Wir dachten schon, dass uns auch dort ein grosser Parkplatz mit vielen vielen Autos erwartet..
...als wir ankamen standen dort ca. 5 Autos unter ein paar Bäumen auf einem staubigen Platz. Daneben ein gemütliches Restaurant. Aha - irgendwie anders hier :)
2 Rundwege waren ausgeschrieben, für die Faulen und die Fitten. Wir wählten den für die Faulen (und landeten auf dem für die Fitten )
Allerdings war hier nichts mit "direkt vor dem Eingang parken". Zuerst einmal war marschieren angesagt. Entlang eines Baches, unter schattigen Bäumen ging es zuerst mal ca. 15min. vom Parkplatz weg.
1. Attraktion: ein vollständig erhaltener Aquädukt. Caron testete ihn gleich auf seine Tauglichkeit als Badepool und war damit das Tageshilight von 5 Engländern. Die haben sie fast am Boden gekugelt vor lachen. Sah aber auch zu komisch aus: grosser Hund quetscht sich in kleines Bächlein, und staut den Aquädukt.
Boah, meine Güte, was versprühen diese Häuser eine wahnsinnig tolle Atmosphäre! Was wollte Caron denn so gerne jagen? Enten?
Neee, eine leere Chips-Tüte, die lustig in den Wirbeln des Wassers herumtrieb. Er konnte sie aber nicht richtig einschätzen, daher war sie so interessant. Und sie verschwand immer wieder mal hinter einem Stein, kam wieder zum Vorschein..
Es hatte da gaaaaanz, gaaaanz, gaaanz, gaanz, ganz viele Leute. Busladungen haben sich da ergossen. Ist ja auch eindrücklich, das Ganze.
(für die "Unwissenden": aus dem Steinbruch wurde (und wird noch teilweise) Ocker abgebaut. Rund 27 Farben von Gelb bis violett wird aus dem Stein gewonnen und in einem chemischen Verfahren fixiert. Sonst würde die Farbe beim nächsten Regen von der Hauswand fliessen)
Und es ist so praktisch, wenn man mit dem Car vor den Eingang fahren kann, aussteigen, zahlen, 20m laufen, Fotos knipsen, oh staun staun, umdrehen und wieder wegfahren. bööse ich weiss. Auf dem rund 45min. Rundweg trafen wir 2 Schweizer, 3 Italiener und einen Australier an. Ansonsten nahm niemand die absolut lohnenswerten 3km unter die Füsse um etwas mehr zu sehen. Allerdings war es absolut verboten, den Weg zu verlassen. Also alles nur aus Distanz betrachten.
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Ja, es war schön, aber wir haben eben noch von einem anderen Steinbruch gelesen, etwas abseits, etwas weiter weg, kein grosser Campingplatz in der Nähe, nicht direkt am Touristenhauptstrom. Da wollten wir hin.