da ich mit dem Klicker arbeite, ist dieser in solchen Situationen absolut Gold wert.
Wenn Caron dann wie eine Orgelpfeife sitzt und die Klappe hält, klickere ich hinten - die Belohnung ist dass er weiter Rehe gucken darf. Und ich klickere weiter, und plötzlich habe ich seine Aufmerksamkeit, seine Ohren drehen sich zu mir. Dann kommt ein ruhiges "feeeiiiinn", wieder ein Klick, und meistens dreht er sich dann plötzlich kurz zu mir um. Das ist dann der Moment wo ich rückwärts gehe und ihn klickernd zu mir rufe und mit Futter und Stimme belohne. Dann gibt es ausgelassenes Freudenfest. Dieses aber niemals IN der Situation, nicht wenn er am sitzen und gucken ist.
Wenn ich das regelmässig übe, bekomme ich seine Aufmerksamkeit immer schneller.
Im übrigen verbiete ich ihm das Rehe gucken nicht. Er weiss dass er das darf, er soll bloss ansprechbar bleiben. So habe ich einen kontrollierbaren Hund, der nicht kläffend in der Leine hängt.
Er darf also manchmal wenn ich ihn ausgiebig belohnt habe, wieder Rehe gucken gehen. Wir gehen auch zusammen auf die "Pirsch", sprich wir suchen zusammen Wild (keine Sorge, nicht im Dickicht. Wir haben hier zwei Flächen wo es hin und wieder Rehe am äsen hat). Wenn wir dann in 1 von 100 Versuchen Glück haben, darf er sitzen und gucken. Da wir aber so selten Glück haben, ist das ein super Training um ihn auf mich zu fokussieren. Ich sage wohin, wann, wie, wo.. und belohne ihn für Aufmerksamkeit zu mir oder für das Sitzen.
So hält er es mittlerweile auch aus, wenn Rehe davonrennen. Das war früher ... etwas problematisch ![]()
Trotzdem - der Hund ist dabei immer gesichert. Sonst wäre er weg - Abendessen besorgen ![]()