Beiträge von wildsurf

    Ich wäre in dem Fall vielleicht auch vorsichtig wenn die Hunde gar nie ins Wasser gehen und würde den Hunden zeigen, wo sie raus kommen. Einfach weil durch reinfallen und erschrecken - und neue Umgebung weil sie nie da drin sind - dann nicht sicher ist, ob er in die richtige Richtung schwimmt.

    Ich hab aber Hunde, die eh in den Pool würden. Ich hätte den nicht für mich alleine

    :lol: die würden dann wissen wo sie raus kommen.

    Vielleicht könnte man bei der Treppe etwas gut sichtbares anbringen. (Nicht rot, orange oder grün! Das ist ausserhalb des Farbspektrums des Hundes)

    Eine gelbe Boje, eine Schwimmnudel beim Treppenrand oder so. Welche der Hund optisch im Notfall gut sieht.

    Das korrekte handling und untersuchen des Hundes muss aber dringend angegangen werden!

    Da brauchst du offensichtlich jemanden der dir hilft, lieber heute als morgen.

    Hast du keine schlaue Trainerin zur Hand, die zu dir kommen kann? Das muss wirklich trainiert werden. Ohne Zwang, mit sinnvollem Plan

    Für mich tönt es, als brauche dieser Hund ganz dringend Konstanz in seinem Leben.

    Wenn die so gerne auf Beton pinkelt, im Innenraum ruhiger ist - denke ich an aufwachsen im Zwinger, Innenhof oder ähnliches. Je nach dem auch fehlende Umweltprägung. Das holt man nicht mehr auf, kann aber wie ein Bumerang zurück kommen wenn dr Hund beispielsweise krank ist.

    Ich habe den Eindruck, dass zur medizinischen und verhaltensmässigen Abklärung ein anderes, passenderes Umfeld nötig wäre.

    Es liest sich für mich nicht so, als habe die Besitzerin noch Kapazität, Energie und ernsthaft Lust, sich mit dem komplexen Problemen zu befassen. Kann sein dass das täuscht, aber es ist mein Einsruck.

    Daher wäre eine Anfrage um Hilfe bei Bretonen in Not oder ähnlichem vielleicht der bessere Weg, als selbst nur halbherzig was zu machen.

    Was genau hast du vor mit dem Hund auf der Jagd?

    Selbstverständlich kann man einen Hund mit etwas Talent in einigen Bereichen der Jagd ausbilden.

    Wenn es nur ist, damit man sagen kann "ich kann das", dann tu es. Schau wie weit ihr kommt. So für das Ego.


    Wenn du aber mit dem Hund ans Wild willst, dann sieht das komplett anders aus. Das ist kein Tummelplatz für profilierendes Verhalten.

    Wenn der Hund im Ernstfall als Beispiel die angeschossene Ente hütet statt zügig bringt damit du sie erlösen kannst - dann hast du ein massives Ethisches Problem. Und da ist es sehr fraglich, ob du so massiv gegen die Genetik gehen kannst und sollst, nur um etwas zu erreichen was keinen Sinn macht. Nicht umsonst wurden und werden Hunde gezielt auf Eigenschaften und Fähigkeiten gezüchtet.

    Wie sauber ein Jagdhund im Kommando steht hast du selber in der Hand. Wie sauber der Arbeit und Freizeit trennen kann ist Sache des Hundeführers.

    Genetische Anlagen ersetzen keine fundierte Ausbildung.

    Eigentlich ist es ja egal, wieso die Hündin in den Tierschutz kam.

    Wichtig ist, sie mit ihren Anlagen so zu nehmen und zu fördern wie sie ist. Und das bedeutet bei einem passionierten Jagdhund , gerne mit ihm zusammen was zu arbeiten. Für den Kopf. Für die Seele. Für die Zufriedenheit.

    Einfach nur mitlaufen in der Stadt, ohne Freilauf auf gesicherten Flächen, ohne Möglichkeiten die Passion ma auszuleben, das schafft immense Probleme

    Gesundheit und psychisch.

    Mich würde wirklich sehr interessieren, ob jemand mit dem Hund was "schafft"

    Sucharbeit. Was auch immer.

    Wieso Eliminationsdiät?

    Lass doch den Hund jetzt mal das Futter fressen für 4 Wochen.

    Und dann überlegt man ob es nötig ist, ein anderes Futter mit anderer Protein Quelle zu nehmen.

    Man muss nicht immer gleich Ausschlussdiäten machen nur weil man zu Beginn das falsche Futter gegeben hat.

    Eine sinnvolle Ausschlussdiät muss nach Plan gemacht werden. Das ist keine "ich mach einfach mal" Sache wenn man das richtig machen will.

    Ja wir haben Nass und Frisch am Anfang gegeben und da hatte sie Durchfall und dann weichen Stuhlgang und am Ende verstopfte Analdrüsen. Udn so sind wir seit 1 1/2 Wochen bei Trockenfutter.

    Deswegen so viel. Also Nass und Frisch hat sie nicht vertragen.

    Ja aber das verträgt ja kaum ein Hund. So eine wilde Mischerei.

    Was für Nassfutter? Marke, Sorte?

    Was für Frischfutter? Welche Zusammensetzung? Welches Fleisch, mit Kohlenhydrate? Gemüse?

    3 Wochen. Ihr habt da den Magen Darm Trakt komplett durcheinander gebracht. Dann noch entwurmen und gegen Parasiten Tabletten.

    Dieser Darm ist jetzt mal richtig gestresst. Da braucht es jetzt Ruhe im Futterplan!

    Lass jegliches Kauzeug weg für ca. 4 Wochen. Wenn man da nicht wirklich hochwertiges Zeug nimmt, kann das bereits ein Teil des Problems sein.

    Deine Futtersorte wäre jetzt nicht meins. Und offensichtlich auch nicht die deines Hundes.

    Da würde ich auf ein Futter ohne Huhn und evtl auch ohne Rind wechseln.

    ZB von Wolfsblut Lamm und Reis, oder das mit Ente. oder eines von Josera etv das Sensitiv.

    Und nicht wild herum probieren wie bisher. Das macht alles schlimmer. Futter Geschichten brauchen Zeit und Geduld!

    Langsam. Mit Hirn und System.

    Und beim Belohnungszeug ebenfalls aufpassen. Eine Sorte, zB mit Lamm und sonst nichts. Kein wildes Durcheinander. Das vertragen die meistens nicht wenn sie eh schon so sensibel sind.

    Du hast innerhalb von 3 Wochen alles Mögliche probiert?

    Logisch, dass das so nicht funktioniert und du nicht siehst, was sie verträgt und was nicht. Das dauert bis zu 6 Wochen, bis sich die Verdauung auf neues Futter umgestellt hat und man überhaupt sieht, ob Allergene triggern oder nicht.

    Euer Plan bisher war einfach sehr chaotisch.


    Leider sind beide Rassen - Pudel und Golden - bei Stress sehr anfällig auf Verdauungsprobleme.

    Und wenn da was aus dem Lot ist, kann das richtig heftig werden. So wie jetzt bei euch.


    Dann hat sie ja auch reingepisst. War läufig. Musst sich an mehrere neue Haushalte gewöhnen, ist bei deiner Arbeit mit dabei.

    Und in einem wirklich heiklen Alter.


    Ich vermute, bei euch kommt Stress und falsches Futter zusammen.

    Stress, weil die letzten Wochen für den Hund wirklich viel lief. Auch wenn du das nicht so empfindest.

    Und beide Rassen sind für Stress sehr empfänglich und anfällig.