arbeite ich mit Caron regelmässig im Mantrailing oder Dummytraining, merke ich eindeutig dass der Hund ausgeglichener ist. Dabei ist es nicht wichtig, jeden Tag zu "trainieren", sondern dass es regelmässig ist. 1x pro Woche Dummy und 1x pro Woche MT reichen.
Mache ich nichts ausser spazieren gehen, andere Hunde treffen, ins Büro mitnehmen etc., merkt man ihm das sehr gut an. Er kommt dann nach Hause, rennt wie ein bekloppter ins Wohnzimmer, holt sein Plüschtier, schüttelt es zu Tode, rennt ins Büro, guckt ob es da was hat zum spielen. Werde ich ihn dann raus in den Garten saust er herum wie eine Hummel.
Die konzentrierte und auch anstrengende Arbeit auf der Fährte und beim Dummytraining machen ihn nicht "kaputt", sie machen ihn zufriedener, entspannter. Vor allem an den Tagen ohne Training ist er dann ruhiger. Die letzten paar Wochen lag zu hoher Schnee für Dummytraining, da haben wir Wildspuren ausgearbeitet. Vielleicht 10 min. ein paar Mal pro Woche und er war richtig zufrieden.
Kommt halt immer drauf an was der Hund mitbringt an Veranlagung, an Charakter, an Arbeitseinstellung etc. Da ist jeder anders und die Beschäftigung sieht für jeden Hund anders aus. Für manchen ist "Familienhund sein" genug Beschäftigung. Das muss von anderen HH auch akzeptiert werden.