Beiträge von wildsurf

    was auf grossen Flächen unbedingt vorhanden sein sollte:

    kreuz und quer liegende Baumstämme. Wenn man sie mit etwas Köpfchen legt, "zwingt" man die Pferde dazu, mehr zu laufen und Umwege zu machen. Aber nur wenn die Bäume dick genug sind, sonst steigen sie einfach drüber.

    Die Bäume verschaffen nicht nur mehr Bewegung, sie schaffen auch Kleinstrukturen. Wichtig für Einzelgänger in einer Herde, aber auch für alle anderen, die mal eine Auszeit brauchen. Gerade tief in der Hierarchie stehende Pferde schätzen optische "Barrieren", da sie so auch für sich Raum beanspruchen können. Und sollte sich doch mal einer mit unfreundlichen Absichten nähern, haben rangniedrige Tiere viel mehr Zeit um zu weichen.

    Natürlich muss man sehr gut achtgeben, welche Sorten Bäume man verwendet, Thema Giftpflanzen.

    Was auch toll ist: eine "Pferde-Hecke"

    Schnellwachsende ungiftige Heckenpflanzen werden mit einem engmaschigen Gitter überspannt, so dass der Hauptteil von den Pferden unerreicht bleibt. Sie können sich an den langen Zweigen gütlich tun, den Rest aber nicht komplett abnagen.

    Viele tolle Ideen hat es auch im neuen Buch über artgerechte Pferdehaltung.

    Zitat

    Hier soll es um Vor- und Nachteile von Halsband und Geschirr gehen. Desweiteren wäre spannend, was in der Beziehung am liebsten verwendet wird und am gesündesten für die Hunde ist.


    Wegen dem Anti-Halsband-Hype bei uns habe ich für meinen damaligen Welpen ein sehr unpassendes Geschirr gekauft.
    Als Ersthundehalter hatte ich null Ahnung davon, wie so ein Teil sitzen muss.

    Ich behaupte:

    Wegen dem damaligen Sch... Geschirr, hasst Caron jegliche Art von Geschirren.

    Ich für meinen Teil würde einen neuen Welpen nur noch mit Halsband führen. Dafür das Leine laufen von der ersten Minute an korrekt und konsequent aufbauen.

    Situationen, bei denen Caron nicht um ein Geschirr herum kommt:
    - Schleppleine wegen Schonzeit
    - Trailen
    - Zuggeschirr

    (die Arbeit IM Geschirr ist nicht das Thema, nur das An- und Ausziehen des verhassten Teils)

    Beim einen Kurs war auch eine taube Hündin dabei. Die hat trailen vorher nicht gekannt und hat das ganz prima gemacht. Man hat auch gut gesehen, wie ihr das Ganze Sicherheit gab. Eindrücklich fand ich die Kommunikation zw. Hund und Besitzerin. Sie hat für Belohnungen eine Abstufung entwickelt. Je nach dem mit welcher Hand sie :gut: macht, hat das für die Hündin eine andere Bedeutung auf der Skala von "toll gemacht".

    Pendeln ist nicht gleich pendeln. Je nach dem kann es ein fliessendes Negativ sein, es kann aber auch ein noch unsicherer Hund sein, oder der Hundeführer bringt das Pendeln rein durch sein Verhalten. Je nach Hund und Geländetopografie gehört es auch einfach zu seiner Bodylanguage.
    Da muss der Trainer gut flanken und dir in der Sitation weiterhelfen, so dass du den Hund korrekt unterstützen kannst wenn nötig.

    Achte aber nicht zu sehr auf diese Dinge wie Wasser, Thermik etc. Behalte sie im Hinterkopf, ruf die Infos ab auf dem Trail wenn der Hund sich speziell verhält, unklare Zeichen gibt. Dann kannst du dir überlegen ob es äussere zu beachtende Faktoren gibt.

    Aber fang auf keinen Fall an für den Hund zu denken! In erster Linie sind die Signale des Hundes ausschlaggebend. Sobald man anfängt zu viel für den Hund zu denken und von Annahmen ausgeht, übersieht man die wichtigen Zeichen des Hundes.

    Zitat


    Sie hat bereits eine HD- und leichte Spondylose-Diagnose und ist erst 3 Jahre alt.
    Es fällt mir jedoch schwer einzuschätzen, ob sie sich nur vertreten hat oder ob das Humpeln ein arthritischer Schub ist. 2-3 Tage mit Traumeel behandeln, abwarten und dann zu Zeel wechseln? Oder Zeel nur wenn das humpeln ein Dauerzustand ist?

    Geh zu einer guten Physiotherapeutin! Man kann den Hunden sehr gut helfen mit gezielten Übungen das Gelenkspiel zu erhalten.
    Wichtig ist auch der Aufbau und Erhalt einer starken gesunden Muskulatur um die Gelenke zu entlasten.
    Wenn sie wirklich arthritische Schübe hat, würde ich das mit Physio, TA und einem richtig guten THP besprechen. Womit und wie man dem Hund helfen kann und wie lange man mit alternativen Mitteln behandeln kann/ soll.

    Anika:(homöopathie-heute.de)

    Im Gegensatz zur häufig beobachteten Praxis, Arnika für alle Verletzungsfolgen einzusetzen, bestehen klare Regeln für ihren Einsatz. Arnika ist angezeigt bei:

    stumpfe Verletzungen, wie Muskelprellungen
    Zerrungen der Muskulatur
    Quetschungen, insbesondere wenn sich anschließend ein Bluterguss bildet.

    Liegen zusätzlich Leitsymptome, wie Zerschlagenheit oder die Verschlechterung durch Berührung vor - umso besser. Oft findet man diese zusätzlichen Hinweise allerdings nur bei ausgedehnten Verletzungen.

    Auch bei Verletzungen des Kopfes, die zu einer Gehirnerschütterung führen, ist Arnika das erste Arzneimittel, das verabreicht werden könnte. Nach einer Operation oder einer Zahnoperation kann Arnika ebenfalls angezeigt sein. Wird es allerdings vor einer Operation eingenommen, kann bei empfindlichen Personen die Entwicklung einer Arzneimittelprüfung provoziert werden. Dieses Vorgehen könnte zu einer Zunahme operativer Komplikationen führen. Die vorbeugende Einnahme von Arnika ist also nicht sinnvoll.


    Zeel:(http://www.orthopaedicum-frankfurt.de/injektionstherapie.html)

    Anwendungsgebiet Zeel
    Zeel ist ein homöopathisch hergestelltes Kombinationspräparat mit spezieller Wirkungsausrichtung auf die Gelenkfunktion. Das komplizierte Krankheitsgeschehen einer Arthrose fordert den Einsatz mehrerer Wirkstoffe mit unterschiedlichen Angriffspunkten.

    Zeel enthält drei verschiedene Wirkstoffgruppen:

    Die Biokatalysatoren (vitaminartige Substanzen und andere am Zellstoffwechsel beteiligte Stoffe) sollen die Zellfunktion anregen und die Regenerationsfähigkeit des geschädigten Knorpels verbessern.
    Die Organauszüge sollen den Knorpel anregen sich zu festigen und bieten ihm dafür die notwendigen Bausteine an.
    Die pflanzlichen Bestandteile sollen die Gleitfähigkeit des Gelenkknorpels verbessern und so die Beschwerden mindern.
    Charakteristik der Einzelbestandteile

    Arnica (Bergwohlverleih)
    gegen Blutungen aller Art. Muskelschmerzen nach Überlastung.
    Sanguinaria canadensis (Kanadische Blutwurzel)
    Rheumatismus (Muskeln, Weichteile, Gelenke)
    Solanum dulcamara (Bittersüß)
    gegen Entzündungen der Gelenke, ausgelöst durch Kälte und Nässe.
    Sulfur (Schwefel)
    gegen rheumatische Beschwerden, Schlafstörungen, nervöse Störungen. Schwächezustände. Verhaltensstörungen und Verstimmungszustände.
    Toxicodendron quercifolium/Rhus toxicodendron (Giftsumach)
    gegen rheumatische Schmerzen in Knochen, Knochenhaut, Gelenken, Sehnen und Muskeln.


    Traumeel (http://www.orthopaedicum-frankfurt.de/injektionstherapie.html)
    Ist ein Kombinationspräparat, Anwendungsgebiete
    Typische Anwendungsgebiete für Traumeel sind akute Verletzungen wie:

    Verstauchung und Verrenkung
    Prellung
    Blut- und Gelenkerguss
    Schwellung (med. Ödem) nach Operationen
    Knochenbruch
    entzündliche und mit Entzündungen verbundene degenerative Prozesse am Stütz- und Bewegungsapparat (z.B. Sehnenscheiden-, Schleimbeutelentzündungen, Tennisarm)
    Arthrosen der Hüft-, Knie- und kleinen Gelenke
    Charakteristik der Einzelbestandteile

    Aconitum (Eisenhut)
    gegen hochakute entzündliche Erkrankungen. Schmerzhafte Nervenerkrankungen.
    Arnica (Bergwohlverleih)
    gegen Blutungen aller Art. Muskelschmerzen nach Überlastung.
    Belladonna (Tollkirsche)
    gegen Entzündungen im Bereich der Gelenke.
    Bellis perennis (Gänseblümchen)
    gegen Blutungen, Blutergüsse, Muskelschmerzen, besonders nach Verletzungen und Überanstrengungen.
    Calendula (Ringelblume)
    gegen schlecht heilende Wunden. Quetsch-, Riss- und Defektwunden. Erfrierungen und Verbrennungen der Haut.
    Chamomilla (Kamille)
    gegen heftige Schmerzzustände.
    Echinacea (Schmalblättrige Kegelblume)
    zur unterstützenden Behandlung schwerer und fieberhafter Infektionen (Anregung der körpereigenen Abwehr).
    Echinacea purpurea (Purpurrote Kegelblume)
    zur unterstützenden Behandlung schwerer und fieberhafter Infektionen (Anregung der körpereigenen Abwehr).
    Hamamelis (Virginischer Zauberstrauch)
    gegen Haut- und Schleimhautblutungen.
    Hepar sulfuris (Kalkschwefelleber)
    zur Behandlung der lymphatischen Veranlagung (Schwellung / Ödeme).
    Hypericum (Johanniskraut)
    gegen Verletzungen des peripheren oder zentralen Nervensystems.
    Mercurius solubilis Hahnemanni (Gemisch, das im wesentlichen Mercuroamidonitrat enthält)
    gegen Knochenschmerzen und Rheumatismus.
    Millefolium (Schafgarbe)
    gegen hellrote Blutungen und Krampfschmerz.
    Symphytum (Beinwell)
    gegen Knochen- und Knochenhautverletzungen.