Wir hatten ein praktisches Übungsumfeld. Wir gingen einfach immer am Wochenende zusammen einkaufen, im nahen Supermarkt. Einer hat mit dem Hund draussen gewartet, der Andere ging einkaufen.
Der Wartende sass aber nicht einfach mit dem Hund da draussen, sondern ging meistens erst noch ein Stück spazieren oder Strassenbahn-gucken, oder andere Hunde-gucken etc. Gibt ja in einer Stadt 1000 Dinge zum üben. Das hat dann abgelenkt. Mit der Zeit wurde das automatisch besser.
Weggehen und wieder kommen haben wir mit Spiel und Motivation gemacht, und immer nur ganz kleine kurze Sequenzen. Einfach in einen Spaziergang zu zweit eingebaut. Das lief so nebenher und war irgendwann "gegessen".
Heute kann ich den kleinen "Heuler" bei uns im Dorf (wir sind dann mal umgezogen) vor dem Laden anbinden, weglaufen und einkaufen ohne dass er ne Krise bekommt. Entweder beschnuffelt er alles was von der Leinenlänge her geht, oder er sitzt da wie eine Orgelpfeiffe beobachtet mich durch das riesige Fenster im kleinen Laden :)