Anika:(homöopathie-heute.de)
Im Gegensatz zur häufig beobachteten Praxis, Arnika für alle Verletzungsfolgen einzusetzen, bestehen klare Regeln für ihren Einsatz. Arnika ist angezeigt bei:
stumpfe Verletzungen, wie Muskelprellungen
Zerrungen der Muskulatur
Quetschungen, insbesondere wenn sich anschließend ein Bluterguss bildet.
Liegen zusätzlich Leitsymptome, wie Zerschlagenheit oder die Verschlechterung durch Berührung vor - umso besser. Oft findet man diese zusätzlichen Hinweise allerdings nur bei ausgedehnten Verletzungen.
Auch bei Verletzungen des Kopfes, die zu einer Gehirnerschütterung führen, ist Arnika das erste Arzneimittel, das verabreicht werden könnte. Nach einer Operation oder einer Zahnoperation kann Arnika ebenfalls angezeigt sein. Wird es allerdings vor einer Operation eingenommen, kann bei empfindlichen Personen die Entwicklung einer Arzneimittelprüfung provoziert werden. Dieses Vorgehen könnte zu einer Zunahme operativer Komplikationen führen. Die vorbeugende Einnahme von Arnika ist also nicht sinnvoll.
Zeel:(http://www.orthopaedicum-frankfurt.de/injektionstherapie.html)
Anwendungsgebiet Zeel
Zeel ist ein homöopathisch hergestelltes Kombinationspräparat mit spezieller Wirkungsausrichtung auf die Gelenkfunktion. Das komplizierte Krankheitsgeschehen einer Arthrose fordert den Einsatz mehrerer Wirkstoffe mit unterschiedlichen Angriffspunkten.
Zeel enthält drei verschiedene Wirkstoffgruppen:
Die Biokatalysatoren (vitaminartige Substanzen und andere am Zellstoffwechsel beteiligte Stoffe) sollen die Zellfunktion anregen und die Regenerationsfähigkeit des geschädigten Knorpels verbessern.
Die Organauszüge sollen den Knorpel anregen sich zu festigen und bieten ihm dafür die notwendigen Bausteine an.
Die pflanzlichen Bestandteile sollen die Gleitfähigkeit des Gelenkknorpels verbessern und so die Beschwerden mindern.
Charakteristik der Einzelbestandteile
Arnica (Bergwohlverleih)
gegen Blutungen aller Art. Muskelschmerzen nach Überlastung.
Sanguinaria canadensis (Kanadische Blutwurzel)
Rheumatismus (Muskeln, Weichteile, Gelenke)
Solanum dulcamara (Bittersüß)
gegen Entzündungen der Gelenke, ausgelöst durch Kälte und Nässe.
Sulfur (Schwefel)
gegen rheumatische Beschwerden, Schlafstörungen, nervöse Störungen. Schwächezustände. Verhaltensstörungen und Verstimmungszustände.
Toxicodendron quercifolium/Rhus toxicodendron (Giftsumach)
gegen rheumatische Schmerzen in Knochen, Knochenhaut, Gelenken, Sehnen und Muskeln.
Traumeel (http://www.orthopaedicum-frankfurt.de/injektionstherapie.html)
Ist ein Kombinationspräparat, Anwendungsgebiete
Typische Anwendungsgebiete für Traumeel sind akute Verletzungen wie:
Verstauchung und Verrenkung
Prellung
Blut- und Gelenkerguss
Schwellung (med. Ödem) nach Operationen
Knochenbruch
entzündliche und mit Entzündungen verbundene degenerative Prozesse am Stütz- und Bewegungsapparat (z.B. Sehnenscheiden-, Schleimbeutelentzündungen, Tennisarm)
Arthrosen der Hüft-, Knie- und kleinen Gelenke
Charakteristik der Einzelbestandteile
Aconitum (Eisenhut)
gegen hochakute entzündliche Erkrankungen. Schmerzhafte Nervenerkrankungen.
Arnica (Bergwohlverleih)
gegen Blutungen aller Art. Muskelschmerzen nach Überlastung.
Belladonna (Tollkirsche)
gegen Entzündungen im Bereich der Gelenke.
Bellis perennis (Gänseblümchen)
gegen Blutungen, Blutergüsse, Muskelschmerzen, besonders nach Verletzungen und Überanstrengungen.
Calendula (Ringelblume)
gegen schlecht heilende Wunden. Quetsch-, Riss- und Defektwunden. Erfrierungen und Verbrennungen der Haut.
Chamomilla (Kamille)
gegen heftige Schmerzzustände.
Echinacea (Schmalblättrige Kegelblume)
zur unterstützenden Behandlung schwerer und fieberhafter Infektionen (Anregung der körpereigenen Abwehr).
Echinacea purpurea (Purpurrote Kegelblume)
zur unterstützenden Behandlung schwerer und fieberhafter Infektionen (Anregung der körpereigenen Abwehr).
Hamamelis (Virginischer Zauberstrauch)
gegen Haut- und Schleimhautblutungen.
Hepar sulfuris (Kalkschwefelleber)
zur Behandlung der lymphatischen Veranlagung (Schwellung / Ödeme).
Hypericum (Johanniskraut)
gegen Verletzungen des peripheren oder zentralen Nervensystems.
Mercurius solubilis Hahnemanni (Gemisch, das im wesentlichen Mercuroamidonitrat enthält)
gegen Knochenschmerzen und Rheumatismus.
Millefolium (Schafgarbe)
gegen hellrote Blutungen und Krampfschmerz.
Symphytum (Beinwell)
gegen Knochen- und Knochenhautverletzungen.