


    Es gibt hier im Forum sooo viele Threads mit dem gleichen Thema.

    Hund muss auf diese blöden Hindewiesen, und raus kommt dabei nur Mist.

    Entweder wird betreffender Hund permanent vermöbelt, gemobbt oder gejagt, oder er macht es mit anderen.

    Und alle haben irgendwann begreifen müssen, dass ihre Hunde bloss unter mega Stress sind an diesen Orten und rein gar nichts davon haben.

    Den alten Camper haben wir ja ruckzuck an einen sehr netten Menschen verkauft. Er kam, guckte, fuhr damit herum und strahlte über beide Backen.

    Das Inserat war gerade mal 4 Tage online - zack war er weg.


    Und wir so:

    Samstag haben wir uns gedacht, jetzt fahren wir mal zum gucken zu einem Lieferwagen Händler. Wegen der Grösse und den neuen Modellen.

    Am Sonntag haben wir alle seine Autos online genauer unter die Lupe genommen.

    Heute 🚌 💰 :mrgreen-dance:


    Yehaa Abenteuer Bus Ausbau 3.0 kann beginnen. :hurra:


    Mein Freund auf dem Heimweg so :flucht: das ging jetzt schon etwas schnell.

    Aber es hat in der Schweiz kaum Autos, und wenn eines mit einer dermassen guten Ausstattung auf den Markt kommt heisst es zugreifen oder halt ewig warten bis sowas wieder auftaucht.

    Echtes Spiel ist ja was ganz anderes als dieses "alle Hunde müssen sich lieb haben obwohl sie sich gerade lieber zerfetzen würden".

    Da wäre halt mal wichtig zu schauen, ob nur der Mensch an der Interaktion der Hunde Spass hat. Oder ob die Hunde sich eigentlich lieber aus dem Weg gehen würden.

    Das Alter ist jetzt halt typisch für Veränderungen im Verhalten.

    weisst du - du kämpfst gegen Windmühlen


    Solange der Darm entzündet (ernsthaft ? und niemand will was tun?) ist, kann es tatsächlich sein, dass dein Hund rein gar nichts lernt. Das setzt nämlich den gesamten Körper ins totale Chaos.

    Ich würde diesem Hund - falls sinnvoll - ein reines Hypo Allergiker Futter geben, über viele, viele Monate. Bis endlich Ruhe herrscht. Vielleicht sogar ein Leben lang.

    Dazu Heilmoor.

    Und dann: Training von „nichts“. Kommandos sind bei euch total unwichtig. (abgesehen von zB Abbruch und Rückruf).

    Viel wichtiger sind Dinge wie „bei mir sein und ruhen“. Und das ohne Ansprache und ohne Kommando. Nix Kommando Decke.

    Geblockt werden. Abbrechen von Handlungen, lernen angebunden zur Ruhe zu kommen, Aufregung kontrollieren, im Spiel mit mir hochfahren und dann gezielt runter fahren bis in die Ruhe, … was auch immer … so Zeug halt.

    Nicht so „klassische Hundeschule Ausbildung“. Kein Schema F, sondern euer Weg. Der wird noch lange sein und ein paar Kurven haben 😉 aber es ist euer Weg und es braucht so viel Zeit wie es eben braucht.


    Weil du davon geschrieben hast: man trainiert gewisse Dinge kleinschrittig, ja. Aushalten lernen, ja. Aber nur, wenn ein Fundament dafür da ist. (Vorbereitung, Nerven, Gsundheit…)

    Du willst ohne stabile Bodenplatte ein Haus bauen - und beim ersten Windhauch fliegt es dir bereits wieder um die Ohren. 😀

    Daher ist das momentan noch nix für euch. Weil eben so viele Basis Sachen noch nicht klappen kannst du auch nix obendrauf packen.

    Wieso muss Dorlie überhaupt solche Situationen wie langen Besuch oder Restaurant durchmachen?

    Sie packt das noch nicht. Hat brutalen Stress. Ihr Körper ist total hinüber danach.

    Was versprichst du dir von solchen Aktivitäten? Oder, wieso schubst du sie immer wieder da rein?

    Ich meine das überhaupt nicht böse. Ich frage mich nur, was es bringt momentan, ausser Rückschritte