Beiträge von wildsurf

    Der ist ja erst 10. Das ist jetzt ja noch nicht so alt.

    Wegen der Veränderungen, das schafft der. Du nimmst ja deine Sachen mit, alles riecht in der Wohnung bekannt. Da würde ich mir keine Sorgen machen.

    Alleine bleiben kann wieder zum Thema werden

    Wird es aber eh, wenn du eines Tages raus musst wegen den Nachbarn. Also irgendwann wirst du da eh durch müssen.

    Parterre und Garten mit Senior Hund ist ein Segen. Ich möchte es nicht missen.

    Mit schwerem alten Hund ansonsten ohne Garten nur mit Lift im Haus.

    Ohjeh, das ist richtig Sch... gelaufen, ich kann dir ziemlich nachfühlen.

    Ich finde es sehr gut, dass du reflektiert an die Sache gehst, und dass ihr schnell gehandelt habt. Dass du selber den Weg siehst, welcher das Ganze angekündigt hat. Das ist wichtig für den Lernprozess und das weitere Verständnis. Auch wenn Selbsterkenntnis meistens hart ist :muede:

    Zuerst mal aus Erfahrung: das braucht etwa 2 Wochen, bis man sich selbst nicht mehr gedanklich in den A... treten möchte. Das beruhigt sich wieder, dieses Gedankenkarussell.


    Für den Alltag: Schleppleine mit stabilem Karabiner ans bitte gut sitzende, gepolsterte Geschirr. Sollte er mal in die Schlepp brettern darf er sich dabei nicht verletzen können.

    Für dich zu Beginn: Handschuhe! Auch wenn das mühsam ist, schütze deine Hände bist du das mit der Schleppleine im Griff hast. Es zieht dir nur einmal die Schleppe durch die Finger und verbrennt dir die Haut...

    Für den Alltag:

    Bausteine für Jagdgeier-Training sind:

    - Auf dem Weg bleiben

    - Sicherer Rückruf (also nicht schon ohne Ablenkung wackelig und Lotto)

    - Impulskontrolle in 7000 Alltagssituationen, denn sich zurück nehmen ist für diese Hunde oft extrem schwierig und ein wichtiger Baustein

    - korrekt auftrainiertes Abbruchkommando --> dazu hat flying-paws irgendwo hier einen schönen Ablauf gepostet, wie man das machen kann

    - Aushalten von- und Umorientierung zu dir an einfachen Reizen, hin zu schwierigen Reizen

    - Ersatzarbeit, Jagdgeier wollen arbeiten, die wollen ihre Anlagen ausleben. Ich sage salopp: nicht nur bisschen Dummys schmeissen, sondern richtig intensiv arbeiten, komplexe Aufgaben, anspruchsvolles Gelände, mit viel Gehorsam und Kooperation verbunden etc.

    Du hast da noch einen sehr jungen Hund.

    Der kann noch nicht viel.

    Der muss noch ganz, ganz, ganz viel lernen.

    Bitte habe GANZ viel Geduld mit ihm. Er wird das alles in vielleicht 2-3 Jahren können, aber nicht bis Weihnachten. Dieses ganze "Paket" oben, diese Bausteine, daran arbeitet man mit diesen Hunden täglich, im Alltag, überall. Das sind die Dinge, die irgendwann mal einen guten Hund draus machen.

    Es ist vermaledeit viel Arbeit, aber es macht auch sehr viel Spass diesen Weg zu gehen mit dem Hund. Man lernt selber extrem viel dabei.

    Hundefreilauf Flächen:

    äääähm, mein Tip: Finger davon lassen. Wenn dein Hund lernt, dass man da andere Hunde hetzten (und womöglich packen) kann, wäre das ziemlich Scheisse. So mal deutlich gesagt.

    Schau ob du ein eingezäuntes Gelände findest, wo er zwischendurch frei laufen darf. Teilweise gibt es bei den Windhunde-Leuten Infos dazu. Kannst auch hier im Forum danach fragen.

    Ballspiele mit einem Hund, der noch keine Impulskontrolle hat? Neeee, merkst du wahrscheinlich selber dass das ne suboptimale Idee ist :D

    Ballspiele um diese zu lernen: hmmm jaa vielleicht, mit Köpfchen. Ich persönlich bin kein Fan davon.

    Reizangel ist ne schöne Sache, wenn sie sinnvoll aufgebaut und genutzt wird. Ebenfalls für das Verständnis der Impulskontrolle.

    Und wie gesagt, das Kerlchen soll arbeiten dürfen. Da müsst ihr gucken was euch beiden Spass macht und wo du da Unterstützung bekommst für gescheiten Aufbau. Was immer es auch ist aus der bunten Welt der "Jagd-Ersatz-Arbeiten".


    Nimm ihn mal zu dir und knuddle ihn. Den Flitzer ;) ihr schafft das, auch wenn es fast unerreichbar scheint, dieser Berg an Arbeit und Aufgaben.

    edit: und weil es mir wichtig ist noch dies..


    ... es gibt keine Abkürzungen. Es dauert. Lange. Das ist normal. Man kann den ganzen Lernprozess nicht abkürzen mit irgend welchen "Schnellbleichen" die irgendwie Erfolg versprechen in kurzer Zeit. Ist einfach so, lernen braucht Zeit, braucht Wiederholungen bis zum abwinken.

    unbedingt beim Neurologen abklären lassen. Und nicht noch ewig und 20 Anfälle warten damit, weil je nach dem, je früher desto besser behandelt werden kann.

    Hundebär gibt Platten für unter das Rad, daran befestigt man ne Leine. Dann braucht es weder Baum, noch Bodenanker.

    Unsere Hund sind wenn. möglich hinter einem Zaun. Bisher hatten wir erst wenige Male ein Problem, dass wir keinen aufstellen durften.


    martina.s

    Wollt ihr einen Bausatz oder einen Custom Ausbau?

    Custom Ausbauer gibt es mittlerweile überall in DE. Suchst du mal nach Van ausbauen lassen, oder Van Custom Ausbau, Kastenwagen Ausbau etc. Da kommen alle Manufakturen.

    Evtl liegt ein Befall mit Malasezien vor, dann beginnen sie deftig zu miefen. Gibt ein Shampoo beim TA dafür, dann sind die schnell weg und der Hund mieft nicht mehr.

    Ist eine Fehlbesiedelung der Haut, manchmal ausgelöst durch tote Haare, oder zu nass und nicht richtig getrocknet nach dem baden im See etc.

    Wobei sie ja nach ner Suche gut und freudig bringt, aber halt nicht korrekt ins Sitz vor mir und voller Elan. Im Haus üben wir nun Sitz/Steh/Gehen Übergänge mit was im Maul. Sobald ein kleines Bisschen Aufregung dazukommt und sie keinen dicken Gegenstand hat, fängt sie etwas an zu knautschen.

    Mach bloss nicht den Fehler, dir das freudige Bringen zu versauen, indem du zu früh auf ein korrektes vorsitzen beharrst!

    Sensible Hunde haben oft massiv Probleme, diese Position einzunehmen. Erst mit viel Erfahrung kommt die Sicherheit, und ganz oft die korrekte ruhige Position fast von alleine.

    Übe mit ihr, die Grundposition am Bein und das Vorsitzen unabhängig vom apportieren einzunehmen. Ganznin Ruhe. In jeglichen Situationen.

    Knautschen ist oft Stress. Versuch die Ursache zu finden, knautschen ist meistens bloss ein Symptom.

    Schwere Gegenstände helfen zwar, lösen aber in dem Fall dann die Ursache nicht.

    Und wieder: bei sensiblen Exemplaren reicht bereits deine Erwartungshaltung, dass das jetzt klappen muss um Druck und Stress zu erzeugen.

    Aber: extrem weichmäulige Hunde haben teilweise einen zu sanften Griff. Dann ist es nicht knautschen, sondern durch den nicht richtig geschlossenen Fang gerät der Gegenstand ins rutschen, der Hund muss nachgreifen etc. Dadurch entsteht wieder Unruhe.

    Da kann man üben zB Holzbratkellen zu tragen. Weisst du welche? Chelä halt 😁

    Manche Hunde müssen tragen richtig üben. Die lasse ich im Alltag alles tragen was ich gerade habe. Die trag

    en dann jeden Tag was vom Auto die Treppe rauf ins Haus. Möglichst unterschiedliche Sachen. Das hilft enorm, weil keine Erwartungen da sind und es einfach nur spassiges lernen nebenbei ist.

    Just my five cents.