Beiträge von wildsurf

    Caron wurde mit knapp 6 jährig kastriert wegen der Prostata, die wurde immer grösser und drückte von unten an den Rücken.

    Charakterlich keine Veränderungen.
    Fell: er hat an den Beinen etwas von diesem fuseligen "Welpenfell" geschoben, das hat sich aber mehrheitlich wieder normalisiert innerhalb eines Jahres. Zwischendurch war das Fell schrecklich, zottelig und strähnig. Aber jetzt ist es wieder schön wie vorher.
    Er ist immer noch der gleiche Hund, allerdings besser ansprechbar (er ist etwas ein hibbel).
    Kurz nach der Kastra war er etwas durch den Wind - da wurde diverses angeknurrt. Nachbars Dach, Nachbars Stuhl etc. Hat sich nach kurzer Zeit wieder gelegt.

    Also mit ihm ist alles in Ordnung :) einzig andere Rüden belästigen ihn nun manchmal etwas, aber damit muss er irgendwie klarkommen. Er legt sich einfach auf den Boden wenn es ihm zu bunt wird.

    Zitat

    Bei einem Jagdhund ist viel Konsequenz gefragt in der Erziehung. Du hast in deinen Posts geschrieben dass sie meistens hört, genauso hast du geschrieben dass ein Ausriss mal passieren kann, aber nicht einreißen soll. Das klingt für mich ein bisschen danach, dass dir die 1 Stunde zu viel war, aber wenn sie mal ein paar Sätze hinterher macht oder kurz weg ist scheint es nicht so das Problem zu sein.
    Du musst dir aber klar darüber werden, dass auch 30 Sekunden hetzen das Highlight des Tages für den Hund sind. Spätestens nach der Sache mit dem Vogel hättet ihr euch Gedanken darüber machen müssen. Immerhin tust du das jetzt, ich möchte nur dass du dir bewusst wirst, dass nichtmals der kleinste Ausflug gestattet ist.


    :gut:

    Ja, die 'Biester' können das - und sie wissen sehr genau wo sie sind und dass sie schon mal da waren und wo sich letztes Mal die VP versteckt hat (oder wo sie was gejagt haben....)

    Hunde erinnern sich extrem gut ortsbezogen. Nicht immer ganz hilfreich für uns aber janu gell :D

    Die Länge variiert bei uns sehr stark und hängt von diversen Faktoren ab. Diese Woche war der Trail nur 200m lang, aber mit mehreren Rampen.
    Nächste Woche wird wohl ein längerer ausgelegt werden, 1,5km.

    Wichtig ist, nicht immer auf die gleiche Distanz zu trainieren. Abwechslung ist wichtig. Die Hunde gewöhnen sich an die Distanz und man sieht ihnen an wenn sie denken dass es jetzt so langsam zu Ende sein sollte.

    Zitat

    Ich finde da nichts widersprüchliches. Solange der Hund noch so frisch ist würde ich sie unter keinen Umständen unbeaufsichtigt lassen. Ehrlich gesagt finde ich es fahrlässig, denn ihr könnt sie einfach noch nicht einschätzen.
    Ihr könnt ihr Verhalten nicht vorweg nehmen, weil ihr sie schlichtweg kaum kennt .
    Von daher müsst ihr maximal sichern.


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    Seh ich auch so.

    Evtl. hat sie ganz einfach Panik bekommen als du weg bist. Du - die neue Bezugsperson! Also nichts wie raus und dich suchen gehen. Da kann die Angst dich zu verlieren grösser sein als die Unsicherheit vor anderen Dingen.

    Fluchen würde ich nicht über den Hund....... eher über euer (fehlendes) Management

    Stop: ich habe meinen Beitrag allgemein gemeint, bezogen auf das Verhalten des Hundes im ganz normalen langweiligen Alltag - absolut losgelöst jeglicher Rassen!

    Wenn das Nervenkostüm dermassen schlecht ist, dass der Mensch den Hund durch den Alltag "bringen" muss, dann läuft was schief. Damit meine ich nicht, dass ein Hütehund extrem fokussiert ist, oder ein Schutzhund seine Aufgabe mit der nötigen Vehemenz durchsetzt. (das wären dann die guten Arbeitsanlagen).
    Sondern wenn der Hund bei simplen Reizen schon ins schleudern gerät, evtl. Stereotypien daraus entwickelt etc.

    Allerdings kann man ja auch einen Nerven starken Hund versauen.... Daher ist Verhaltensauffälligkeit wohl nicht immer ganz einfach abgrenzbar.

    Ich finde es grenzwertig, wenn der Hund nur noch mit menschlichem Management mit seiner Umwelt klar kommt. Dann ist für mich definitiv was nicht in Ordnung. Wenn ein Hund auf diverse Reize aus seiner Umgebung so hochfährt dass er selber total unter Stress steht, kann das weder gesund noch wirklich arbeitstauglich sein.

    Zitat


    wildsurf: Warum sollte man einem Hund nicht mehrere Kommandos zeitgleich beibringen? Je früher er sie lernt um so besser. Es reicht doch ein Rückrufkommando und ein Abbruchsignal. Und beide kann man gleichzeitig einüben.
    Abbruchsignal muss ja nicht unbedingt Down sein, ein einfaches Halt reicht in diesem Fall doch auch, der Hund muss seinen Kopf ja nicht zwingend zwischen die Vorderläufe legen.


    Hab ich ja genau so geschrieben. Keine Ahnung was du anders verstanden hast.