Beiträge von wildsurf

    Ich habe die letzten Seiten interessiert mitgelesen und eine Übereinstimmung mit meinem Bauchgefühl gefunden.

    Ich hab nämlich die Zugarbeit mit Nevis vorerst wieder eingestellt.

    Es ist so:

    Nevis ist anatomisch leider eine mittlere Katastrophe. Kann man nichts machen. Ist so. Er hat zu weiches Bindegewebe, zu kleine Pfotenballen und ist durchtrittig im Karpalgelenk.

    Da aber arbeiten - egal was - für ihn das Grösste ist, knallt der sich volle Kanne ins Geschirr. Ich habe ihn mittlerweile aus dem Mantrailing rausgenommen, weil er sich wahrscheinlich auf lange Sicht mehr schadet als dass es ihm gut tut. (Dabei wäre er ein Genie 🥲)

    Nun habe ich mir überlegt, dass mein Plan, die Zugarbeit vor dem Scooter, für ihn zwar das mega Gaudi wäre, aber die Belastung wahrscheinlich killend wäre für seine Beine. Denn er zieht sehr gerne, schnell, stark und konstant. Eigentlich mega toll....

    Ideal wäre eher ein lässiger Trab vor dem Bauchgurt joggend. Aber wie vermittle ich ihm, dass er da nur locker ziehen soll? Weil der zieht was weg. Der liebt das. Er läuft so dermassen gerne. Oder besser ganz lassen? 🤔

    (Arbeiten darf er ansonsten sehr anspruchsvoll im Dummy. Der hat also schon seine Beschäftigung)

    Man muss sich bewusst sein, dass diese Art der Hundehaltung anstrengend und intensiv ist. Unkompliziert ist anders und sicher lange Zeit nicht möglich.

    Regeln wirst du lange Zeit den ganzen Tag müssen.

    Auch bei der Hündin wird man regeln müssen.

    Das muss man wollen. Das Unkomplizierte kommt vielleicht mit der Zeit. Vielleicht auch nicht, je nachdem was sie alles umsetzen kann.

    Überleg dir gut, wie sehr dadurch das Leben von dir und deinem Ersthund eingeschränkt wird.

    Vorsichtig bitte mit Brot, Karotten etc ! Das enthält viel Zucker.

    Hunde mit Magenbeschwerden reagieren sehr stark auf den enthaltenen Zucker.

    Wenn zB eine Fehlbesiedelung im Darm das Problem ist, und gewisse Bakterien vorherrschen, füttert man die "schlechten" Bakterien permanent mit Zucker und züchtet die regelrecht.

    Wenn man einem Magen sensiblen Hund abends spät etwas geben will, dann nur das bekannte Futter.

    Ich kann dir nur empfehlen, ein "einfacheres" Futter zu geben. Wenig Zutaten, ausgewogenes Verhältnis. Kein Brimborium und Kräuterchen.

    Es gibt auch nicht wenige Hunde, die ein Problem mit dem verdauen von Erbsen haben.

    Geflügel Protein kann ein Allergen sein.


    Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit dem HappyDog Sensible "France" - sehr einfache Zusammensetzung ohne Pipapo - eine Kollegin bei ihrem hoch allergischen Hund mit der gleichen Sorte "Toscana".

    HilfloseHexe

    du weisst aber schon, dass jeder hier seine Ansichten schreiben darf? das ist öffentlicher Raum. Es mag dich stören, dass mache Antworten sich im Kreis drehen, allerdings kann dir das egal sein, ignoriere es. Aber den Usern vorzuschreiben worüber sie diskutieren sollen und was man fragen darf, das kommt schlecht an. Dann ziehen sich meistens ganz viele zurück weil man keine Lust hat, so zu schreiben. Man nimmt sich schliesslich extra Zeit, einen Betrag zu verfassen.

    Und es ist völlig normal, dass sich neben der Haupt-Diskussion kleine Nebenschauplätze bilden. Menschen diskutieren nun mal gerne miteinander, manchmal - sogar oft - nicht mal an dich gerichtet. Das ist ein beweglicher Austausch untereinander. Einfach so mal als Anmerkung, dass man nicht immer gleich auf alles reagieren muss. Kommt dann auch etwas sympathischer rüber.

    Das hätte bei mit nen Anschiss an den adulten Hund gegeben.

    Zu Beginn gleich in den ersten Sekunden läuft es korrekt, danach nicht mehr.

    Schutz gilt für alle. Angemessen benehmen ebenfalls. Und das im Video war absolut nicht angemessen.

    Nur weil man es kann, heisst es nicht dass man den Welpen mobben muss.

    Sei strenger.

    Mit allen. Die Erwachsenen müssen sich auch korrekt einfügen in die neue Konstellation.

    Da muss man manchmal bisschen die adulten Hunde von ihrem Thron holen 😉 auf den wir sie gestellt haben 😉

    Ihr wisst doch gar nicht wie gut der Hund noch hört und sieht. Das hat ebenfalls einen riesigen Einfluss auf das Verhalten von Ben.

    Das ist keine Eifersucht, das ist ganz einfach der Versuch eines alten Tieres, sozialen Anschluss zu finden.

    Wenn Hunde alt werden und ihr Gleichgewicht, ihr Gehör oder die Augen beeinträchtigt werden, halten sie sich immer mehr andere Hunde auf Distanz. Reiner Selbstschutz.

    wenn der sich belästigt fühlt von Remus, teilt er das eben mit.

    Etwas zur Kommunikation:

    Ein Blick auf viele Meter Distanz reicht, um den Anderen zu belästigten. Die müssen nicht mal im gleichen Raum sein dafür.

    Und entspannt am Gitter kann sein, weil getrennt. Kann aber such sein dass die kleinen Zeichen von :barbar: „mach noch einen Schritt und ich brate dir eins über“ nicht so deutlich sind für euch.

    Wenn Ben bisher als Einzelhund gelebt hat, ist das für ihn ne ziemliche Aufgabe, jetzt mit anderen Hunden auf engem Raum zusammen zu leben.

    Räumliche Trennung aufs Alter finde ich suboptimal.

    Ich schaue jetzt beim schreiben zu meinem Seniörchen, der liegt hier bei mir, ist über 15 Jahre alt. Und stelle mir vor, er müsste getrennt sein weil r Stress hat mit anderen Hunden in der Wohnung. Da kommen mir glatt die Tränen 😢

    Ist ne blöde Situation für euch alle, aber überlegt mal Alternativen. Zwingt den alten Mann nicht in Dauerstress. Der ist ja eh total neben den Schuhen.

    Denkt daran, in dem Alter ist die Lebensqualität die oberste Priorität. Es geht nur noch um Wohlbefinden. Nicht mehr um Training etc. Nur noch wohlfühlen, viel viel schlafen, fein essen, schöne Spaziergänge.

    Achjeh, sowas Blödes aber auch.

    Ne das klappt nicht mehr.

    Zu oft hat der alte Hund gesagt: lasst mich in Ruhe!

    Und das wurde entweder ignoriert (durch den Hund) oder durch Nachlässigkeit (durch den Mensch) immer wieder übergangen.

    Ben hat seine Reaktionen langsam gesteigert.

    Jetzt reicht es ihm endgültig.

    Er sollte die kurze Zeit, die er noch hat in Ruhe leben können. Ohne den Stress mit Artgenossen die ihn bedrängen.

    Sucht mal gemeinsam nach einer Lösung für ihn. Es geht nicht mehr um Jahre. Da sollte er seine Ruhe haben dürfen.

    Ps: wenn Remus beim rammeln bei Ben an eine schmerzhafte Stelle kam - zB Spondylose im Rücken oder sowas - und es Ben weh getan hat, dann wird das sowieso nie wieder was.

    Schmerz Verknüpfungen sind etwas vom stärksten das es gibt. Remus hat meiner Meinung nach null Koma null Toleranz mehr. Seid ja vorsichtig !