Beiträge von wildsurf

    Verantwortung übernehmen bedeutet auch, zu erkennen wenn man einen Fehler gemacht hat.

    Sich einzugestehen, dass man überfordert ist zeugt von Reife.

    Im Übrigen geht es hier - sorry für die harten Worte - nicht in erster Linie um dein Wohl. Weil dafür kannst du selbst sorgen.

    Es geht um das Tierwohl. Der Hund kann NICHT für sich selbst sorgen.

    Da dieser Hund in dieser Konstellation absolut überhaupt nicht klarkommt, ist es deine Verantwortung dafür zu sorgen, dass sich das schnellstens ändert.

    Und nicht noch Wochen warten, bis alles den Bach runter geht.

    Einen Welpen kann man noch umplatzieren.

    Einen verkorksten Junghund aus schlechter Aufzucht bald nicht mehr.


    Ich hoffe, du kommst bei deiner Mutter etwas zur Ruhe.

    Und dass du erkennst, dass die Anschaffung dieses Welpens ein riesiger Fehler war und im Sinne des Tieres bitte schnellstens einen Platz suchst.

    was für eine doofe Situation.


    Ein wunderbarer Hund, der korrekt kommuniziert.

    Ein bescheuerter Trainer, der von Kommunikation nichts versteht.

    Eine Familie, sie sich Sorgen macht.


    Ich hoffe, ihr findet ganz schnell einen tollen Trainer. Der euch zeigt, wie intelligent Hunde sind, wie fein sie mit uns kommunizieren und wie wenig aber klare Regeln (auch für die Menschen) es für ein harmonisches Miteinander braucht.

    Ja, und bedenke immer:

    Wenn das ein männliches Wesen ist, ist denken und bewegen gleichzeitig wirklich eine sehr, sehr grosse Herausforderung 😁

    😉


    Meine Spaziergänge sind sehr unterschiedlich.

    Manchmal nur herumschnüffeln.

    Manchmal nehme ich ne Weste voll Dummy mit und mache gezielt einen Trainings Spaziergang, also ich mache dann Übungen an bestimmten Orten. Die überlege ich mir im Voraus. Manchmal fahre ich gezielt in ein Gebiet, dann wird kurz spaziert und dann intensiv trainiert. Manchmal fahre ich in die Stadt und wir üben da etwas zB am Bahnhof mit dem Junghund.

    Manchmal machen wir einfach eine lange Strecke. Und manchmal nur ganz wenig.

    Beim Junghund schaue ich aber vermehrt darauf, dass da keine Erwartungshaltung entsteht in Bezug auf Arbeit oder Action. Da ist es eher Alltagszeug unterwegs. Und Traing getrennt davon.

    Das ist hier so individuell wie mein Arbeitsplan und das Wetter. 😉

    Bei mir lernen auch alle Hunde von Anfgang an, nicht wie die Hyänen in den Napf zu springen sondern ne Sekunde zu warten, damit ich den anständig hinstellen kann. Das kann man dann mit der Zeit ganz entspannt etwas herauszögern.

    Ohne Brimborium, ohne extremen Aufbau, einfach ganz entspannt.

    Also mal zum Alter:

    10 Wochen zu ca. 1 jährig - juhuu 😁

    Man wächst ja bekanntlich an den Aufgaben 😉

    Ihr müsst euch einfach wirklich sehr bewusst sein, was das bedeutet.

    Die Eine ist knapp aus den Windeln raus und krempelt langsam die Ärmel hoch, währen der Neuzugang noch ein "Baby" ist.

    Ihr macht dann in kurzer Zeit nacheinander das gesamte Junghunde Gedöns durch.

    Kann sehr anstrengend sein, kann aber sich ziemlich entspannt ablaufen. Kommt halt immer auf den Hund an, den man bekommt.

    Und wie entspannt man selber ist im Leben. Wie gelassen man vieles nehmen kann