Beiträge von wildsurf

    Meine drei Golden haben alle in dem Alter mäkelig getan.

    Mit Nevis haben wir gerade jetzt 2 Monate "iiih wäk bäk Futter" durch.

    Alles gefressen, nur nicht das aus dem Napf.

    Jedes Mal war es irgend ein Auslöser. Ich weiss nicht ob sie in dem Alter nochmals anfälliger sind. Aber es war bei allen drei dasselbe.

    Wenn dein Hund Heilmoor nimmt, gib ihm das mal zwei Wochen lang.

    Und ich kenne viele Hunde, die Josera nicht gut vertragen. Meine inklusive.

    Ich würde auf Büchsenfleisch Singelprotein umsteigen. Mit einer Kohlenhydrat Quelle, etwas Gemüse und die nötigen Zusätze wie Cazium, Fett, Öl, Salz etc.

    Golden sind etwas anfällig auf Magen Darm Geschichten.

    Werden sie angepasst sinnvoll gefüttert ist das aber alles ok.

    Reine Trockenfutter Fütterung bekommt meinen nicht.

    Die werden bekocht. Und sind damit gesund und glücklich.

    das ist jetzt aber nicht erstaunlich. Am Tag zuvor dort einen mega Kick, da wäre sie dir mit und ohne Kadaver an der gleichen Stelle am Tag darauf wieder gegangen.

    Eiserne Regel: an einem Ort wo in Bezug auf Wild richtig viel Flash im Kopf war, bleibt der Hund die nächsten Male an der Leine.

    In dem Zusammenhang hab ich gelesen (weiss nicht mehr wo) dass bei einem richtig intensiven Kick ortsbezogen bis zu 6 Monate lang aufgepasst werden. Weil die Verknüpfung mit dem Ort extrem fest sein kann.

    Ein Labrador aus Standard Zucht wird bei euch garantiert ein zufriedenes Leben haben.

    Ob er nebst dem "Familien und Job Alltag" noch eine zusätzliche Bespassung benötigt sei dahingestellt. Vielleicht ja, vielleicht aber auch nicht.

    Es ist gut, wenn du dir bewusst bist, dass du das im Hinterkopf behältst.

    Und es ist auch schön, etwas NUR mit dem Hund zu machen. Also etwas, wo der Hund nur mit dir alleine was macht. Nicht noch Familie oder Jobleute dabei. Hunde schätzen solche Zeit sehr.

    hilft denn eine Sonnenbrille zum Schutz für die Augen gegen Äste und Dornen?

    Faszinierend, wie der Hund die Welt über die Pfoten wahrnimmt. Dass er 4 Beine hat hilft natürlich enorm beim Gleichgewicht, trotzdem sehr sehr eindrucksvoll was ihr so schreibt.

    Ok Leute. Wir haben es uns überlegt. Obwohl innerhalb nicht einmal einer Stunde 7 Nachrichten bekommen haben.

    Wir bringen ihn ins Tierheim und lassen Fachleute entscheiden wo er hin soll.

    Wir können selbst nicht gut aussuchen wer ihn bekommen soll.

    Er muss weg. Wir hätten ihm behalten wenn sein Verhalten wieder weggegangen wäre dann hätten wir Trainer geholt aber nicht für mehrer hundert Euros oder sogar tausend. Wir sind eine junge Familie mit 3 Kinder da hat man nicht so viel geld.


    Tierheim ist gut, dann kommt er nicht einfach irgendwo hin und wird wieder abgeschoben.

    Fullani

    genau so wie unten zitiert mache ich das. Zusätzlich habe ich mit der Pausendecke für Nevis einen klaren Ort etabliert. Das ist für ihn einfacher als einfach so rumliegen. Klarer irgendwie.

    Die habe ich ganz klassisch konditioniert, allerdings!!! Vooorsicht. Keine Erwartungshaltung schaffen mit der Decke.

    Ich habe ihm zuerst gezeigt, das es sich lohnt dich darauf hinzulegen. Dann haben wir (alles zu Hause gell) die Belohnungszeit ausgedehnt.

    Und ich habe dann für ihn die Decke an unterschiedliche Orte hingelegt, so dass er sie anlaufen musste. Das hat für ihn nochmals viel Verständnis gebracht. Aber auch da: das ist keine Spass-haben-Übung, das läuft alles ganz in Ruhe ab.

    Und dann hat etwas uns unheimlich geholfen: ich gehe seit einer Weile jede Woche in einen Hundekurs. Alltagszeug. Da wird oft Theorie besprochen, wie man was genau aufbaut etc. In dieser Zeit liegt die Pausendecke da, Hund drauf, mit was zu kauen. Hund ist angebunden, ich muss mich nicht um ihn kümmern. Ausser er steht von sich aus auf.

    Dieses einfach jede Woche „müssen“ hat extrem viel gebracht. Ich habe dann „müssen“. Weil zu Hause nimmt man sich einfach zu wenig Ruhe dafür. Oder bei den Fiepern hat man irgendwann die Geduld nicht mehr etc. Aber einfach das machen müssen, du das hat enorm viel geholfen.

    So viel, dass er jetzt anfängt von sich aus sitzen oder liegen anzubieten wenn nichts läuft.

    Naja - nicht immer. Gestern war schwierig. Es ist Schnee angekündigt, ich schiebe es jetzt einfach darauf 😁


    ps: manchmal, wenn ich merke dass er gerade wirklich entspannt, dann mache ich nix. Keine Belohnung, keine Bestätigung. Dann lasse ich ihn einfach in Ruhe. Keine Belohnung ist manchmal besser als durch die Belohnung wieder Unruhe zu schaffen. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass das uns teilweise auch sehr hilft, weil Nevis halt auch sehr schnell anspringt. Nicht bestätigen ist schon fast Belohnung genug, blöd gesagt. Naja, natürlich nicht, aber es hält manchmal echt das wieder aktiv werden fern. Einfach mal in Ruhe lassen, wenn es gerade sehr gut ist.


    In dem Alter belohne ich draußen ruhiges Verhalten, so wie Du es am Anfang beschreibst. Denn sonst hat man, was Du beim Test festgestellt hast: Der Hund ist gestresst, weil ihm die "Handlungsanleitung" fehlt. Damit wir dahin kommen, dass der Hund immer ruhiger wird, belohne ich gezielt körperliche Anzeichen für immer mehr Entspannung wie auf die Seite kippen, sich ruhig umgucken, den Kopf wegen Entspannung ablegen etc.
    Dabei achte ich darauf immer am "Limit" zu sein mit der Zeitspanne, aber nicht drüber. Also dahin zu arbeiten, dass der Hund immer länger auf Belohnung warten kann ohne dabei hochzudrehen.

    Je nach Ort und Tagesform des jugendlichen Gehirns kann die Frequenz der Leckergabe aber sehr variieren. Heißt: Manchmal gibt es recht viel, wenn ich merke, das wird sonst nix und manchmal kann ich es lange rauszögern.