Beiträge von wildsurf

    Wenn ich so an meinen Venedig Besuch denke, frage ich mich: wo versäubert sich dann der Hund?

    Ansonsten wie immer individuell: manche Hunde sind gerne in der Stadt und machen das problemlos mit.

    Für Andere wäre es eine Qual.

    Isometrische Übungen, Propriozeptives Training, Gymnastriks, das wären die Schlagworte für eine starke, stabile Skelettmuskulatur. Für die grossen Muskeln schwimmen, Aussdauerlaufen, aber nie bis ans Belastungslimit. Und ein Leben lang bewegen, bewegen, bewegen.

    Bergauf korrekt Schritt gehen (also korrektes Tempo für den Hund), vielleicht wäre auch Schleppfährten ausarbeiten etwas für ihn. Intensives, ruhiges ZOS im Trümmerfeld ist sicher gut, ist wieder Stabilitätstraining, nebst der Kopfarbeit. Wenn die Hinterhand gut aufgebaut wird, könnte auch leichte Zugarbeit ok sein, dann zB gemeinsam joggen, muss man aber med. abklären mit den Fachleuten. Für manche HD‘ler ist es ok, für andere nicht. Die Beine müssen korrekt belastet werden ohne Ausweichbewegung.

    Auf jeden Fall mit dem Orthopäden und der Physio absprechen, wie es mit der Medikation aussieht.

    Er darf keine Schmerzen haben. Da kommt mein Liebelingsthrma wieder: Der Hund darf auf keinen Fall in die Kompensationshaltung kommen. Sonst tun sich innerhalb kurzer Zeit die nächsten Baustellen auf.

    Und wer Schmerzen hat, bewegt sich nicht mehr so frei, wodurch die Gelenke nicht mehr im vollen ROM (range of motion) benutzt werden. Ein Teufelskreis.

    HD ist zwar Scheisse, aber kein Todesurteil. Der Hund kann auf jeden Fall trotzdem ein erfülltes Leben haben mit tollen Möglichkeiten an Beschäftigung.

    Und dann darfst du dich schulen im „lesen“ der Körpersprache, im Erkennen von Ausweichbewegungen, im Erkennen von Schonhaltungen und Frühwarnzeichen. Lass dich von der Physio beraten und schulen. Eines hast du ja schon bemerkt, den steifen Gang. Nun heisst es, diese konkreter ernst- und wahrzunehmen.

    Tip: fahr bitte lieber 20 km weiter zu einer richtig guten, erfahrenen Physio, als einfach die, die gerade am nächsten ist zu nehmen. Ausser die ist super.

    Alles Gute :winken:

    Caron hatte einen Tennisball 🎾 gefunden. Den hat er die ganze Zeit mitgeschleppt, und ins Auto wollte er dann auch nicht mehr. So ist er dann zufrieden noch ein Weilchen auf dem Parkplatz herumgestromert. Mit seinem 🎾

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    In Schottland kriegst du entweder nichts in den Boden, weil kaum Humus auf dem Muttergestein liegt.

    Oder er ist dermassen locker, dass nichts hält.

    Daher fallen jegliche Befestigungen für in den Boden weg. Und diese Erdanker haben bei uns auch nie gehalten.

    Je nachdem wann ihr wo seid, werdet ihr keine - oder aber Millionen von Mücken haben.

    Da den Hund draussen zu lassen ohne Netzt ist für mich tierschutzrelevant. Die Sch... Midges können dich in den Wahnsinn treiben.

    Wenn der Hund tagsüber mitwandert, in der Nacht aber vor dem Zelt sein soll, wird der wohl keine Minute schlafen. Dem fehlt dann die Erholung.

    Der muss ja auch einen Wetterschutz haben.

    Es kann wirklich jederzeit regnen, kalt werden, etc. Da gehört kein Hund nach draussen.

    Also meine kommen zu mir, betüddln mich, bringen Tee ans Bett, schütteln die Bettdecke auf und sorgen dafür, dass es mir ganz schnell wieder besser geht :herzen1:


    so meine Wunschvorstellung. :lol: In der Realität liegen sie gelangweilt herum, können ganz toll laut seufzen und stehen pünktlich zur Futterzeit (also Caron hauptsächlich) in der Tür. =)

    Na das löst sich aber nicht in Luft auf, mit etwas NSAID spritzen und Tabletten.

    Wenn sie vorne hinkt, drückt etwas auf die Spinalnerven. Kann eine kaputte Bandscheibe sein, kann Spondylose sein.

    Der Passgang kommt von den Rückenschmerzen. Die Verspannungen um die Stelle zu "schonen" führen zur Veränderung des Gangbildes. Sozusagen ein "mayday! mayday!" aus dem Rücken.

    Wird der Hund jetzt nicht adäquat behandelt, wird er noch mehr Kompensationsmuster zeigen. Das führt in der Folge zu Fehlbelastungen anderer Körperteile. Das ist immer blöd und sollte wenn irgend möglich verhindert werden.

    Bitte stell den Hund einem versierten Orthopäden vor in einer guten Klinik. Der Rücken muss auf jeden Fall sauber abgeklärt werden. Teilweise reichen gute Röntgenaufnahmen, teilweise ist ein MRT besser.

    Lass dich beraten.

    Aber abwarten ist jetzt nicht mehr angebracht, der Hund zeigt bereits Reaktionen auf die Engstände.

    Je früher man etwas macht, desto weniger schlimm werden die Folgen. Desto besser kann behandelt werden.

    Eine Frage, weil das manchmal auch ein Thema ist:

    Kannst du deinen Hund festhalten, um ihm Zecken zu entfernen, ins Maul zu gucken, Krallen schneiden, oder einfach festhalten weil er jetzt kurz bei dir bleiben muss?

    Oder fängt er da auch an zu motzen?

    Der Kleine ist völlig normal, sucht halt seine Leitplanken. Er wird sich noch oft den Kopf daran stossen bis er erwachsen ist 😉 bietet ihm diese Leitplanken, sie sind äusserst wichtig. Sprich, klare faire Regeln, die so wie ihr sie wollt umgesetzt werden. Und immer wieder dem Alter entsprechend angepasst müssen.

    Manche Exemplare sind hartnäckiger im austesten der Grenzen, andere fügen sich nett da rein. Ich ist halt total individuell.

    Ein gut etabliertes Abbruchkommando erleichtert euch allen das Leben.