Beiträge von wildsurf

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    Was hilft, dem Hund Stabilität zu geben ist, wenn man regelmässig trailt. Wir trainieren fest 1 x die Woche unter K9 und hinzu noch, wenns zeitlich passt, 1 x in der Woche auch in einer privaten Gruppe. Seitdem wir 2 x wchtl. trailen sind unsere Hunde deutlich stabiler geworden in der Arbeitsweise. Wer nur hin und wieder mal trailt, wird mehr Zeit benötigen, was ja auch logisch ist.


    Das kann ich so absolut bestätigen. Seit wir konsequent 2x pro Woche trailen, ist der Hund konstanter, stabiler, neu gelerntes kann besser gefestigt und umgesetzt werden. Und bei meinem Hibbel-Hund kommt noch dazu, dass 2x pro Woche trailen Ruhe bringt. 1x pro Woche schaffte immer grosse Aufregung - juhu trailen, go go go... Seit wir 2x trailen ist alles ruhiger, besonnener.

    Dafür muss man meiner Meinung nach wirklich überlegen was man arbeitet. 2x pro Woche immer schwierige Trails machen den Hund sauer. Da muss ein gutes Trail-Management gemacht werden. Und der Ehrgeiz manchmal etwas hinten anstehen ;)
    Wir haben so die Faustregel, jeder ca. 5.-6. Trail ist richtig schwierig und lang (für zwei Hunde die schon viel Erfahrung haben!). Der Rest ist rel. kurz, oft Themen bezogen, manchmal auch nur eine bestimmte Situation, oder auch ein Motivationstrail im Wald. Dafür laufen wir nur 1 Trail pro Training.

    und wieder ein Trail mehr :)

    Länge: 700m
    Terrain: Teer und Kieswege
    Alter: 5h
    Temperatur: 0° C und Nordwind
    Negatives Ende

    Mann war das kalt! :cold: So diese überall reinkriechende Winterkälte, zäher grauer Hochnebel und dazu noch Nordwind. bäääk, Wetter zum in der Stube hocken und Kakao trinken ;)

    Caron lief gestern lehrbuchmässig, so dass wir alle aus dem Häuschen waren. Hab mega Freude daran, einfach weil wir nun die Erfolge des konsequenten Trainings sehen.
    Der Trail verlief im Zickzack durch ein Wohnquartier. Ich achte nun verstärkt schon beim prescent darauf, ob mir der Hund eine Richtung anzeigt. Meistens bestätigt sich dies dann nach der Geruchsgabe.
    Die Leine hat momentan eine durchschnittliche Länge von ca. 4m. Zwischendurch lasse ich sie länger raus, je nach Situation.
    Schön war zu sehen, wie die Hunde durch die Kälte sich stark an den Hecken und Häusern entlang den Geruch abholten. Obwohl der Trail ca. 6m parallel verlief. Bei null Grad ist aber auch nicht mehr sehr viel Mikrobenaktivität vorhanden.
    Caron setzt sich nun auch sehr schön durch wenn er sich absolut sicher ist über den Trailverlauf (nur fliegen ist schöner). Er läuft nun auch nicht mehr gross in Negative rein, sondern dreht eine Rondelle und fädelt in die richtige Richtung ein.
    Bei unsicheren Situationen kann ich mit "bist du sicher?" nachfragen und sofort kommt eine Reaktion. Pinkeln und rumschnüffeln ist bei dem aktuellen Tempo kein Thema mehr. Das freut mich sehr, war das doch zwischendurch sehr mühsam.
    Das negative Ende war etwas planlos, da auf dem Platz noch Autos parkieren wollten etc. Aber wir haben das auch noch nicht oft gemacht, so das dem Hund da auch die Erfahrung noch fehlt. Die andern zwei Hunde haben sehr schön negativ Ende angezeigt, das war super zu sehen.

    Wir haben uns nach dem trailen sehr schnell in die Wärme verkrümelt :)

    Zitat

    Ich würde nicht gehen, wenn der Hund kneift, sondern der Hund müsste sich von mir wegbewegen. Es liest sich ein bisschen so, als würdest du dich sehr um die Kuschelzeit mit deinem Hund bemühen. Für mich wäre es aber eher anders herum richtig. Der Hund soll sich um mich und meine Aufmerksamkeit bemühen.

    Beantworte dir mal die Frage, wer in den Situationen agiert und wer reagiert und auch, wer hier wen bewegt.

    Viele Grüße
    Frank


    :gut:


    p.s. der Hund bekommt keinen Dachschaden, wenn er pro Tag 10min weniger kuscheln darf mit dir! Wir menschen neigen stark dazu, unser Verhalten auf Tiere übertragen zu wollen. Was meistens zu Problemen führt. Ein Tier kann nicht umgehen mit: "hab mich lieb, damit ich dich auch lieb haben kann"!

    bevor der Hund anfängt zu knabbern etc., starrt er euch dann an? oder sonst etwas das immer gleich ist? dann wäre nämlich der Zeitpunkt um einzugreifen. Wenn du also schon siehst, dass er die Absicht hat euch zu belagern, dann handeln.

    Mein Hund hatte gerade eine Phase, der forderte permanent Aufmerksamkeit und starrte uns an. Ignorieren nutzte nicht viel. Also hab ich angefangen, sobald er damit begann ihn mit dem Bein wegzuschieben. Fand er saudoof und zottelte davon.

    Wenn er mit anstarrte wenn ich in der Küche was machte, (er also bettelte) dann lief ich zickzack in der Küche rum durch ihn hindurch, mei der war schnell aus der Küche raus.

    Du sieht, manchmal muss man einfach mal was ausprobieren. :)

    absolut wichtig bei einem so gross werdenden Hund:

    was auch immer ihr mit ihm macht, werfen und den Hund hinterher schicken ist extrem dosiert anzuwenden! Denn der Hund rennt hin, bremst auf den Vorderbeinen, fängt das Gewicht mit den Ellbogen ab und dreht dann um.
    Jegliche Überbelastung der Ellbogen sollte wirklich vermieden werden - zugunsten langer Gesundheit. Ballspiele sind sowieso nur sehr bewusst zu machen, denn einen Balljunkie hast du dir sehr schnell erzogen, das wieder aberziehen kann Jahre dauern.

    Der Futterdummy ist prima, den kannst du auch auf einen Ast legen, auf eine Bank etc. Also nicht immer werfen und den Hund schicken. Sondern auch einfach bringen lassen, suchen lassen, unter Laub vergraben und zusammen mit dem Hund suchen gehen etc. Das macht auch dir viel Spass, wirst sehen ;)

    Also: wenn dir apportieren wichtig ist, mach es einfach mit ihm. Ansonsten hat der Kleine die nächsten Monate vieles vieles wichtiges anderes zu lernen. z.B. ein sauber aufgebautes "nein", Rückruf, anständig an der Leine laufen, nicht die Kleider fressen, anständig warten bis es Futter gibt, keine Löcher im Garten buddeln etc. etc.

    wegen den Büschen. Entweder üben, oder einen Zaun vor die Büsche stellen bis das nein perfekt klappt. Oder er zu gross ist um unter die Büsche zu krabbeln.

    guck mal in meinen Thread, da hat es ganz viele Bretagne-Fotos von letztem Jahr drin.

    Was ich dir sagen kann - pack Regenzeug und ne dicke warme Jacke ein :) die Bretagne ist unberechenbar und es kann zu jeder Jahreszeit sehr kalt und regnerisch sein. Als es in Spanien 38 Grad heiss war, hatten wir 17.... wir gingen dann Fleecejacken kaufen und sassen in der Sauna :D

    Wir haben dieses Jahr 6 Wochen Ferien bereits fix verplant,

    1 Woche im März
    4 Wochen im Juni/Juli
    10 Tage im September

    dazwischen noch diverse verlängerte Wochenenden.

    Irgendwie muss man die Zeit ja rumbringen :D

    Wohin es gehen soll wissen wir (wie immer) noch nicht, ausser im September, da geht es 10 Tage zum windsurfen in die Türkei.

    Im Sommer evtl. Skandinavien oder Schottland. Oder doch wieder Frankreich, weil's so schön ist. Im März wissen wir noch überhaupt nicht wohin wir wollen. :)

    Wieso glaubst du dem Typen alles? Wieso lässt du dich von ihm einschüchtern? Red doch einfach nicht mit ihm.

    Wenn du Angst um deinen Hund hast, dann versuch ihn z.B. bei Nachbarn oder Eltern oder where ever unterzubringen in der Zeit die du weg bist.

    Was interessiert dich der Zaun anderer Leute? Wenn der Hund öfters frei auf der Strasse herumspazieren würde, dann würde ich mal irgendwo eine Anfrage deponieren. Aber so?


    Aus meiner Sicht gehört sowieso kein Hund vor dem KiGa angebunden, nicht jeder hat Freude an einem Hund.

    Und den Quatsch mit der "Kampfhund-bedroht-Kinder-Geschichte" würde ich ganz schnell sein lassen.

    also wir fahren seit Jahren nach Italien (Norditalien und Sardinien) in die Ferien und die Italiener finde ich voll entspannt - im Gegenteil, die flippen immer aus bei Hunden. Die kennen ja oft nur scharfe DSH hinter Gartenzäunen als Wachanlage. Puh das Agriturismo - ich hab das bereits gelöscht, hab das glaub ich über diese Website gefunden: http://www.infoelba.net