Ich hab wahnsinnig Mühe mit diesem Trend, gerade junge Hunde permanent auf diese Decke zu schicken.
Der Alltag mit jungen Hunden beinhaltet unzählige Reibungspunkte. Dauernd muss ja was "gelernt" werden (weil lernen nun mal dauernd passiert. Das Hirn ist eh im Dauerentwicklungaprozess)
Wieso schafft man sich dann noch mehr Reibungspunkte?
indem man - für eine Situation die einen stresst (also Druck bei sich selbst erzeugt) - Dinge üben will - die beide Parteien nur schwierig umsetzen können?
Da ist Stress doch vorprogrammiert. Und lernen tut es sich so enorm schlecht.
Ich frage mich bei so Themen dann immer: wieso genau so einen Stress erzeugen? Wieso nicht managen? Raum begrenzen? Bewegung einschränken?
Dann kann man nämlich seinen Hund auch einfach mal ignorieren für 2h und arbeiten. Oder putzen. Oder lesen. Oder was auch immer.
Deckentraining sollte in Ruhe, in Entspannung aufgebaut werden damit der Hund es auch mit Ruhe verknüpft. In kleinen Reprisen, die der Hund verarbeiten kann.
Übe ich das aber so, dass Druck da ist - minimaler Druck von sich selbst reich ja bereits - kann das nicht entspannt funktionieren. Weil eine Erwartungshaltung da ist. Es muss funktionieren. Ich will Ruhe. Der Hund muss ruhen. Er muss lange liegen bleiben. Was auch immer.
Irgendwie finde ich, kann man sich das Leben auch einfacher machen 😉