Beiträge von wildsurf

    Übrigens ist es extrem unterschiedlich, wie die Hersteller die Distanz messen.

    Es gibt zB von VeloPlus (Schweiz) einen Test, ob die Herstrllerangaben miteinander vergleichbar sind.

    Sie sind es nicht. Denn das, was man misst muss vorher standardisiert werden. Wie viel Restlicht soll noch messbar sein. Dann sehen die Angaben gleich ganz anders aus.

    Sinnvoller sind Angaben zu den Lumen.

    Es kommt nämlich auch sehr darauf an, ob man gerichtetes oder gestreutes Licht hat. Manche wollen es so, andere so.

    Daher ist eine Stirnlampe auch so individuell ob man sie gut findet oder nicht.

    Gestern war mein Mann mit Lilly beim Training und er berichtete, dass die Hunde alle große Schwierigkeiten hatten etwas zu finden. Es waren -2Grad und es lag etwas Schnee. Der Trainer meinte wenn die VP so eingemummelt ist würden nur wenige Hautpartikel fliegen und bei Frost auch am Boden nicht gut riechbar sein.

    Ich bin da echt erstaunt drüber.

    Bemerkt ihr das auch so doll?


    Wir trainieren bis max. -10 Grad. Dann ist Schluss zum Schutze des Hundes. Lieber nur bis -8 (Bronchien!)

    Aber -2 Grad ist hier normales Winterwetter.

    Bei Kälte ist der Geruch weniger aktiv, logisch, da die Bakterien dann ruhiger werden. Dann müssen die Hunde mehr arbeiten. Mehr tun als bei warmem Wetter.

    Allerdings ist es zB auf Schnee sehr einfach. Schnee konserviert den Geruch extrem gut. So ne schöne Spur durch den Schnee ist super.

    Auch in der verschneiten Stadt ist es kein Thema. Alles eine Frage der Erfahrung.

    Übrigens besteht ein "Geruch" nicht nur aus Hautpartikeln, Milben und Bakterien, sondern zu einem guten Teil auch aus Gasen und anderen Anteilen. Da wir diese permanent ausströmen (man atmet, man drückt Gase durch die Schuhe) produzieren wir immer eine Spur. Immer.

    Die Frage ist dann, ob der Hund Erfahrung hat mit dieser Witterung oder ob ihm noch Werkzeug dafür fehlt. Je nach dem ist es dann eben schwieriger oder nicht.

    Lustig ist auch, wenn einer eine Spur läuft, und der Schneepflug alles weg räumt.

    Mensch: boaaah schwierig 😯

    Hund: gibt es ein Problem? 😀

    Unsere Hunde trailen jeden Winter im Schnee. Auch in 30cm Pulver quer durch die Landschaft. Das finden die mega geil und freuen sich wie die Verrückten darauf. Da gehen die ab wie Schmitz Katze

    Das machen wir dann jeweils just for fun. Ist fast wie hunten.

    Aber zB eine unversehrte Schneedecke bringt wieder andere Schwierigkeiten mit sich. Thema extrem glatte Fläche. Als wäre es ein See.

    Kommt dann Wind dazu, wird es richtig anspruchsvoll.

    Udieckman neee keine 6 bft :lol: nur "unser" Wind :D

    Du musst mal im Winter herkommen. Das ist lustig. 😀 Aber dieses Jahr ist ja leider kein Winter

    😵‍💫 dieses Jahr ist Sumpf. Naja oben hat's jetzt geschneit mit Wind. Super für Lawinen.

    Bei uns kam das übrigens schubweise, sozusagen gekoppelt zu den Umbauten im Hirn 😁

    Wichtig wäre mir, dass du keine Action produzierst. Keine extra

    Aufmerksamkeit im Sinne von Aktivitäten. Das setzt ziemlich sicher falsche Reize und Verknüpfungen.

    Mir war es zB auch sehr wichtig, das Thema vor Ort in Ruhe lösen zu können ohne extra Touren und andere Gassi Runden etc, weil es aber in unserem Fall eben auch explizit vor dem Haus auftrat. Konnte ja schlecht umziehen deswegen 😀

    Ich hatte das vor 15 Jahren mit meinem jetzigen Seniörchen in ähnlicher Form.

    Der zeigte das Verhalten allerdings erst zu Hause im Hauseingang.

    ein paar nette User hier haben mich dann darauf aufmerksam gemacht, dass mein Hund in der Situation sehr wahrscheinlich in einem Konflikt hängt und ich - beziehungsweise das Verhalten -das Ventil bin/ist. Und mir nahe gelegt, mir den Hund mal genauer anzuschauen bevor er auslöst. Und siehe da, man konnte es ihm ansehen, dass das jetzt dann gleich kommt. Blick, Haltung, es stand ihm ins Gesicht geschrieben.

    So habe ich also den Hund genauer beobachtet, und kurz bevor er das Verhalten zeigen wollte, habe ich getestet was ihm hilft. Bei uns war es ein schnödes "sitz", einige Momente warten, atmen, abkühlen lassen, sortieren, weitergehen. Vielleicht hilft es deinem auch, oder es hilft ihm, dann etwas zum tragen zu geben bis zur Haustür. Also bevor er hochschraubt"sitz", ruhig warten, in die Gegend gucken, dann was cooles geben. (sonst wäre es eine Bestätigung seines Verhaltens). Ich hab jetzt wieder für den Jüngsten was Tolles zum tragen, so ein langes dünnes Gummiteil. Kann er gut halten. (bei ihm ist das Thema ein anders, aber egal, es hilft).

    so als Idee. Vielleicht hilft es euch ja auch.

    Pseudo-Jagdverhalten als Ventil zum Stress würde ich jetzt sagen.

    sie weiss nicht, wie sie mit der Dynamik der anderen Hunde umgehen kann, und flüchtet in ein nahe liegendes Verhalten: jagen.

    Offensichtlich hat es sich langsam aufgebaut - mäuseln - und jetzt setzt sie immer mehr Sequenzen dazu. (hetzen)

    Da hüten und jagen zusammen gehören... ist das jetzt nicht soooo überraschend. Mal aus Hundesicht.